Elefanten trompeten, Löwen brüllen, rote Sonne hängt über dem Buschland, die Luft riecht nach Erde, Hitze und verbrannter Steppe, und die Kids kriegen den Mund nicht zu vor lauter Staunen über eine Welt, die so anders ist als die Welt, die sie kennen.
Tiere gucken - für Kinder ein Traum. Daheim wollen sie in den Zoo, und irgendwann wollen sie wahrscheinlich auch nach Afrika. Wegen der Tiere. Möchte man selbst eigentlich auch, aber man traut sich vielleicht nicht. Wegen der Kinder. Bis einem jemand verrät, dass es Afrika in der Lightversion gibt - in Sun City, 180 Kilometer entfernt von Südafrikas Hauptstadt Johannesburg.
Zehn Stunden Nachtflug, keine Zeitverschiebung - da stecken sogar Quengelgeister die erste Fernreise normalerweise gut weg. Die zwei Stunden Busfahrt ab dem Flughafen vorbei an Bergland und immer karger werdenden Busch kriegt man gut rum, wenn man die Kids unterwegs nach Straußen Ausschau halten läßt. Und mit der Ankunft in Sun City ist ohnehin Urlaub angesagt.
Hinter dem Haupteingang lungern Krokodile im "Kwena Gardens Crocodile Paradise" in der Sonne, die Zufahrt säumen Steinelefanten mit gigantischen Stoßzähnen, dann taucht mitten aus einem Palmenhain der mächtige Elefantenbulle Shawu als Riesenskulptur auf und mit ihm der verschnörkelte, verwunschene und prunkvolle "The Palace of the Lost City", das luxuriöseste der vier Hotels in Sun City.
Schon ist Indiana Jones im Abenteuerland, schon wollen Kinder nur eines: Raus aus dem Bus und Afrika erkunden. Im Afrika von "Sun City" können sie das ziemlich gefahrlos. Und das macht Südafrika hier sogar kleinkindertauglich.









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