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Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen

Eine Szene mit meinem Papa, an die ich mich noch heute sehr gut erinnern kann. Die mir gezeigt hat, dass Erwachsene ihre Kinder oft einfach komplett missverstehen, weil sie hinter deren Verhalten nichts „Gutes“ sehen.

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iStock, Choreograph

Heute möchte ich dir von jenem Ereignis erzählen und dich dazu ermutigen, mal drüber nachzudenken, ob dein Kind es wirklich so gemeint hat, wie du denkst.

Als Kind hab ich den Film „Dornröschen“ von Walt Disney geguckt.

Es ging um folgende Szene: Dornröschen geht mit den Tieren im Wald spazieren und singt. Der Prinz, der auf seinem Pferd reitet, ist auch im Wald unterwegs und hört ihre liebliche Stimme. Er will sein Pferd dorthin lenken, wo die Stimme her kommt, doch das Pferd weigert sich. Der Prinz verspricht ihm eine extra Portion Hafer und Karotten – das Pferd freut sich und ist einverstanden. Mit dem Satz „Komm, Alter!“ reißt er das Pferd herum und sie reiten geschwind Richtung singender Stimme.

Die Szene hatte sich aus irgendeinem Grund bei mir eingeprägt.

Dann war ich wieder in der Realität. Es war Winter, draußen lag ganz viel Schnee. Wir waren bei meinen Großeltern und es ging für einen Spaziergang nach draußen. Ich durfte auf unserem Schlitten sitzen und mein Papa wollte mich ziehen. Und da schien mir der Ausruf „Komm, Alter!“ zu meinem Papa genau richtig.

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