Kinderporträt: Ein Lächeln verzaubert
Technik: Benutzen Sie möglichst eine etwas längere Brennweite (entsprechend ca. 80-85 mm Kleinbild) oder stellen Sie Ihr Zoom etwa so ein. Ein sanftes Seitenlicht ist schön; lassen Sie das Kind nicht in die Sonne schauen. Wenn Blitzen unumgänglich ist, nur indirekt über die Decke.
Regie: Achten Sie darauf, dass Kleidung und Hintergrund harmonieren.
Bringen Sie das Kind durch Erzählen, Singen oder mit einer Handpuppe zum Lächeln (möglichst mit Helfer, der
dicht neben oder über der Kamera agiert, damit das Kind ins Objektiv schaut).
Tipp: Öffnen Sie die Blende etwas weiter (kleinere Zahl), dadurch werden Randbereiche des Gesichts leicht unscharf und wirken weicher. Und: Schwarz-Weiß- Fotos sind bei Porträts oft schöner.
Erste Schritte: Hier ist gutes Timing wichtig
Technik: Draußen bei Tageslicht aufnehmen. Ruhiger Hintergrund (Wiese, Hauswand). Da Kinder schnell sind, auf eine Stelle weit vor dem Kind scharf stellen und erst auslösen, wenn es dort ist. Blende für eine gute Schärfentiefe möglichst weit schließen (hohe Zahl).
Regie: Eine zweite Person hinter Ihnen animiert das Kind, auf Sie zuzulaufen. Sie selbst gehen in die Hocke.
Tipp: Dem Kind sein Lieblingsspielzeug zeigen, damit es die Hand ausstreckt.
Familienporträt: Lieber kein Selbstauslöser
Technik: Am besten geben Sie, wenn alle richtig aufgestellt sind, die Kamera jemand anderem. Denn der Selbst- auslöser-Stress verrät den Fotografen nachher auf dem Bild. Blende eher weiter schließen (hohe Zahl), so werden alle scharf abgebildet.
Regie: Die ganze Familie sollte dicht beieinander sein. Wenn Große sitzen und Kleine stehen, kommen die Gesichter näher zueinander. Lieber locker gruppieren als wie "auf der Stange aufgereiht" hinsetzen. Ideal ist einfarbige Kleidung - aber kein Schwarz (dann entstehen konturlose "Löcher"). Wenn die Familie zu bunt gekleidet ist, lieber Schwarz- Weiß fotografieren.
Tipp: Manche können auf dem Bild den Arm um einen anderen legen.









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