Frieda Friedlich
 
Der 1000 und 1. Geburtsbericht

Ich habe immer wieder hin und her überlegt, ob ich mich hinsetzen und einen, nein, meinen Geburtsbericht aufschreiben soll. Klar, sagt ihr jetzt vielleicht. Warum nicht? Warum ich aber dennoch etwas mit mir gehadert habe?

Frieda Friedlich: Der 1000 und 1. Geburtsbericht
Frieda Friedlich

Es gibt zwar 1000 Geburtsberichte auf Blogs und im Internet zu lesen, aber jede Geburt ist ja nunmal anders und ist es in jedem Fall wert aufgeschrieben zu werden. So wie auch jede Mama, jedes Kind, alle Umstände und Gefühle immer wieder anders sind. Warum ich aber dennoch etwas mit mir gehadert habe? Es gibt einfach zu viele Mütter, die sich die Geburt ihres Kindes wunderschön natürlich und vor allem unkompliziert vorgestellt haben. Bei vielen Frauen zerplatzt diese Seifenblase mit ihren Wünschen und Träumen von einer wundervollen Spontangeburt, eines entspannten Kennenlernens und des ersten Stillens.

Und dann komme ich mit meinem Bericht… Wer nun also zu den Frauen gehört, die aus persönlichen Gründen einen Bericht von einer einigermaßen unproblematischen, schönen, natürlichen und vor allem flotten Geburt nicht lesen möchten, der höre nun an dieser Stelle auf. Ich möchte mit meinem ganz persönlichen Geburtsbericht nämlich keinem Leser meines Blogs zu Nahe treten. Trotzdem finde ich, dass es viel zu wenige dieser „schönen Geburtsberichte“ zu lesen gibt.

Ich hab‘ mir vorher übrigens keine konkreten Vorstellungen von der Geburt gemacht. Wirklich gar nicht. Recht unverblümt und locker bin ich an die Sache herangegangen. Ich wollte alles so nehmen, wie es kommt, kommen soll oder vielleicht muss. Klar, eine natürliche Spontangeburt ist super, aber wenn nunmal Komplikationen auftreten…

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