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Baum-Darstellung
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07.05.2012, 13:07 #1
Pooh-Bah
- Registriert seit
- 19.01.2012
- Beiträge
- 2.357
Jetzt will er nicht mehr in die Kita...
...
Hallo,
jetzt will mein Sohn auf einmal nicht mal mehr in die Kita... ist am Wochenende enttäuscht dass es nur zwei Tage sind und kämpft um jeden Tag, weint wenn ich gehe usw... Wahrscheinlich wegen der Vorgeschichte (einige werden sich erinnern)
Jeder, der meinen Sohn kennt und dem ich das- dass er nicht mehr in die Kita will - erzähle kriegt kugelrunde Augen weil... das einfach nicht passt.
Er liebt andere Kinder, klebt nicht an mir, ist gerne woanders, liebt das Spielzeug usw im Kindergarten - stürzt sich auch auf dem Spielplatz sofort darauf und vergisst alles um sich rum - und hat auch schon mal gesagt, er wolle lieber noch im Kindergarten sein, vermisste die Kita schon am Samstag...
Und das alles noch vor wenigen Wochen.
Jetzt ist alles wie umgedreht... er ist einfach dauertraurig, verhält sich als hätte er Pattex gefuttert (klebt an mir), will gar nicht erst in die Kita, will morgens nicht aus dem Haus - und er war doch so stolz und froh ein großes Kindergartenkind zu sein - und ich kann es kaum noch mit ansehen...
Ich muss echt sagen, ich bin wie gelähmt, könnte nur noch heulen (reiße mich aber natürlich zusammen!!!) und habe schon total weiche Knie - muss dazu sagen, dass ich im Moment auch noch Penicillin nehme und daher leicht angeschlagen bin.
Letzte Nacht habe ich bis vier Uhr wachgelegen und habe ständig ein flaues Gefühl im Magen. Weil ich nicht weiß was jetzt richtig ist...
Ich weiß, ich kann mein Kind ja nicht beschützen aber... es ist einfach hart...
Heute war ich schon versucht ihn viel früher abzuholen als sonst, meine Mutter hat mich dann überredet ihn dort zu lassen....
Aber im Moment weiß ich echt nicht mehr was ich machen soll.... wahrscheinlich bitte ich die Erzieher mal um ein richtig intensives Gespräch in denen ich ihnen erzähle was sich im Moment zuhause so abspielt.
Deprimierte Grüße,
"happy" die jetzt gar nicht so happy ist....Geändert von nowhappytoo (07.05.2012 um 13:37 Uhr)
Warum ist unser Leben
so auf Morgen orientiert,
dass wir das Heute
kaum richtig wahrnehmen?
Warum diese Panik,
die Gegenwart könnte spurlos verschwinden
wie meine Fußstapfen im Sand?
Vielleicht: Weil wir
diese Gegenwart nur als Durchgangsphase sehen,
nur als Vorstufe
für etwas,
was noch kommen wird?
Wolfgang Lechner, "Rafael"
Hiermit verbitte ich mir die Verwendung meiner Texte ohne meine ausdrückliche Genehmigung - also bitte fragen!!!!



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