Darum geht's in "Vorstadtkrokodile":
Der zehnjährige Hannes (Nick Romeo Reimann), der bei seiner Mutter (Nora Tschirner) aufwächst, hat nur einen großen Traum: Er möchte unbedingt zur coolsten Jugendbande im ganzen Ort, den "Vorstadtkrokodilen", dazugehören. Bei der dafür notwendigen Mutprobe gerät Hannes in Lebensgefahr. Erst in allerletzter Minute wird er von dem querschnittgelähmten Kai (Fabian Halbig, Schlagzeuger der "Killerpilze") gerettet, der von den anderen als "Spasti" abgetan wird. Als Kai dann einen nächtlichen Einbruch beobachtet, wird er plötzlich doch interessant für die Clique. Doch Kai redet nur, wenn er mitkommen darf ... Mit seiner Hilfe und mit Ideenreichtum, Mut und Phantasie machen sich die "Vorstadtkrokodile" auf, den Fall zu lösen und es mit der fiesen Einbrecherbande aufzunehmen.
Vorlage für den Kinofilm ist das gleichnamige Jugendbuch von Max von der Grün. Seit seinem Erscheinen vor gut 30 Jahren hat es Generationen von Kindern und Jugendlichen begeistert, sogar als Pflichtlektüre im Unterricht. Und die Neuverfilmung kann sich sehen lassen: Der Film zeichnet sich durch seine ganz besondere Ausstrahlung aus - vielleicht gerade, weil es sich bei den "Vorstadtkrokodilen" um ganz normale Kids handelt und die Identifikation deshalb leicht fällt. Jede Figur hat ihre eigene Integrationsgeschichte - vom Türken Jorgo über das einzige weibliche Bandenmitglied Maria bis zum überängstlichen Peter. Im Prinzip handelt es sich bei allen Mitgliedern um Außenseiter, die aber zusammen die coolste Bande der Stadt sind und füreinander die Hand ins Feuer legen.
Fazit: Unter der Regie von Christian Ditter ist phantasievolle und spannende Unterhaltung entstanden, die gute Laune macht und dabei alles andere als platt ist.
Regie: Christian Ditter
Darsteller: Nick Romeo Reimann, Fabian Halbig, Leonie Tepe, Manuel Steitz, Jacob Matschenz, Axel Stein, Oktay Özdemir, Maria Schrader, Smudo, Nora Tschirner, Martin Semmelrogge, Ralf Richter u.a.
FSK: ab sechs Jahren
www.vorstadtkrokodile.film.de
Eltern.de-Bewertung für "Vorstadtkrokodile":
Wer wird "Vorstadtkrokodile" lieben?
Jungs wie Mädchen, die Spaß an Abenteuerfilmen haben, werden bei den "Vorstadtkrokodilen" gleichermaßen mitfiebern. Solche Freunde hätten wir alle gerne, und in so einer Bande wären wir alle gern dabei (gewesen)! Dazu coole Musik, ein sehr süßer Hauptdarsteller (überhaupt: alle Rollen sind sensationell besetzt!) und eine Geschichte, der es nicht an Emotionen mangelt.
Für wen ist "Vorstadtkrokodile" nicht geeignet?
Einer der wenigen Kritikpunkte an dem Film dürfte eher Mädchen als Jungs auffallen: Maria, das einzige Mädchen in der Bande, ist in ihrer Rolle als vernünftiger und integrierender Part ein bisschen zu sehr mit "typisch weiblichen" Merkmalen ausgestattet worden.
Ab welchem Alter ist "Vorstadtkrokodile" empfehlenswert?
Ab etwa acht Jahren. Denn: Der Film ist spannender als so mancher Tatort am Sonntagabend! Aber keine Sorge: Der Film ist völlig frei von brutalen Szenen.
Mit oder ohne Eltern "Vorstadtkrokodile" anschauen?
Ein Film, den Kinder durchaus alleine anschauen können. Aber auch die Elterngeneration, die mit der Romanvorlage aufgewachsen ist, wird Gefallen an dem Film finden und sich freuen, dass mit der Neuverfilmung zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: die jungen (und auch älteren) Zuschauer haben Spaß und eine gute Zeit - und bekommen etwas zum Nachdenken mit auf den Weg. Insofern: Ein guter Anlass, mal wieder gemeinsam einen Film zu gucken und danach ausgiebig zu diskutieren.
Unser Gewinnspiel
Wir verlosen den Film drei Mal auf DVD - und außerdem drei "Abenteuer Wissen Elektronik"-Baukästen von Kosmos!
Zur Kosmos-Website: www.kosmos.de
Hier geht's zur Teilnahme:
Setzen Sie das Puzzle zusammen - wenn Sie alle Teile richtig gelegt haben, öffnet sich automatisch unser Teilnahmeformular. Dann schnell ausfüllen - fertig!.
Teilnahmeschluss ist der 26.10.2009.








Jetzt Wissens-Punkte sammeln!
