Ich denke, der SAtz ist neutral genug, dass ich ihn hierher kopieren kann (ist der Gesamtlaut der Mail):
" Hallo,

ich kann die Kinder die nächsten drei Monate nicht mehr abholen. Das nächste Wochenende ist dann der 09.04.11."


Weihnachtsgeschenke gab es nicht. Den Geburtstag seines jüngsten Sohnes wird er wohl übergehen, aber pünktlich zum Geburtstag seines Großen ist er wieder bereit, die Kinder abzuholen. Das alles ohne weitere Begründung.


Warum mache ich mir eigentlich so viele Gedanken, wenn ich dem Kindsvater absagen muss, weil mal etwas wichtiges (Einschulung oder eben ein einmaliges Hockeyturnier, ist im letzten Jahr 3x vorgekommen) ansteht? Warum lass ich mich immer noch darauf ein?


Ich bin völlig entgeistert. Mein Großer (7J.) hatte mir davon erzählt, dass er den Papa erst in 3 Monaten wiedersehen würde. Schien ihn nicht sonderlich zu stören.



Für mich steht jetzt fest: Wichtige Termine hier zuhause werden durchgezogen. Und dem Jugendamt schicke ich einen Bericht für die Akten, falls es mal richtig kracht.



Es kann ja sein, dass er beruflich verhindert ist blabla - aber selbst dann hätte ein winziges Weihnachtsgeschenk für die Kinder jetzt drin sein können, und kein Wort, warumwiesoweshalb? Ich bin wohl zu spießig, ich denke, so was gehört zum guten Ton.
Fakt ist, dass ich jetzt mit etwas (leider nur etwas) ruhigerem Gewissen absagen "darf", wenn mal was sein sollte, was wirklich (!) wichtig ist.


Sorgerecht/Sorgepflicht/Umgangsrecht/..... nette Namen, wenn man sich vor allem drücken kann. Nur vom Unterhalt nicht, da hab ich gestern erfahren, dass jetzt sein Gehalt gepfändet wird (wird mit Jobcenter verrechnet). Ob das der Grund ist?


Hm.