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Thema: Was tun...

  1. #1
    tribue ist offline Stranger
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    7

    Standard Was tun...

    Hallo!
    Ich ich hab folgendes Problem. Mein Kind(wird im Sommer 4) wird seit ungefähr Oktober alle zwei Wochen Samstag oder Sonntag von morgens bis abends von seinem Vater abgeholt. Vorher wurde es zweimal die Woche mehr oder weniger nachmittags für ca. 2 Stunden zu Hause besucht... Und als es noch Baby war, waren eher sproradische Besuche drin. Eigentlich ist das Kind schon ganz gerne mitgegangen, aber seit ca. 2 Woche möchte es nicht mehr zum Vater. Was soll ich tun? Es zwingen? Denn auch gutes Zureden funktioniert nicht. Noch dazu möchte der Vater es dann Samstag und Sonntag holen. Am liebsten auch mit Übernachtung, allerdings möchte das Kind das nicht. Was sollte man in so einem Falle tun? Dazu habe ich noch das Problem, dass der Vater sich an gar nichts hält... zum Beispiel, wenn abgemacht ist, dass er das Kind um 17:30 Uhr nach Hause bringen soll, wenn es keinen Mittagsschlaf gemacht hat, damit ich es eher ins Bett legen kann. Oder wenn ich sage, dass es einen ganz normalen Alltag haben sollte, werden irgendwelche Aktivitäten mit ihm gemacht. Es wird sich an nichts gehalten und auch nichts erzählt. Wenn ich irgendwas wissen will, dann muss ich immer nachfragen.
    Das ist für mich sehr belastend. Was kann ich da tun? Mit dem Vater reden hilft nichts.
    Kleine Infos noch dazu. Wir sind nie wirklich zusammen gewesen, haben auch nie zusammengelebt. Allerdings ist das Kind mit meinem Ex-Freund (ein anderer Mann) eine zeitlang aufgewachsen (von 0-2,5 Jahren) und hat bis heute noch sehr guten Kontakt zu ihm. Ich habe das Gefühl, dass das Kind ihn als zweiten Papa sieht. Manchmal denke ich auch, dass der leibliche Vater viele Sachen extra macht, weil er merkt, dass er nicht so eine feste Bindung zum Kind hat bzw. das Kind noch so eine feste Bindung zu ihm.
    Bin mir in der Situation etwas ratlos richtig zu handeln...
    Viele Grüße, tribue

  2. #2
    Habibi007 ist offline Veteran
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    Standard Re: Was tun...

    Zitat Zitat von tribue Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich ich hab folgendes Problem. Mein Kind(wird im Sommer 4) wird seit ungefähr Oktober alle zwei Wochen Samstag oder Sonntag von morgens bis abends von seinem Vater abgeholt. Vorher wurde es zweimal die Woche mehr oder weniger nachmittags für ca. 2 Stunden zu Hause besucht... Und als es noch Baby war, waren eher sproradische Besuche drin. Eigentlich ist das Kind schon ganz gerne mitgegangen, aber seit ca. 2 Woche möchte es nicht mehr zum Vater. Was soll ich tun? Es zwingen? Denn auch gutes Zureden funktioniert nicht. Noch dazu möchte der Vater es dann Samstag und Sonntag holen. Am liebsten auch mit Übernachtung, allerdings möchte das Kind das nicht. Was sollte man in so einem Falle tun? Dazu habe ich noch das Problem, dass der Vater sich an gar nichts hält... zum Beispiel, wenn abgemacht ist, dass er das Kind um 17:30 Uhr nach Hause bringen soll, wenn es keinen Mittagsschlaf gemacht hat, damit ich es eher ins Bett legen kann. Oder wenn ich sage, dass es einen ganz normalen Alltag haben sollte, werden irgendwelche Aktivitäten mit ihm gemacht. Es wird sich an nichts gehalten und auch nichts erzählt. Wenn ich irgendwas wissen will, dann muss ich immer nachfragen.
    Das ist für mich sehr belastend. Was kann ich da tun? Mit dem Vater reden hilft nichts.
    Kleine Infos noch dazu. Wir sind nie wirklich zusammen gewesen, haben auch nie zusammengelebt. Allerdings ist das Kind mit meinem Ex-Freund (ein anderer Mann) eine zeitlang aufgewachsen (von 0-2,5 Jahren) und hat bis heute noch sehr guten Kontakt zu ihm. Ich habe das Gefühl, dass das Kind ihn als zweiten Papa sieht. Manchmal denke ich auch, dass der leibliche Vater viele Sachen extra macht, weil er merkt, dass er nicht so eine feste Bindung zum Kind hat bzw. das Kind noch so eine feste Bindung zu ihm.
    Bin mir in der Situation etwas ratlos richtig zu handeln...
    Viele Grüße, tribue
    Das Kind scheint deinen Unmut zu spüren und steckt in einem Konflikt. Nehm den Druck von dem Kind.

    Übergebe das Kind schon draußen und nicht in der Wohnung, am besten evtl. in einem Cafe.

    Und wieso soll der Vater keine Aktivitäten unternehmen ?

    Und so ein Großes Kind braucht wenn es nicht möchte auch keinen Mittagsschlaf und muss nicht zwangsläufig früher ins Bett.

    Ich denke für das Kind wäre es besser der Vater holt es Samstag morgen und bringt es Sonntag Anemd, wie er den Umgang gestaltet ist doch seine Sache.

  3. #3
    tribue ist offline Stranger
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    Standard Re: Was tun...

    Also das Kind wird draußen übergeben. In einem Cafe ist's etwas schlecht, da er das Kind ja schon morgens ca. 8 Uhr holt.
    Ob mein Kind den Mittagsschlaf noch braucht, kann ich sicher besser beruteilen. Man merkt es dem Kind abends an, wenn es keinen Mittagsschlaf gemacht hat. Es ist sehr aufgedreht und quengelig. Daher geht es auch eher ins Bett, wenn's keinen Mittagsschlaf gegeben hat. Es geht ja auch ohne Zwang mittags ins Bett.
    Soll ich das Kind gegen seinen Willen beim Vater übernachten lassen? Was ist daran besser, wenn es abends dann Theater macht?

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Was tun...

    Zitat Zitat von tribue Beitrag anzeigen
    Also das Kind wird draußen übergeben. In einem Cafe ist's etwas schlecht, da er das Kind ja schon morgens ca. 8 Uhr holt.
    Ob mein Kind den Mittagsschlaf noch braucht, kann ich sicher besser beruteilen. Man merkt es dem Kind abends an, wenn es keinen Mittagsschlaf gemacht hat. Es ist sehr aufgedreht und quengelig. Daher geht es auch eher ins Bett, wenn's keinen Mittagsschlaf gegeben hat. Es geht ja auch ohne Zwang mittags ins Bett.
    Soll ich das Kind gegen seinen Willen beim Vater übernachten lassen? Was ist daran besser, wenn es abends dann Theater macht?
    Wenn ein Kind Mittags nicht schläft dann braucht es eben keinen Schlaf, daraus einen Machtkampf mit dem Vater zu machen ist einfach

    Dann ist es halt mal in 14 tagen am Abend überdreht, na und ?

    Am besten ihr geht zum JA und macht eine feste Umgangsregelung aus.

    Zustehen tut ihm eh mehr als du bereit bist zu geben.

    und ich denke das Kind weigert sich weil es deine Ablehnung spürt, am besten ist es er holt das Kind Freitags direkt vom Kindergarten ab und bringt es Sonntags wieder.

    Den meistens ist es so das wenn die Mama nicht zu sehen ist oder weg ist das Kind sich doch freut da der Loyalitätskonflikt von ihm abfällt.

  5. #5
    tribue ist offline Stranger
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    Standard Re: Was tun...

    Wenn ein Kind mittags nicht hingelegt wird, hat es überhaupt nicht die Möglichkeit zu schlafen, das ist der erste Punkt! Wenn mit ihm dann mittags direkt in den Zoo gefahren wird und es auf dem Weg dorthin einschläft, braucht es wohl doch Schlaf oder nicht?
    Daraus mache ich keinen Machtkampf! Ich möchte nur, dass das Kind seine Ruhezeit bekommt!
    Es steht ihm mehr zu? Wo steht das? Wir wissen alle, dass es das Umgangsrecht gibt, das beinhaltet aber keine feste Regelung, sondern nur das Recht des Umgangs ;-)
    Ich denke nicht, dass er das Kind freitags vom Kindergarten abholt und es sonntags wieder bringt. Und wieso wird hier von Ablehnung gesprochen? Ich habe dargestellt, dass ich mich ägere, dass der Vater sich an fast nichts hält und sich alles aus der Nase ziehen lässt, wenn ich was wissen sollte.
    Und ich habe auch nicht gefragt, wann und wie lange das Kind am Wochenende abgeholt werden soll, sondern was ich tun soll, wenn das Kind nicht mitmöchte. Jetzt steht das nächste Wochenende vor der Tür und das Kind sagt, dass es nicht zum Vater möchte. Ich kann ihm gut zureden, aber das bringt im Moment gar nichts. Und beim letzten Besuch beim Vater war es auch so, dass das Kind sich geäußert hat, dass es nach Hause will, der Vater aber zum Kind gesagt hat, dass das nicht geht. Noch mal die Frage, was soll man in so einem Fall machen? Soll ich das Kind zwingen zum Vater zu gehen?

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Was tun...

    Zitat Zitat von tribue Beitrag anzeigen
    Wenn ein Kind mittags nicht hingelegt wird, hat es überhaupt nicht die Möglichkeit zu schlafen, das ist der erste Punkt! Wenn mit ihm dann mittags direkt in den Zoo gefahren wird und es auf dem Weg dorthin einschläft, braucht es wohl doch Schlaf oder nicht?
    Daraus mache ich keinen Machtkampf! Ich möchte nur, dass das Kind seine Ruhezeit bekommt!
    Es steht ihm mehr zu? Wo steht das? Wir wissen alle, dass es das Umgangsrecht gibt, das beinhaltet aber keine feste Regelung, sondern nur das Recht des Umgangs ;-)
    Ich denke nicht, dass er das Kind freitags vom Kindergarten abholt und es sonntags wieder bringt. Und wieso wird hier von Ablehnung gesprochen? Ich habe dargestellt, dass ich mich ägere, dass der Vater sich an fast nichts hält und sich alles aus der Nase ziehen lässt, wenn ich was wissen sollte.
    Und ich habe auch nicht gefragt, wann und wie lange das Kind am Wochenende abgeholt werden soll, sondern was ich tun soll, wenn das Kind nicht mitmöchte. Jetzt steht das nächste Wochenende vor der Tür und das Kind sagt, dass es nicht zum Vater möchte. Ich kann ihm gut zureden, aber das bringt im Moment gar nichts. Und beim letzten Besuch beim Vater war es auch so, dass das Kind sich geäußert hat, dass es nach Hause will, der Vater aber zum Kind gesagt hat, dass das nicht geht. Noch mal die Frage, was soll man in so einem Fall machen? Soll ich das Kind zwingen zum Vater zu gehen?
    Dann organisiere eine Freundin oder Familienmitglied und geb ihr das Kind, sie soll dann das Kind zum Vater bringen.

    und nochmal, wie der Vater den Umgang gestaltet geht dich nix an, er muss dir auch nicht alles berichten.

    Der Vater hat ein Recht auf Umgang und das Kind wäre sicher lich nicht so ablehnend wenn du es ( bewußt oder unbewußt ) nicht so negative beeinflussen würdest.
    Du ziehst es in einen Konflikt.

    Ich finde die antwort des Vaters ok, er bemüht sich und man muss auch Kindern nicht alles sofort nachgeben und sich nur nach ihren Wünschen richten.

    Und wieso fragst du ihn nicht erst mal ob er das Kind vom Kiga abholen will und Samstags Abends bringen möchte ?

    Du lehnst ja alles schon vorher ab ohne mit ihm geredet zu haben.

    Ich wünsche dir das er sich ans JA wendet oder sich einen Anwalt nimmt und sein Umgangsrecht im vollen Umfang durchsetzt.

  7. #7
    tribue ist offline Stranger
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    Standard Re: Was tun...

    Ich finde es echt sehr interessant, dass ich hier ja irgendwie schon recht abgestempelt werde.

    Was ist denn der volle Umfang des Umgangsrecht?
    Das interessiert mich ja jetzt mal.

    Wird nicht immer gepredigt, dass die Eltern sich einig in der Erziehung sein sollten? Sollten die Vater nicht auch darauf achten, dass die Kinder einen "normalen" Tag oder Wochenende bei ihnen haben? Und nicht immer was besonderes machen, da ja die Mutter im Alltagsleben oft Konflikte mit den Kindern austragen und so ins schlechtere Licht für die Kinder rücken, da ja mit dem Vater immer tolle Sachen gemacht werden?

    Die Antwort des Vaters ist ok, wenn das Kind nach Haue möchte? Vielleicht liegt es auch an der Antwort, dass das Kind dort nicht mehr hin möchte? Es wurde ihm vorher gesagt, wenn du nach Hause möchtest, dann bringe ich dich und wenn's dann soweit ist, wird das nicht eingehalten. Aber na klar, die Antwort ist dann sicher ok.

    Wieso sollte ich ihn fragen, ob er das Kind vom Kiga abholen und es samtags wieder zurück bringen will? Das steht hier doch gar nicht zur Debatte. Mal überlegt, ob das überhaupt möglich ist?
    Und woher weißt du, Knoblix, worüber ich mit dem Vater gesprochen habe und was wir abgemacht haben?

    Mir ging es in meiner Frage darum, was ich tun kann, dass das Kind doch mitfährt und nicht die ganze Zeit sagt, es möchte nicht zum Papa.
    Und was ich tun soll, wenn es von seiner Meinung nicht abrückt!

  8. #8
    Avatar von Shosanna
    Shosanna ist offline Just Mum
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    Standard Re: Was tun...

    Zitat Zitat von tribue Beitrag anzeigen
    Ich finde es echt sehr interessant, dass ich hier ja irgendwie schon recht abgestempelt werde.
    Das ist hier völlig normal, dass liegt an dem Frust den einige hier schieben und im wahren Leben werden sie den halt nicht los. Einfach ignorieren!

    Hast Du mit dem Kind schon mal in Ruhe gesprochen warum es nicht mit möchte? Ich denke ich würde das mal besprechen und dann würde ich versuchen mit dem Vater darüber zu sprechen. Sollte ein normales, ruhiges Gespräch nicht möglich sein, dann wendet Euch an einen Mediator oder eine Erziehungsberatungsstelle und besprecht das dort. Vielleicht wäre das ja allgemein mal eine Möglichkeit für Euch? Dort könntet Ihr versuchen ein paar Konflikte zu lösen oder zumindest zu entschärfen. :)
    Egal was ihr tut, was ganz wichitg ist, das Kind sollte keinesfalls anwesend sein, auch nicht in der gleichen Wohung im Kinderzimmer. Geht am Besten in ein Café, da kochen die Emotionen nicht so leicht hoch.

    Ich verstehe das Du Dich unwohl dabei fühlst das Kind mitzugeben, wenn es nicht möchte, aber um hier richtig entscheiden zu können, muss erstmal geklärt werden, warum das Kind nicht will.

    Viel Erfolg!


    Ein Engel hat mich ausgesucht, sein Leben zu begleiten.
    Ich danke Dir mein Liebling!
    Junior 10/09


    **************



  9. #9
    linebdp ist offline old hand
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    Standard Re: Was tun...

    Hallo tribue,

    ich kann hier nicht mit ganz direkt hautnahen Erfahrungen dienen, habe aber trotzdem ein paar Gedanken dazu, vielleicht ist ja was für dich dabei.

    Mein Mann hat einen inzwischen 10jährigen Sohn, mit ähnlicher "Herkunftsgeschichte" wie bei dir. Bis zur Einschulung des Jungen wohnten die Eltern in der gleichen Stadt, und mein Mann hat ihn damals wirklich häufig gesehen und mit zunehmendem Alter (nach meinem Gefühl so ab 2,5/3 Jahren) auch alleine bei sich gehabt, etwas später auch über Nacht. Die KM hat in der Zeit teilweise gearbeitet (Spätschicht). Soweit ich mich erinnere, war der Übergang von KM zu KV auch nicht immer leicht, trotz des häufigen und von beiden Seiten gewünschten Kontakts und einer guten Bindung zwischen Vater und Sohn. Und wenn ich meine eigene Tochter jetzt anschaue (sie ist ca. 1 Jahr jünger als dein Sohn), so geht sie auch nicht immer mit fliegenden Fahnen von mir zu einer anderen Betreuungsperson (bei ihrem Papa ist das kein Problem, wir leben ja aber auch zusammen, aber der Vater deines Sohnes hat ja vielleicht eher die Stellung eines regelmäßigen Babysitters, wenn man sich den Umfang des Kontaktes so anschaut). Hypothese also meinerseits: vielleicht ist das Verhalten deines Sohnes einfach ein Stück weit altersgemäß, ob es jetzt der leibliche Papa ist oder nicht - denn zu dem muss die Bindung ja nicht von vornherein eng sein.

    Jetzt die Frage: wie geht man damit um?

    Ich weiß, dass bei meinem Mann damals die Termine mit dem Papa quasi immer eingehalten wurden, z.T. auch aus Notwendigkeit heraus (die KM hat ja in der Zeit gearbeitet). Selbst wenn der Junge krank war. Auch heute ist es noch so, und diese Regelmäßigkeit hat sich ausgezahlt.
    Hier ist vielleicht eher die Frage: was willst du, und welches Gefühl hast du selbst dabei? Willst du für deinen Sohn den Umgang mit seinem Vater als regelmäßigen Termin und hältst dich dann auch ziemlich strikt daran, auch wenn er mal meutert (so wie ich gerade noch in der Kindergarteneingewöhnung trotz Protest meine Tochter konsequent hinbringe, denn sie kommt immer wieder fröhlich zurück)? Dann müsstest du die Termine eben auch trotz "ich will nicht" einhalten. Ich denke, dass es sich dann mit etwas Geduld einspielen wird. Konkret so ähnlich reagieren: "ich habe verstanden, dass du morgen nicht zum Papa möchtest. Aber Papa und ich möchten, dass du hingehst. Lass es uns einfach ausprobieren." o.ä.
    Oder fühlst du dich vielleicht selber auch nicht so wohl dabei, berechtigtermaßen oder nicht - falls das so ist, dann wird der Junge das spüren, und das verstärkt dann auch seine "ich will nicht"-Haltung. So zwischen den Zeilen lese ich schon, dass du mit der Art und Weise, wie der KV mit dem Jungen umgeht, nicht so richtig glücklich bist. Vielleicht hörst du da nochmals in dich hinein - und entscheidest dich entweder, die Gründe für deine Bedenken zu bearbeiten (Gespräche mit KV o.ä.) lässt, wenn du deine Umzufriedenheit wegschieben kannst, deinen Sohn das nächste Mal ganz bewusst gehen, lässt ihn los?

    Wenn der Junge während des Umgangs nach Hause will, dann denke ich übrigens auch, dass man das nicht immer sofort machen muss (gerade wenn es sich um nur einen Tag handelt). Vielleicht müsst ihr aber mit dem Übernachten einfach noch ein wenig warten, das würde ich nicht erzwingen, wenn es nicht von deiner Seite notwendig ist.

    Wenn Umfang und Zeitpunkt des Umgangs aber ein generelles Streitthema zwischen euch Eltern ist, dann solltet ihr das mit externer Hilfe regeln - wo, wurde ja von anderen schon genannt.

    Vielleicht noch zu dem, was während des Papawochenendes so läuft: ich glaube, es ist sehr schwierig, den anderen Elternteil hier zu beeinflussen. (Wir haben auch oft Wünsche, was die KM im Alltag anders machen sollte, aber das hat mein Mann inzwischen aufgegeben zu vermitteln, es klappt einfach nicht) Natürlich hast du Erwartungen und kennst deinen Sohn gut, vielleicht besser als der KV. Aber Väter haben immer (!auch bei gemeinsam lebenden Elternteilen!) eine andere Art, mit Kindern umzugehen, und das ist vom Grundsatz her gut. Wenn ich mal einen Tag weg bin und Männe versorgt die Maus, dann sind die Zähne nach dem Frühstück halt mal nicht geputzt. Dafür hat sie eine Menge Dinge erlebt, die sie mit mir nicht erlebt. Und zum Thema "normaler Alltag": Väter, gerade allein stehende, haben nun einmal an einem Wochenende keinen Alltag wie Mütter mit Kindern. Bei uns ist das mit dem "normalen Alltag" für den Jungen am Wochenende erst so, seit wir zusammen leben und ein gemeinsames Kind haben - eben Familienalltag. In den Jahren davor war an den Wochenenden oft Besuch, Ausflug, viel spielen etc. angesagt. Und irgendwie haben die Väter doch auch ein Recht, mit ihren Kindern etwas Besonderes zu machen - wenn es nicht total überhand nimmt, dann ist das doch o.k. Vielleicht guckst du in dem Sinn nochmals durch die Brille des KV? Ihr dürft und sollte verschieden mit eurem Sohn umgehen - auch wenn es natürlich wünschenswert ist, dass ihr in den wesentlichen Dingen an einem Strang zieht.

    Ich wünsche euch viel Erfolg!!

    linebdp

  10. #10
    linebdp ist offline old hand
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    Standard Re: Was tun...

    Zitat Zitat von Shosanna Beitrag anzeigen

    Ich verstehe das Du Dich unwohl dabei fühlst das Kind mitzugeben, wenn es nicht möchte, aber um hier richtig entscheiden zu können, muss erstmal geklärt werden, warum das Kind nicht will.

    Viel Erfolg!
    ja, das unterschreibe ich voll, das ist natürlich die Voraussetzung für das, was ich eben geschrieben habe - was ich vorschlage, geht natürlich nur, wenn man grundsätzlich davon ausgehen kann, dass es dem Jungen beim Papa gut geht (auch wenn er sicher nicht jede Minute glücklich ist, aber das ist er ja bei dir auch nicht)!!
    linebdp

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