Familienreise
Campingurlaub mit Kind

Camping mit Kleinkind - geht das? Klar, wunderbar sogar! Einige Dinge sollten Sie wissen und bedenken - aber dann steht Ihrer Mini-Robinsonade nichts mehr im Wege. Mit unseren Tipps gelingt der Campingurlaub mit Kind garantiert.

Die Ausrüstung für Camping mit Kindern: für alle Fälle

Familienreise: Campingurlaub mit Kind

Das Schöne am Campen: Man ist der Natur ganz nah. Das bedeutet aber auch, dass man für alle Witterungsbedingungen gewappnet sein muss. Regenklamotten, Gummistiefel und Fleecepullis gehören also unbedingt ins Gepäck, genau wie Sonnenhut, Sonnenbrille und Schutzcreme. Eine Taschenlampe ist prima fürs (Vor-)Lesen vor dem Einschlafen, für nächtliche Klogänge und Leuchtspiele im Zelt. Für ein Minimum an nächtlichem Komfort sorgen aufblasbare Iso-Matten und outdoortaugliche Kopfkissen. Wichtig fürs Camping mit Kindern: ein vernünftiger Kocher (selbst auf einem einflammigen lassen sich leckere Eintöpfe und Suppen zaubern und natürlich Milch und Gläschen aufwärmen), ein Frischwasserbehälter, eine elektrische Kühlbox, Geschirr und Spülzubehör. Eventuell einpacken: einen Badeeimer für Babys und ein Töpfchen für etwas größere Kinder, da Sammelduschen und -toiletten nicht immer sauber sind. Wenn es der Platz (im Auto und Zelt) zulässt, leisten ein zusammenklappbarer Hochstuhl (z. B. von Ikea) und ein Babyreisebett gute Dienste.

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Die Camping-Unterkunft: Komfort statt Kuschelfaktor

Solange Ihr Kind nachts noch viel schreit, tun Sie Ihren Nachbarn und Ihren Nerven keinen Gefallen, wenn Sie beim Camping im Zelt schlafen. Später das Zelt nicht zu klein wählen. Sonst bricht schnell Chaos aus, da Kleinkinder nur schwer vom Sinn grundlegender Ordnungsprinzipien zu überzeugen sind. Angenehm sind Familienzelte mit mehreren Kabinen, in denen man stehen kann und die bei widrigem Wetter auch Platz zum Kochen, Essen und Spielen bieten. Noch komfortabler (und weniger hellhörig) ist natürlich ein Wohnwagen. Wer nicht ständig zum Campen fährt und entsprechende Investitionen scheut, kann auf vielen Plätzen voll ausgestattete Zelte, Mobilheime oder auch kleine Blockhütten mieten.

Die Platzwahl beim Camping mit Kind: keine falsche Bescheidenheit

Viele Campingplätze sind voll auf Familien eingestellt. Ein gut sortierter Supermarkt für den schnellen Einkauf, Familienbäder mit Kinderwaschbecken und -WCs, Wickelmöglichkeiten, Spielplätze und eventuell sogar Kinderanimation machen den Aufenthalt dort wirklich zum Urlaub. Besonders in nördlicheren Gefilden sind auch ein Hallenbad und überdachte Spielmöglichkeiten für Regentage kein unnötiger Luxus.
Um den gewünschten Stellplatz mit Schattenbäumen zu bekommen, empfiehlt sich nicht nur in Ferienzeiten eine rechtzeitige Reservierung. Sie suchen die große Freiheit? Nun ja. Wild campen mag zwar romantisch klingen – ist es aber in der Realität oft nicht, da Sanitäranlagen und Wasserzapfstellen fehlen und es bis zur nächsten Einkaufsmöglichkeit eventuell weit ist. Zudem ist in den allermeisten Ländern Europas wildes Campen verboten. Ausnahmen: Norwegen, Schweden und Finnland.

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Auto packen: Bitte nicht unterschätzen

Ich packe mein Auto und nehme mit ... Wer mit der ganzen Familie in Urlaub fährt, hat Berge von Gepäck. Beim Campingurlaub mit Kind noch mehr als sonst! Es gilt also, beim Packen ein paar Dinge zu beachten:

  • Lieber mehrere kleine Gepäckstücke wählen als wenige große. Taschen mit großer Öffnung und Koffer sind besser geeignet als Rucksäcke, in denen muss man zuviel wühlen. (Für vor Ort ist ein Tagesrucksack aber in jedem Fall ein praktischer Reisebegleiter!)
  • Praktisch sind große Aluboxen. Diese lassen sich im Zelteingang prima stapeln und können, da sie wetterfest sind, auch vor dem Zelt untergebracht werden. Eine Box für die Spielsachen, eine für das Kochgeschirr, eine für die Badesachen etc.
  • Die Dinge, die Sie auf der Fahrt garantiert nicht brauchen, kommen ganz unten in den Kofferraum. Auch das schwere Gepäck sollte ganz unten liegen.
  • Wenn der Kofferraum Ihres Auto nicht vom Autoinnenteil getrennt ist, dürfen Sie nicht zu hoch stapeln. Beim Bremsen verwandeln sich sonst alle Koffer, Taschen und Boxen in gefährliche Geschosse. In den meisten Automodellen kann man unkompliziert ein Gepäcknetz montieren.
  • Viel Packvolumen bietet eine Dachbox. Hier finden leichte, aber sperrige Dinge wie Campingtisch plus Stühle, der Babyhochstuhl etc. ihren Platz.
  • Bevor's losgeht: Checken Sie, ob Sie freie Sicht nach hinten haben oder ob das Gepäck Ihren Blick versperrt.
  • Beim Losfahren bedenken: Ein voll beladenes Auto hat andere Fahreigenschaften: Der Bremsweg wird länger und beim Überholen beschleunigt Ihr Auto langsamer.
  • Erhöhen Sie den Reifendruck und passen Sie die Höhe der Schweinwerfer an das tiefer liegende Heck an.
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