Das ist richtig und vernünftig, nur nicht immer auf den Familienalltag anwendbar: Was ist mit der halben Stunde, wenn schon die gemeinsame Installation des neuen Spiels länger gedauert hat? Wenn eine begeisterte Kinderrunde bei Regenwetter vor einem kniffl igen Konstruktionsspiel sitzt und kurz vor dem Durchbruch steht? Und ist andererseits nicht jede Minute am Computer zu viel, wenn draußen die Sonne scheint und die Freunde warten?
Folgende Regelungen haben sich in der Praxis bewährt:
- Vereinbaren Sie Bildschirmzeit, fassen Sie also Fernsehen und Computernutzung zusammen.
- Legen Sie die Höchstdauer für die ganze Woche fest - so lernt Ihr Kind im angemessenen Rahmen, sich die Zeit selbst einzuteilen, und es gibt weniger Streit.
- Machen Sie sich die Mühe und kontrollieren Sie, ob die Zeiten eingehalten werden. Am einfachsten geht das mit einem Kontrollsystem, wie es zum Beispiel Windows Vista hat: Die Nutzungszeiten lassen sich tage- und wochenweise für jeden Benutzer festlegen. Ist die Zeit überschritten, schaltet sich der PC selbstständig aus. Aber letztlich tut es ein normaler Küchenwecker auch.
Und wer hätte das gedacht: Der Leipziger Medienpädagoge Professor Warkus hört bei Befragungen von Kindern und Jugendlichen immer wieder, wie sehr sie sich Eltern wünschen, die auf zeitliche Begrenzungen bestehen: "Ein Junge sagte mir mal: ,Ich würde mich ja freuen, wenn mein Vater sagen würde, ich soll aufhören. Aber der ist froh, wenn er seine Ruhe hat.' "
Die Broschüre "Tut Kindern gut! Ernährung, Bewegung, Entspannung" mit Empfehlungen zum Medienkonsum von Kindern kann man kostenlos bestellen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, www.bzga.de









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bei meinem Sohn (16)war es so. nach der schule sofort die kiste an! 4-5 std. täglich. kein bock auf schularbeiten, kein bock auf kumpels. immer nur internet surfen und so. danach war er soweit, das er fast das schuljahr nicht geschafft hat und wiederholen sollte. jetzt habe ich ein programm gekauft, welches den pc lahm legt nach den von mir festgelegten zeiten. nur ich kann ihn wieder entsperren und ausserdem kann ich jederzeit von meinem pc aus kontrollieren, was er gerade an seinem pc macht und kann notfalls von meinem pc aus eingreifen wenn er zb. bestimmte internet-seiten(ihr wisst schon, welche!!!!) aufsucht. seitdem klappt es auch wieder mit der schule und seinem kumpels. das war mir die 20 Euro, was mir das programm gekostet hat, wert!
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