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Die Geburt meines Sohnes

Wie ich mir die Geburt meines Sohnes ganz genau ausgemalt hatte: Im Geburtshaus. Natürlich. In der Wanne. Wie ich mein Baby zum ersten Mal in den Armen halte, es mich mit seinen großen Augen ansieht und ich mich Hals über Kopf verliebe.

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Doch der Plan von einer Traumgeburt platzte wie eine Seifenblase. Die Geburt meines Sohnes verkehrte sich nämlich ins komplette Gegenteil…

Die Geburt meines Sohnes

„Frau Braun! Sind Sie wach? Können Sie mich hören? FRAU BRA-HAUN!“

Bevor mich diese nervige Stimme aus der Vollnarkose holt, war ich einfach nur weg. Alles war schwarz. Es gab keinen Traum, keine Angst und keine Tränen mehr. Ich war einfach im Nichts.

Ich sehe alles noch verschwommen, wie durch Milchglas, und stehe total neben mir. Erkennen kann ich nur, dass ich jetzt wieder zurück im Kreißsaal bin und blicke nach rechts, um nach Mathi, meinem Freund, zu sehen. Er ist da. Das beruhigt mich. Er hält etwas in den Armen. Es ist mein Baby, das noch vor wenigen Minuten (?), Stunden(?) in meinem Bauch war.

Als man es mir gibt, kann ich es kaum glauben. Das ist mein Baby? Es kam mir alles so irreal vor. Ich war wie im Jum – total benebelt.

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