Hi,
hab da mal ne Frage: Mein Sohn (5) wurde auf ADHS getestet und nun steht die Vermutung, dass er es hat (laut Ärztin gibt es unter 6 noch keine offizielle Diagnose).

Die Erzieherin in der Kita möchte nun gerne, dass er ein Integrationskind wird, weil sie dann weniger Kinder in der Gruppe und mehr Zeit für ihn hat. Muss sagen, sie steht dem Thema ADHS sehr aufgeschlossen gegenüber und hat sich auf dem Gebiet fortgebildet.

Mein eigentlichtliches Problem ist aber, dass ich meinen Sohn in den letzten zwei Monaten als komplett normal wahrnehme, weil sich die Probleme, die er noch während der Diagnose und vorher hatte, in Luft aufgelöst haben.

Muss dazu sagen, er nimmt keine großartigen Medikamente, nur das homöopathische Zappelin, was Wunder zu bewirken scheint.

Also finde ich einen Integrationsplatz in der Kita irgendwie unangemessen und befürchte, dass ihm das bei der nun anstehenden Schulwahl zum Verhängnis werden könnte, weil ich ihn gern an einer nichtstaatlichen Schule anmelden möchte. Bekanntlich suchen die sich dort ihre Schüler unter den vielen Anmeldungen aus. "Integrationskind" ist da sicherlich keine sehr förderliche Eigenwerbung, erst recht irreführend, wenn ich einen speziellen Förderbedarf bei ihm einfach nicht erkennen kann und wenn eine offizielle Diagnos auch noch gar nicht existiert.

Sogar die Ergotherapeutin (wir waren erst 6x dort) weiß nicht so recht, wie sie mit meinem Sohn arbeiten soll, weil er in allem eigentlich "ganz normal" ist

Nun macht die Kindergärtnerin aber eine bisschen Druck, weil der Integrationsplatz jetzt (nach Schulanfang der Großen) beantragt werden müsse.

Was ratet ihr mir? Wisst ihr, ob die Kita solche privaten Infos (Integrationskind, ADHS etc.) überhaupt an die Schule weiterleitet / weiterleiten darf/muss? Wenn die Schule davon nichts erfährt, dann ist ein Integrationsplatz ja zumindestens nichts Schlechtes - weniger Kinder in der Gruppe heißt: mehr Zeit der Erziehering für meinen Sohn ...