Seite 1 von 7 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 63
Like Tree12gefällt dies

Thema: Klasse überspringen

  1. #1
    Gast

    Frage Klasse überspringen

    Hat das hier schon ein 06er (oder auch älteres Kind) gemacht? Erfahrungen, positiv, negativ?

  2. #2
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
    Registriert seit
    19.08.2004
    Beiträge
    51.075

    Standard Re: Klasse überspringen

    Zitat Zitat von Dohlie Beitrag anzeigen
    Hat das hier schon ein 06er (oder auch älteres Kind) gemacht? Erfahrungen, positiv, negativ?
    Ich glaube, korianders Sohn.

    Und der Sohn einer Freundin von mir. Von 1 nach 2. Erfahrungen sehr gut (nach wie vor guter Schüler, jetzt Klasse 10), im Gegensatz zum Bruder, dem zwei Jahre vorher auch springen vorgeschlagen worden ist, die Eltern / er wollte(n) aber nicht - der ist mittlerweile ein fast jährlich deutlich vom Sitzenbleiben bedrohter Schüler (jetzt Klasse 11).
    Liebe Grüße

    Sofie


  3. #3
    Gast

    Standard Re: Klasse überspringen

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Ich glaube, korianders Sohn.

    Und der Sohn einer Freundin von mir. Von 1 nach 2. Erfahrungen sehr gut (nach wie vor guter Schüler, jetzt Klasse 10), im Gegensatz zum Bruder, dem zwei Jahre vorher auch springen vorgeschlagen worden ist, die Eltern / er wollte(n) aber nicht - der ist mittlerweile ein fast jährlich deutlich vom Sitzenbleiben bedrohter Schüler (jetzt Klasse 11).
    Wäre bei uns auch von 1. in die 2. Klasse. Am Mittwoch haben wir ein Gespräch mit der Klassenlehrerin und ich würde mich gerne ein wenig schlau machen. Deshalb frag ich hier.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Klasse überspringen

    Zitat Zitat von Dohlie Beitrag anzeigen
    Hat das hier schon ein 06er (oder auch älteres Kind) gemacht? Erfahrungen, positiv, negativ?
    ja, meine 05erin von 2 nach 4,
    meine 06erin von 1 nach 3.

    Erfahrungen durchweg positiv. Die Sprünge waren aber auch gut vorbereitet.
    Frag ruhig!

  5. #5
    Avatar von harmony
    harmony ist offline liebt das Meer
    Registriert seit
    19.11.2004
    Beiträge
    6.621

    Standard Re: Klasse überspringen

    Wir haben uns bei unserer Großen dagegen entschieden. Sie sollte von der 1. in die 2. Klasse springen. Nicht nur, dass es uns lieber war, dass unser Kind weiterhin Spaß an der Schule hat, ohne große Mühe im oberen Bereich gut mitkommt und nicht nachmittags den Stoff der 2. Klasse nachholen muss und Druck hat, wir wollten auch nicht, dass sie die Jüngste in der Klasse ist. Sie ist nun in der 8. Klasse, immer noch bei den Besten und wir haben die Entscheidung nie bereut.

  6. #6
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich
    Registriert seit
    30.06.2002
    Beiträge
    79.603

    Standard Re: Klasse überspringen

    die Kinder meines Bruder.

    Sohn, ein Junikind, war eh schon bei den Jüngsten, ist gesprungen. Jetzt ist er 11, schulisch keine größeren Probleme (außer Latein), aber sozial werden die Unterschiede gerade deutlich! Ist nicht immer einfach

    Tochter, auch ein Junikind, auch gesprungen, jetzt ist sie 10, keine Probleme

    Tochter, erst 5, da wird davon geredet, dass sie entweder gleich in die 2. kommt oder halt auch zum Halbjahr springt.

  7. #7
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
    Registriert seit
    26.07.2013
    Beiträge
    10.371

    Standard Re: Klasse überspringen

    Ich habe im vergangenen Jahr einen Jungen von meiner 1. Klasse in die 2. springen lassen.
    Er konnte Bücher lesen und im Hunderterraum locker rechnen, war sozial sehr weit, eher ruhiger und hatte ein sehr großes Allgemeinwissen - vor allem Naturwissenschaften und Geografie.
    Er ist jetzt in der 3. Klasse und schwimmt leistungsmäßig wieder ganz vorne mit - geht zur Begabungsförderung.
    ABER: Die Klasse ist sozial nicht so nett und lauschig wie unsere - das vermisst der Junge schon sehr und sitzt im Hort immer bei meinen Jungs. Er ist mittlerweile auch gar nicht mehr so ruhig und ausgeglichen, sondern ziemlich frech und vorlaut geworden - muss ja bei den Jungs in der Klasse mithalten. Die Eltern sind darüber etwas unglücklich, aber für den Jungen ist das alles in Ordnung.

    Ich würde den Sprung nur machen lassen, wenn das Kind NICHTS (oder nur ganz wenig) nacharbeiten muss, um wieder mitzuhalten und das auch gern selbst möchte. Der Junge hat nur die Schreibschrift nachgearbeitet. Dafür hat er in der Schule Zeit bekommen. Er musste nichts zusätzlich zu Hause machen. Den Sprung fand er gut.

    Jetzt habe ich in der 2. Klasse wieder ein Kind, das vor allem im Mathematik den anderen Jahre voraus ist, aber auch Deutsch und Allgemeinwissen sind für einen Zweitklässler extrem gut. Allein die emotionale Entwicklung ist etwas retardiert - er weint schnell und ist schnell frustriert, wenn etwas nicht gleich klappt. Daher haben wir bisher von einem Sprung abgesehen. Er macht lediglich den Mathematikunterricht in der 3. Klasse mit. Ein weiterer Grund ihn doch in der Klasse zu lassen, ist nun auch, dass die 3. Klassen sozial alle nicht so nett und lauschig sind wie unsere Klasse, in der vor allem auch die Jungs tiefenentspannt sind und es gibt nie Kloppereien oder andere Hahnenkämpfe. Das ist aber in den 3. Klassen fast überall so.

    Für ein Mädchen ist das vielleicht nicht ganz so entscheidend, wobei ja auch die Mädchen leiden, wenn zu viele Krawallmacher in der Klasse sind. Zickige Mädels gibt es in den 3. Klasse auch genügend - und vor allem sind in den meisten dritten Klasse viel mehr Jungs als Mädchen.

    Ich finde den sozialen Aspekt sehr wichtig - vor allem je jünger die Kinder sind. Wir haben uns damals bei der 2005erin gerade auch deshalb für eine Früheinschulung (mit 5,5 Jahren) entschieden, weil neben der kognitiven/emotional-sozialen Entwicklung des Kindes auch die entsprechend aufnehmende Klasse genau die Kinder waren, mit denen meine Tochter in der Kita zusammen war. Mittlerweile ist die Klasse zwar verschrieen als vorlaut und grenzenaustestend, aber das Klassenklima selbst ist zumeist freundlich-fröhlich und nicht zickig-agressiv.

    Weiterhin finde ich wichtig wie die aufnehmende Klassenlehrerin drauf ist. Eine differenzierende Lehrerin in der 1. Klasse kann um Welten besser für ein extrem fittes Kind sein als eine Zweitklassenlehrerin, die alles im Gleichschritt macht oder sogar eher Unterricht für die schwächeren Kinder macht. Da fällt dann auch ein fittes Springerkind schnell wieder in alte Muster und langweilt sich wieder.
    Geändert von Sonnennebel (14.12.2013 um 08:12 Uhr)

  8. #8
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich
    Registriert seit
    30.06.2002
    Beiträge
    79.603

    Standard Re: Klasse überspringen

    Zitat Zitat von Sonnennebel Beitrag anzeigen
    Ich habe im vergangenen Jahr einen Jungen von meiner 1. Klasse in die 2. springen lassen.
    Er konnte Bücher lesen und im Hunderterraum locker rechnen, war sozial sehr weit, eher ruhiger und hatte ein sehr großes Allgemeinwissen - vor allem Naturwissenschaften und Geografie.
    Er ist jetzt in der 3. Klasse und schwimmt leistungsmäßig wieder ganz vorne mit - geht zur Begabungsförderung.
    ABER: Die Klasse ist sozial nicht so nett und lauschig wie unsere - das vermisst der Junge schon sehr und sitzt im Hort immer bei meinen Jungs. Er ist mittlerweile auch gar nicht mehr so ruhig und ausgeglichen, sondern ziemlich frech und vorlaut geworden - muss ja bei den Jungs in der Klasse mithalten. Die Eltern sind darüber etwas unglücklich, aber für den Jungen ist das alles in Ordnung.

    Ich würde den Sprung nur machen lassen, wenn das Kind NICHTS (oder nur ganz wenig) nacharbeiten muss, um wieder mitzuhalten und das auch gern selbst möchte. Der Junge hat nur die Schreibschrift nachgearbeitet. Dafür hat er in der Schule Zeit bekommen. Er musste nichts zusätzlich zu Hause machen. Den Sprung fand er gut.

    Jetzt habe ich in der 2. Klasse wieder ein Kind, das vor allem im Mathematik den anderen Jahre voraus ist, aber auch Deutsch und Allgemeinwissen sind für einen Zweitklässler extrem gut. Allein die emotionale Entwicklung ist etwas retardiert - er weint schnell und ist schnell frustriert, wenn etwas nicht gleich klappt. Daher haben wir bisher von einem Sprung abgesehen. Er macht lediglich den Mathematikunterricht in der 3. Klasse mit. Ein weiterer Grund ihn doch in der Klasse zu lassen, ist nun auch, dass die 3. Klassen sozial alle nicht so nett und lauschig sind wie unsere Klasse, in der vor allem auch die Jungs tiefenentspannt sind und es gibt nie Kloppereien oder andere Hahnenkämpfe. Das ist aber in den 3. Klassen fast überall so.

    Für ein Mädchen ist das vielleicht nicht ganz so entscheidend, wobei ja auch die Mädchen leiden, wenn zu viele Krawallmacher in der Klasse sind. Zickige Mädels gibt es in den 3. Klasse auch genügend - und vor allem sind in den meisten dritten Klasse viel mehr Jungs als Mädchen.

    Ich finde den sozialen Aspekt sehr wichtig - vor allem je jünger die Kinder sind. Wir haben uns damals bei der 2005erin gerade auch deshalb für eine Früheinschulung (mit 5,5 Jahren) entschieden, weil neben der kognitiven/emotional-sozialen Entwicklung des Kindes auch die entsprechend aufnehmende Klasse genau die Kinder waren, mit denen meine Tochter in der Kita zusammen war. Mittlerweile ist die Klasse zwar verschrieen als vorlaut und grenzenaustestend, aber das Klassenklima selbst ist zumeist freundlich-fröhlich und nicht zickig-agressiv.

    Weiterhin finde ich wichtig wie die aufnehmende Klassenlehrerin drauf ist. Eine differenzierende Lehrerin in der 1. Klasse kann um Welten besser für ein extrem fittes Kind sein als eine Zweitklassenlehrerin, die alles im Gleichschritt macht oder sogar eher Unterricht für die schwächeren Kinder macht. Da fällt dann auch ein fittes Springerkind schnell wieder in alte Muster und langweilt sich wieder.
    weil du gerade da bist, frag ich dich hier was zum Sohn, passt ein kleines bißchen zum Thema.

    Sohn langweilt sich in Mathe fürchterlich. Selbst die Lehrerin sagte letzte Woche bei Lehrerspeeddating, dass er weit voraus ist, ein großes Zahlenverständnis hat. etc.

    In der Klasse rechnen sie immer noch 71 + 6, 98 - 7, also nicht mal über den Zehnerbereich hinaus.

    Das Einmaleins hat er sich nun selber beigebracht, im Moment hat er es mit den Brüchen.

    Extra Aufgaben gibt es in der Schule nicht.

    Nun könnte ich ihm ja welche im Netz suchen oder entsprechende Büchlein kaufen. Aber fördere ich damit nicht nur die künftige Langeweile (das ist meine Erinnerung an Matheunterricht - Langeweile!)?

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Klasse überspringen

    Zitat Zitat von Dohlie Beitrag anzeigen
    Dieser Inhalt wurde gelöscht
    Ich finde es wichtig, dass die aufnehmende Lehrerin den Sprung auch positiv sieht und dass deine Tochter in die aufnehmende Klasse passt. Und vor allem, dass deine Tochter das auch möchte.
    Ich würde ggf. eine Probezeit vereinbaren, wo deine Tochter sich die neue Situation anschauen kann und in der 2. Klasse mit machen kann.
    Wenn Lehrerin und Tochter danach glücklich sind ist alles gut.
    Wegen dem Alter würde ich mir keine Gedanken machen, die ist ja nicht so jung und das eine Jahr ist (gerade bei Mädchen) nicht so problematisch *find*
    Problematischer fände ich es, wenn deine Tochter sich langweilt und dadurch zu Störenfried oder Träumer wird.
    Meine 11/06er Tochter ist jetzt in der Dritten Klasse und es läuft prima. Auch mit den durchaus viel älteren Klassenkameraden.

  10. #10
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
    Registriert seit
    26.07.2013
    Beiträge
    10.371

    Standard Re: Klasse überspringen

    Den Aufgaben nach ist dein Sohn jetzt in der zweiten Klasse?

    Ich würde mit der Lehrerin vereinbaren, dass er in anderen Heften arbeiten darf, die eben nicht im Stoff voraus gehen, sondern entweder andere mathematische Bereiche ansprechen, die im normalen Mathematikunterricht ot zu kurz kommen (Kombinatorik, räumliches Vorstellungsvermögen, Topologie, Wahrscheinlichkeit, Logik oder eben andere Knobelsachen) oder die vom Kind verlangen, dass es mit dem verhandenen Wissen der Klassenstufe jongliert, probiert und strategisch umgeht.

    Das machen beispielsweise ganz toll diese Hefte hier:

    Das Forderheft 2

    Das Heft 3 gibt es auch, aber selbst meine matematikinteresierte Vierklässerin mochte gern mit ihrem Bruder in Heft arbeiten. Jetzt hat sie Heft 3 - und ist damit glücklich. Heft 4 gibt es noch nicht.

    Außerdem könntest du ihm Aufgaben von dieser Seite herunter laden:

    Känguru der Mathematik - Aufgaben

    Das sind alte Aufgaben vom Känguru-Wettbewerb. Damit kommen auch schon pfiffige Zweitkässler klar, wenn sie den Zahlenraum beherrschen und wendig im Kopf sind. Damit wird er erst einmal ein paar Monate beschäftigt sein.

    Für zu Hause empfehle ich die Känguru-App oder für den PC ZAL - Das Mathespiel. Die kann man kostenlos aufs Smartphne oder Tablet herunter laden bzw. auf dem PC online spielen.

    Das Ganze setzt natürlich voraus, dass er selbständig arbeiten kann oder es noch ein zweites Kind in der Klasse gibt, mit dem er solche Aufgaben rechnen kann.

    Ist er denn wirklich unglücklich in Mathe? Es gibt ja auch genügend Kinder, die zwar weit voraus sind, aber die trotzdem zufrieden sind, dass sie alles mit links meistern. Mein Sohn ist zum Beispiel so einer - der will gar keine Differenzierung in Mathe. Der macht seinen Pflichtkram und ist damit zufrieden, dass er sich nicht groß anstrengen muss. Zusatzaufgaben oder Knobelaufgaben empfindet er als lästig oder überflüssig, obwohl er es eigentlich könnte. Seine Lehrerin versucht ihn da immer mal zu locken, aber das dumme Kind will ja nicht.
    Geändert von Sonnennebel (14.12.2013 um 10:21 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •