Eltern.de-Bewertung für "Der kleine Nick":
Worum geht es in "Der kleine Nick"?
Nick (Maxime Godart) hat nette Freunde, fürsorgliche Eltern und eine sehr liebe Klassenlehrerin - er führt ein sorgenfreies Leben. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch zwischen seinen Eltern (Kad Merad und Valérie Lemercier) und kann kaum glauben, was er da hört: Seine Mama ist schwanger! Ein Geschwisterchen kann Nick überhaupt nicht gebrauchen. Wer möchte seine Eltern schon mit einem schreienden Baby teilen? Zu allem Überfluss glaubt er, dass ihm nun das gleiche Schicksal wie das des kleinen Däumlings droht: Seine Eltern setzen ihn bestimmt im Wald aus. Gemeinsam mit seinen Freunden überlegt er sich einen Schlachtplan, wie er das drohende Unheil verhindern kann - und tappt dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste. Wird Nick es schaffen, seine Eltern "zur Vernunft" zu bringen?
Wer wird "Der kleine Nick" lieben?
"Der kleine Nick" ist wohl der populärste Grundschüler Frankreichs. Seine literarische Geburt erlebte der freche Junge in den 60er Jahren als Comic-Figur - gezeichnet und geschrieben von Jean-Jacques Sempé und René Goscinny. Seither begeistert "Der kleine Nick" mit seinen klugen Streichen Jung und Alt auf der ganzen Welt. Zu seinem fünfzigsten Geburtstag darf er nun endlich in lebendiger Form die Leinwand betreten. Kinder werden die lustigen Streiche, die dicke Freundschaft und die stark überzeichneten Charaktere mit Sicherheit lieben und großen Spaß im Kinosessel haben. Aber auch Liebhaber französischer Filme im Stil von "Die Kinder des Monsieur Mathieu" kommen voll auf ihre Kosten: Regisseur Laurent Tirard ("Molière") erweckt den kleinen Nick auf zauberhafte Art und Weise zum Leben. Schauspieler Kad Merad, der schon in "Willkommen bei den Sch'tis" glänzte, ist in der Rolle des Vaters absolut sehenswert und die französische Kulisse hat einfach Charme.
Für wen ist "Der kleine Nick" nicht geeignet?
Wer schon die Bücher gähnend langweilig fand und mit "Jungsstreichen" nicht wirklich etwas anfangen kann, sollte sich "Der kleine Nick" lieber nicht anschauen. Auch Teenager dürften sich im Kino eher fehl am Platze fühlen – ihre Lebenswelt greift der Film logischer Weise nicht auf. Und kleinen Mädchen, die sich lieber in der Welt von "Prinzessin Lillifee" wiederfinden, könnte "Der kleine Nick" vielleicht etwas zu bubenhaft sein.
Ab welchem Alter ist "Der kleine Nick" empfehlenswert?
Nick ist Grundschüler und diese Altersklasse spricht dementsprechend auch der Film an. "Der kleine Nick" ist ein niedlicher Kinderfilm, der auf große Spannung oder gruselige Szenen verzichtet - genau das Richtige für erste Kinobesuche.
Mit oder ohne Eltern in "Der kleine Nick"?
Grundschüler gehen wahrscheinlich noch gerne in Begleitung ihrer Eltern ins Kino. "Der kleine Nick" eignet sich sehr gut für einen gemeinsamen Familienausflug. Die Kleinen haben Spaß an den Streichen und die Erwachsenen können sich an dem zeitlosen Witz erfreuen - fast wie eine Rückkehr in die eigene Kindheit.
Weitere Facts über "Der kleine Nick"
Kinostart: 26. August
Regie: Laurent Tirard
Darsteller: Maxime Godart, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlain, Kad Merad
Länge: 91 Minuten
Genre: Komödie
FSK: ohne Altersbeschränkung freigegeben
Weitere Infos: www.derkleinenick.centralfilm.de
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