Schauspielern

Wir machen Theater!

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"Für Kinder ist Theaterspielen großartig, weil man dabei richtig über die Stränge schlagen darf", sagt der Berliner Schauspielerlehrer Johannes Kiebranz. Man darf Intrigen spinnen, mit Ausdrücken um sich werfen und handfeste Auseinandersetzungen vom Zaun brechen, mal ist man Junge, mal Mädchen. Für Kinder heißt Theater spielen, sich zu verkleiden und so zu tun, als sei man eine andere Person. Dann gesellen sich weitere Personen dazu, es passiert etwas, und danach ist alles vorbei. Im Prinzip ist es das auch.

Zum Theaterspielen braucht man eigentlich nur eine Geschichte

Wenn man allerdings Verständnis für das, was Theater sein kann, vertiefen möchte, sagt Johannes Kiebranz, kann man sich mit folgenden Fragen befassen: Welche Personen spielen mit? Gibt es in dem Stück gute und böse Menschen? Wie sind sie? Klug, ängstlich, gemein? Was denken sie übereinander? Wo sind die Personen am Anfang, wo gehen sie hin? Haben sie ein Problem? Wer ist schuld daran? Wie versuchen sie, es zu lösen? Wer hilft ihnen? Was passiert zum Schluss?

Zum Theaterspielen braucht man eigentlich nur eine Geschichte. Man muss sich nicht mal verkleiden, obwohl das natürlich schon der halbe Spaß ist. Für den Anfang eignen sich am besten kleine Szenen, Einakter und Sketche für zwei bis fünf Personen.

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