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  1. #1
    Avatar von peacelike
    peacelike ist offline Legende
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    Standard Schwierige Kinder

    Ich habe ein Problem.

    Das Kind besucht seit August eine Form der musikalischen Früherziehung (8 von Elternteilen begleitete 2006er-Kinder, eine Lehrerin). Neben Musik, Tanz und Gesang ist dort natürlich auch Platz für Verweigerungshaltung, Trotzanfälle und ähnliche Sperenzchen. Ein Junge tut sich dabei extrem hervor und schafft es, so ziemlich alles zu stören, wenn er mal einen schlechten Tag hat: Er tritt absichtlich auf die Instrumente, wirft die kleineren Kinder um (er ist etwa 30cm größer als mein Sohn, macht aber auch vor den sehr kleinen Geschwisterkindern nicht halt), rennt ins Nebenzimmer, um am Kontrabass herumzuzupfen (strikt verboten), kann sich nicht abwechseln, kann keine zwei Minuten ruhig sein, tut den „Nachbarskindern“ bei Kreisspielen weh etc. Der übliche Wahnsinn halt. Unerträglich wird das für mich dadurch, dass die Mutter anwesend ist und O. im Regelfall gewähren lässt. Manchmal schreitet sie ein, klar, aber häufig auch nicht, so dass jegliche Konsequenz fehlt. Bestimmte Dinge („wir gehen gleich, wenn..“) werden angedroht und nicht durchgeführt.

    Unsere Musiklehrerin hat eine Zeitlang versucht, das Kind stärker zu disziplinieren; dann hat sich die Mutter beschwert, ihr Sohn bekomme nur negatives Feedback. Letzte Stunde bin ich einmal eingeschritten und habe ihm eine Fahne abgenommen, die er schon längst hätte abgeben sollen, darüber hat sich die Mutter dann bei der Lehrerin beschwert. Ich sehe ein, dass es nicht dienlich ist, wenn sich eine dritte Person einschaltet, aber das ist eine Unterrichtsstunde, die ohne ein Mindestmaß an Disziplin für alle Beteiligten schrecklich wird – ich konnte es einfach nicht aushalten. Mich macht es zunehmend aggressiv, dass ein Kind so unendlich viel Aufmerksamkeit braucht, die natürlich von der Musik und den anderen Kindern abgeht. Wenn das Kind nun „behindert“ wäre oder aus schwierigen Verhältnissen käme, hätte ich sicher mehr Verständnis, aber die Mutter ist Ärztin, hat das Kind wohl sehr spät bekommen und unterwirft sich in der kompletten Tagesgestaltung nur noch ihrem Liebling. Alle Anzeichen deuten auf die gefährliche Mischung „impulsives Kind“ und „extrem lasche Erziehung“.

    Ich bin hier im Forum ja nun wirklich nicht für autoritäre Erziehung bekannt, aber derartiges halte ich nicht aus. Die Musiklehrerin gibt offen zu, dass wirklich gute Stunden nur möglich sind, wenn dieses Kind abwesend ist. Die anderen Eltern sagen nichts, weil sich ihre Kinder auch mal danebenbenehmen – gut, meins ist recht diszipliniert, aber mich nervt weniger das Kind als die nicht einschreitende, anwesende Mutter, die das Kind gewähren lässt – aber davon abgesehen wirklich sehr nett ist.

    Die Musiklehrerin hat schon mehrfach versucht, das Kind durch kleine Aufgaben positiv in die Gruppe zu integrieren (das wäre sicher Wolkes Vorschlag), aber bei einer Stunde die Woche ist es schwer, da nachhaltig etwas zu verändern, zumal sie ja eigentlich alle Kinder unterrichten und nicht schwerpunktmäßig einzelne "sozial integrieren" soll. Mein Vorschlag an die Mutter, sie sollten doch zu Fuß oder mit dem Laufrad kommen, damit das Kind einen Teil seiner Energie vorher verbraucht (sie klagte mal, ihr Kind sei gerade recht anstrengend...), wurde nicht umgesetzt.

    Ab August soll der Unterricht ohne Eltern durchgeführt werden, dann wird das eventuell besser. Aber sonst?

    Was kann ich denn bitte tun???
    Lieben Gruß

    peacelike mit Oktoberzwerg 06

  2. #2
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    _nieke_ ist offline Legende
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von peacelike Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Problem.

    Das Kind besucht seit August eine Form der musikalischen Früherziehung (8 von Elternteilen begleitete 2006er-Kinder, eine Lehrerin). Neben Musik, Tanz und Gesang ist dort natürlich auch Platz für Verweigerungshaltung, Trotzanfälle und ähnliche Sperenzchen. Ein Junge tut sich dabei extrem hervor und schafft es, so ziemlich alles zu stören, wenn er mal einen schlechten Tag hat: Er tritt absichtlich auf die Instrumente, wirft die kleineren Kinder um (er ist etwa 30cm größer als mein Sohn, macht aber auch vor den sehr kleinen Geschwisterkindern nicht halt), rennt ins Nebenzimmer, um am Kontrabass herumzuzupfen (strikt verboten), kann sich nicht abwechseln, kann keine zwei Minuten ruhig sein, tut den „Nachbarskindern“ bei Kreisspielen weh etc. Der übliche Wahnsinn halt. Unerträglich wird das für mich dadurch, dass die Mutter anwesend ist und O. im Regelfall gewähren lässt. Manchmal schreitet sie ein, klar, aber häufig auch nicht, so dass jegliche Konsequenz fehlt. Bestimmte Dinge („wir gehen gleich, wenn..“) werden angedroht und nicht durchgeführt.

    Unsere Musiklehrerin hat eine Zeitlang versucht, das Kind stärker zu disziplinieren; dann hat sich die Mutter beschwert, ihr Sohn bekomme nur negatives Feedback. Letzte Stunde bin ich einmal eingeschritten und habe ihm eine Fahne abgenommen, die er schon längst hätte abgeben sollen, darüber hat sich die Mutter dann bei der Lehrerin beschwert. Ich sehe ein, dass es nicht dienlich ist, wenn sich eine dritte Person einschaltet, aber das ist eine Unterrichtsstunde, die ohne ein Mindestmaß an Disziplin für alle Beteiligten schrecklich wird – ich konnte es einfach nicht aushalten. Mich macht es zunehmend aggressiv, dass ein Kind so unendlich viel Aufmerksamkeit braucht, die natürlich von der Musik und den anderen Kindern abgeht. Wenn das Kind nun „behindert“ wäre oder aus schwierigen Verhältnissen käme, hätte ich sicher mehr Verständnis, aber die Mutter ist Ärztin, hat das Kind wohl sehr spät bekommen und unterwirft sich in der kompletten Tagesgestaltung nur noch ihrem Liebling. Alle Anzeichen deuten auf die gefährliche Mischung „impulsives Kind“ und „extrem lasche Erziehung“.

    Ich bin hier im Forum ja nun wirklich nicht für autoritäre Erziehung bekannt, aber derartiges halte ich nicht aus. Die Musiklehrerin gibt offen zu, dass wirklich gute Stunden nur möglich sind, wenn dieses Kind abwesend ist. Die anderen Eltern sagen nichts, weil sich ihre Kinder auch mal danebenbenehmen – gut, meins ist recht diszipliniert, aber mich nervt weniger das Kind als die nicht einschreitende, anwesende Mutter, die das Kind gewähren lässt – aber davon abgesehen wirklich sehr nett ist.

    Die Musiklehrerin hat schon mehrfach versucht, das Kind durch kleine Aufgaben positiv in die Gruppe zu integrieren (das wäre sicher Wolkes Vorschlag), aber bei einer Stunde die Woche ist es schwer, da nachhaltig etwas zu verändern, zumal sie ja eigentlich alle Kinder unterrichten und nicht schwerpunktmäßig einzelne "sozial integrieren" soll. Mein Vorschlag an die Mutter, sie sollten doch zu Fuß oder mit dem Laufrad kommen, damit das Kind einen Teil seiner Energie vorher verbraucht (sie klagte mal, ihr Kind sei gerade recht anstrengend...), wurde nicht umgesetzt.

    Ab August soll der Unterricht ohne Eltern durchgeführt werden, dann wird das eventuell besser. Aber sonst?

    Was kann ich denn bitte tun???
    Keine Ahnung... Mein Mitleid hast Du...
    herzlichst nieke

    Sehnsucht habe ich immer nach Hamburg...
    Johannes Brahms



  3. #3
    Avatar von Perla
    Perla ist offline 1. Liga
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von peacelike Beitrag anzeigen
    [...]
    Was kann ich denn bitte tun???
    Was DU tun kannst? Gar nichts. Ich würde wohl langfristig nicht mehr hingehen wenn die Musikstunden mehr K(r)ampf als schön sind.

  4. #4
    Avatar von _nieke_
    _nieke_ ist offline Legende
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von Perla Beitrag anzeigen
    Was DU tun kannst? Gar nichts. Ich würde wohl langfristig nicht mehr hingehen wenn die Musikstunden mehr K(r)ampf als schön sind.
    Theoretisch könnte sie mit der Mutter sprechen und sie sich damit wohl zur Feindin machen...
    herzlichst nieke

    Sehnsucht habe ich immer nach Hamburg...
    Johannes Brahms



  5. #5
    Avatar von Wolke9
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von peacelike Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Problem.

    Das Kind besucht seit August eine Form der musikalischen Früherziehung (8 von Elternteilen begleitete 2006er-Kinder, eine Lehrerin). Neben Musik, Tanz und Gesang ist dort natürlich auch Platz für Verweigerungshaltung, Trotzanfälle und ähnliche Sperenzchen. Ein Junge tut sich dabei extrem hervor und schafft es, so ziemlich alles zu stören, wenn er mal einen schlechten Tag hat: Er tritt absichtlich auf die Instrumente, wirft die kleineren Kinder um (er ist etwa 30cm größer als mein Sohn, macht aber auch vor den sehr kleinen Geschwisterkindern nicht halt), rennt ins Nebenzimmer, um am Kontrabass herumzuzupfen (strikt verboten), kann sich nicht abwechseln, kann keine zwei Minuten ruhig sein, tut den „Nachbarskindern“ bei Kreisspielen weh etc. Der übliche Wahnsinn halt. Unerträglich wird das für mich dadurch, dass die Mutter anwesend ist und O. im Regelfall gewähren lässt. Manchmal schreitet sie ein, klar, aber häufig auch nicht, so dass jegliche Konsequenz fehlt. Bestimmte Dinge („wir gehen gleich, wenn..“) werden angedroht und nicht durchgeführt.

    Unsere Musiklehrerin hat eine Zeitlang versucht, das Kind stärker zu disziplinieren; dann hat sich die Mutter beschwert, ihr Sohn bekomme nur negatives Feedback. Letzte Stunde bin ich einmal eingeschritten und habe ihm eine Fahne abgenommen, die er schon längst hätte abgeben sollen, darüber hat sich die Mutter dann bei der Lehrerin beschwert. Ich sehe ein, dass es nicht dienlich ist, wenn sich eine dritte Person einschaltet, aber das ist eine Unterrichtsstunde, die ohne ein Mindestmaß an Disziplin für alle Beteiligten schrecklich wird – ich konnte es einfach nicht aushalten. Mich macht es zunehmend aggressiv, dass ein Kind so unendlich viel Aufmerksamkeit braucht, die natürlich von der Musik und den anderen Kindern abgeht. Wenn das Kind nun „behindert“ wäre oder aus schwierigen Verhältnissen käme, hätte ich sicher mehr Verständnis, aber die Mutter ist Ärztin, hat das Kind wohl sehr spät bekommen und unterwirft sich in der kompletten Tagesgestaltung nur noch ihrem Liebling. Alle Anzeichen deuten auf die gefährliche Mischung „impulsives Kind“ und „extrem lasche Erziehung“.

    Ich bin hier im Forum ja nun wirklich nicht für autoritäre Erziehung bekannt, aber derartiges halte ich nicht aus. Die Musiklehrerin gibt offen zu, dass wirklich gute Stunden nur möglich sind, wenn dieses Kind abwesend ist. Die anderen Eltern sagen nichts, weil sich ihre Kinder auch mal danebenbenehmen – gut, meins ist recht diszipliniert, aber mich nervt weniger das Kind als die nicht einschreitende, anwesende Mutter, die das Kind gewähren lässt – aber davon abgesehen wirklich sehr nett ist.

    Die Musiklehrerin hat schon mehrfach versucht, das Kind durch kleine Aufgaben positiv in die Gruppe zu integrieren (das wäre sicher Wolkes Vorschlag), aber bei einer Stunde die Woche ist es schwer, da nachhaltig etwas zu verändern, zumal sie ja eigentlich alle Kinder unterrichten und nicht schwerpunktmäßig einzelne "sozial integrieren" soll. Mein Vorschlag an die Mutter, sie sollten doch zu Fuß oder mit dem Laufrad kommen, damit das Kind einen Teil seiner Energie vorher verbraucht (sie klagte mal, ihr Kind sei gerade recht anstrengend...), wurde nicht umgesetzt.

    Ab August soll der Unterricht ohne Eltern durchgeführt werden, dann wird das eventuell besser. Aber sonst?

    Was kann ich denn bitte tun???
    Ohne Eltern wäre meine erste Idee gewesen.

    Ansonsten braucht dieses Kind dringend eine wichtige, tragende, ganz besondere Sonderaufgabe. Ich würde die Musiklehrerin mal zur Seite nehmen und sie fragen, was man tun könnte, um die letzten Male bis zum Sommer zu überbrücken, und wie man das Kind einbinden könnte. Als Pädagogin hat sie doch bestimmt gute Ideen, womit man das Kind beauftragen könnte, damit es ins Geschehen eingebunden wird. Als Musikinstrumente-Aufpasser vielleicht, damit die Kleinen nicht an die wertvollen Instrumente gehen. Oder als derjenige, der für Ruhe sorgt, der den Müttern z.B. sagen kann, dass sie in der Stunde nicht reden sollen...

    Zum Kind sagen: Du bist das größte Kind, wir brauchen dich, um für Ruhe zu sorgen... so etwa.
    Viele Eltern sagen, sie hätten in Bezug auf Erziehungsschwierigkeiten "alles versucht", aber leider ohne Erfolg. Sie übersehen im Allgemeinen die Möglichkeit, dass sie sich selbst auch wandeln können. Rudolf Dreikurs

  6. #6
    Avatar von Perla
    Perla ist offline 1. Liga
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von _nieke_ Beitrag anzeigen
    Theoretisch könnte sie mit der Mutter sprechen und sie sich damit wohl zur Feindin machen...
    Sicher könnte sie mit ihr sprechen, aber glaubst du, dass sich dann was ändern würde? Ich nicht. Nach Peacelikes beschreibung wird jegliche Kritik an ihr abprallen, weil ja alle anderen dem Kind nur was böses wollen.

  7. #7
    Avatar von peacelike
    peacelike ist offline Legende
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    das mit den Sonderaufgaben hat die Lehrerin versucht, das ging zwischendurch gut, aber an Austick-Tagen geht es überhaupt nicht. Sie müsste ihn da dreißigmal erinnern. Unrealistisch.

    Und "ohne Eltern" steht ab August auf dem Plan. Ich habe vorgeschlagen, dass wir das vorher schon ein paarmal üben, die Musiklehrerin überlegt. Sie traut sich zu, das Kind "ganz dicht und eng" zu führen.

    Das Kind ist das "größte" auch nur körperlich, es ist altersmäßig genau in der Mitte.

    Zitat Zitat von Wolke9 Beitrag anzeigen
    Ohne Eltern wäre meine erste Idee gewesen.

    Ansonsten braucht dieses Kind dringend eine wichtige, tragende, ganz besondere Sonderaufgabe. Ich würde die Musiklehrerin mal zur Seite nehmen und sie fragen, was man tun könnte, um die letzten Male bis zum Sommer zu überbrücken, und wie man das Kind einbinden könnte. Als Pädagogin hat sie doch bestimmt gute Ideen, womit man das Kind beauftragen könnte, damit es ins Geschehen eingebunden wird. Als Musikinstrumente-Aufpasser vielleicht, damit die Kleinen nicht an die wertvollen Instrumente gehen. Oder als derjenige, der für Ruhe sorgt, der den Müttern z.B. sagen kann, dass sie in der Stunde nicht reden sollen...

    Zum Kind sagen: Du bist das größte Kind, wir brauchen dich, um für Ruhe zu sorgen... so etwa.
    Lieben Gruß

    peacelike mit Oktoberzwerg 06

  8. #8
    Avatar von _nieke_
    _nieke_ ist offline Legende
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von Perla Beitrag anzeigen
    Sicher könnte sie mit ihr sprechen, aber glaubst du, dass sich dann was ändern würde? Ich nicht. Nach Peacelikes beschreibung wird jegliche Kritik an ihr abprallen, weil ja alle anderen dem Kind nur was böses wollen.
    Deswgeen schrieb ich doch, dass sie, peacelike; sich damit eine feindin macht...
    herzlichst nieke

    Sehnsucht habe ich immer nach Hamburg...
    Johannes Brahms



  9. #9
    Avatar von _nieke_
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von Wolke9 Beitrag anzeigen
    Ohne Eltern wäre meine erste Idee gewesen.

    Ansonsten braucht dieses Kind dringend eine wichtige, tragende, ganz besondere Sonderaufgabe. Ich würde die Musiklehrerin mal zur Seite nehmen und sie fragen, was man tun könnte, um die letzten Male bis zum Sommer zu überbrücken, und wie man das Kind einbinden könnte. Als Pädagogin hat sie doch bestimmt gute Ideen, womit man das Kind beauftragen könnte, damit es ins Geschehen eingebunden wird. Als Musikinstrumente-Aufpasser vielleicht, damit die Kleinen nicht an die wertvollen Instrumente gehen. Oder als derjenige, der für Ruhe sorgt, der den Müttern z.B. sagen kann, dass sie in der Stunde nicht reden sollen...

    Zum Kind sagen: Du bist das größte Kind, wir brauchen dich, um für Ruhe zu sorgen... so etwa.
    Und wenn das nicht funktioniert? Was dann?
    herzlichst nieke

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  10. #10
    Avatar von peacelike
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    Standard Re: Schwierige Kinder

    Zitat Zitat von Perla Beitrag anzeigen
    Sicher könnte sie mit ihr sprechen, aber glaubst du, dass sich dann was ändern würde? Ich nicht. Nach Peacelikes beschreibung wird jegliche Kritik an ihr abprallen, weil ja alle anderen dem Kind nur was böses wollen.
    ich habe eine gute Bekannte in dem Kurs, die mit der Mutter befreundet ist. Ich werde versuchen, morgen mit ihr zu sprechen und mal nachzfühlen. Aber auch hier das Problem: der Sohn meiner Bekannten kriegt in der Stunde auch mal Austicker, meine Bekannte hat das wunderbar im Griff und schickt das Kind ggf auch mal alleine vor die Tür. Ich muss da in der Kommunikation sehr vorsichtig sein, damit sie das nicht als Angriff gegen ihr eigenes Kind wertet. Ach, wir sind einfach alle so empfindlich, wenn es um unsere liebsten Schätze geht
    Lieben Gruß

    peacelike mit Oktoberzwerg 06

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