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  1. #1
    julwe ist offline Stranger
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    Standard Fleisch-Rindfleischunverträglichkeit bei Baby?

    Ich habe eine Frage zur Ernährung meiner neun Monate alten Tochter.
    Da mein Mann und ich beide Allergien haben (Er: Heuschnupfen, Sie: Heuschnupfen, Neurodermitis) ist unser Kind sicherlich potentiell sehr allergiegefährdet.

    Sie wurde sechs Monate voll gestillt, bekam dann zunächst den Gemüse- (Karotte) und später Gemüse-Kartoffelbrei am Mittag. Auch Fleisch (Rindfleisch) stellte zunächst kein Problem dar. Die Einführung des Milch-Getreide-Breis (Vollmilch 3,8% und Hirse) am Abend erfolgte problemlos. Auch der Getreide-Obst-Brei am Nachmittag wurde gut angenommen.

    Allerdings scheint sie nun kein Fleisch mehr zu vertragen, da sie sich jedes Mal, wenn es Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei gibt, am Nachmittag (ca. 2 Stunden nach der Mahlzeit) übergibt. Sobald der Brei komplett draußen ist und sie nur noch spuckt, geht es ihr wieder gut und sie verspeist den nächsten Brei, als sei nichts gewesen.

    Ich gebe ihr Fleisch nur noch im Abstand von ca. 4 Wochen, die Situation wiederholt sich jedes Mal.
    Einmal habe ich es mit Geflügelfleisch probiert, da würgte sie am Nachmittag, übergab sich aber nicht.

    Woran kann das liegen?

    Ich habe im Internet Quellen gefunden, dass es Unverträglichkeiten zwischen dem Milch-Eiweiß beta-Laktoglobulin und Rindfleisch geben kann, könnte das auf meine Tochter zutreffen?

    Das erste Übergeben fand genau eine Woche nach Einführung des Abendsbreis und ungefähr zeitgleich mit dem ersten Abendbrei, der nur noch mit Milch (vorher Milch-Wasser) gemacht wurde, statt.

    Ansonsten ist sie ein sehr aufgewecktes, fröhliches und gesundes Kind, bisher ohne sonstige Neurodermitis- und Allergieanzeichen.

    Über Infos, Tipps oder Hinweise wäre ich extrem dankbar.

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Fleisch-Rindfleischunverträglichkeit bei Baby?

    Zitat Zitat von julwe Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Frage zur Ernährung meiner neun Monate alten Tochter.
    Da mein Mann und ich beide Allergien haben (Er: Heuschnupfen, Sie: Heuschnupfen, Neurodermitis) ist unser Kind sicherlich potentiell sehr allergiegefährdet.
    Die atopische Allergieneigung für Heuschnupfen liegt bei etwa 90%, wenn ich mich recht erinnere. Für Nahrungsmittelallergien aber nicht so hoch.

    Sie wurde sechs Monate voll gestillt, bekam dann zunächst den Gemüse- (Karotte) und später Gemüse-Kartoffelbrei am Mittag. Auch Fleisch (Rindfleisch) stellte zunächst kein Problem dar. Die Einführung des Milch-Getreide-Breis (Vollmilch 3,8% und Hirse) am Abend erfolgte problemlos. Auch der Getreide-Obst-Brei am Nachmittag wurde gut angenommen.

    Allerdings scheint sie nun kein Fleisch mehr zu vertragen, da sie sich jedes Mal, wenn es Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei gibt, am Nachmittag (ca. 2 Stunden nach der Mahlzeit) übergibt. Sobald der Brei komplett draußen ist und sie nur noch spuckt, geht es ihr wieder gut und sie verspeist den nächsten Brei, als sei nichts gewesen.

    Ich gebe ihr Fleisch nur noch im Abstand von ca. 4 Wochen, die Situation wiederholt sich jedes Mal.
    Einmal habe ich es mit Geflügelfleisch probiert, da würgte sie am Nachmittag, übergab sich aber nicht.

    Woran kann das liegen?
    Ist das wichtig? Du stillst, du brauchst kein Fleisch. Und so manche Unverträglichkeit verschwindet im zweiten Lebensjahr. Gib Hafer oder Hirse statt Fleisch an den mittagsbrei. Und dann schau in 3-6 Monaten nochmal, ob sie immer noch so reagiert. Wenn ja, ab zum KiA oder Allergologen und abklären lassen.

    Ich habe im Internet Quellen gefunden, dass es Unverträglichkeiten zwischen dem Milch-Eiweiß beta-Laktoglobulin und Rindfleisch geben kann, könnte das auf meine Tochter zutreffen?

    Das erste Übergeben fand genau eine Woche nach Einführung des Abendsbreis und ungefähr zeitgleich mit dem ersten Abendbrei, der nur noch mit Milch (vorher Milch-Wasser) gemacht wurde, statt.

    Ansonsten ist sie ein sehr aufgewecktes, fröhliches und gesundes Kind, bisher ohne sonstige Neurodermitis- und Allergieanzeichen.

    Über Infos, Tipps oder Hinweise wäre ich extrem dankbar.
    Du meinst, dass sie auch eine Milchallergie hat? Als Ferndiagnose kann dir das sicher keiner beantworten. Ich würde zum KiA gehen und die Beobachtungen mitteilen und dann abklären, wie er eine weitere Diagnostik beurteilt.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Fleisch-Rindfleischunverträglichkeit bei Baby?

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Du meinst, dass sie auch eine Milchallergie hat? Als Ferndiagnose kann dir das sicher keiner beantworten. Ich würde zum KiA gehen und die Beobachtungen mitteilen und dann abklären, wie er eine weitere Diagnostik beurteilt.
    dazu faellt mir noch ein: wenn das kind weiterhin gestillt wird, sind auch milchbreie unnoetig.
    eisenhaltiges getreide mit obst und gemuese, stillen, fertig.

  4. #4
    ina246 ist offline Stranger
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    Standard Re: Fleisch-Rindfleischunverträglichkeit bei Baby?

    Hallo Julwe,
    hallo auch an alle anderen,

    ich habe gerade deinen Beitrag gelesen....
    er hätte auch von mir kommen können.

    Unsere Tochter ist jetzt 8 Monate alt und sie reagiert genauso auf Rindfleisch wie du es beschrieben hast.
    Ich habe allerdings noch nicht ausprobiert ihr Hühnchen oder Pute zu füttern....

    Unser zusätzliches Problem:
    Alles begann als die Kleine erkältet war und somit hat unsere KiÄrztin das Erbrechen darauf geschoben....
    wir haben immer wieder versucht der Kleinen ihren Mittagsbrei zu füttern und immer wieder hat sie sich 2 Stunden später übergeben.
    Sie hat jetzt eine Abneigung zu jeglichem Gemüse entwickelt....

    Hab dann vor Tagen löffelweise angefangen das Gemüse wieder einzelnd einzuführen und als ich ihr vor 3 Tagen wieder Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei gegeben habe ging das Spiel von vorne los...

    Wie gehst du jetzt damit um?
    Was hat dein KiA gesagt?

    Ich bin momaentan total ratlos was ich machen soll....

    Freu mich über Tipps und Ratschläge!

    LG Ina

  5. #5
    Pippi76LE ist offline Stranger
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    Standard Re: Fleisch-Rindfleischunverträglichkeit bei Baby?

    Hallo Julwe,

    Deine Frage ist inzwischen 4 Jahre her. Mich würde interessieren, wie es mit der Fleisch-Unverträglichkeit bei Deiner Tochter weitergegangen ist. Verträgt sie es inzwischen? Mein Sohn (9 Monate) hat exakt die gleichen Symptome bei Verzehr von Rind- und Hühnerfleisch. Deine Frage hätte also genauso auch von mir kommen können! Nun hätte ich gern gewusst, wie Ihr damit umgegangen seid und ob Du evtl. irgendeinen Tipp für mich hast.

    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

  6. #6
    Ylv_i ist offline Stranger
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    Standard Re: Fleisch-Rindfleischunverträglichkeit bei Baby?

    Hallo Pippi76LE,

    Deine Frage ist 3 Jahre her. Wie ist es denn bei euch weiter gegangen? Bei meinem 8 Monate alten Sohn ist es auch so. Obwohl er anfangs alles ohne Probleme gegessen hat. Ich würde mich freuen, wen du antwortest.

    Liebe Grüße

  7. #7
    Pippi76LE ist offline Stranger
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    Standard Re: Fleisch-Rindfleischunverträglichkeit bei Baby?

    Hallo,

    ja mein Sohn wird jetzt bald 4 Jahre alt und das "Problem" hat sich bislang noch nicht geklärt. Er reagiert nach dem Verzehr von Rind-, Hühner- und Entenfleisch sowie von Fisch (Seelachs und Kabeljau, was anderes haben wir noch nicht probiert) mit Erbrechen nach ca. 2-3 Stunden. Das kann dann manchmal ewig dauern (sind dadurch auch schon im Krankenhaus gelandet). Schweinefleisch, Lamm und Wild verträgt er zum Glück. Alles andere habe ich noch nicht getestet, weil es wirklich furchtbar ist... Leider konnte uns bislang weder der Kinderarzt, noch die Ernährungsberatung, noch ein Gastroenterologe sagen, woran das liegt. Keiner will es so recht glauben. Also lassen wir das besagte Fleisch/Fisch einfach weg. In der Kita bekommt er vegetarische Kost. Zum Glück versteht er es auch schon seit einer ganzen Weile und fragt immer nach, von welchem Tier das Fleisch denn kommt.
    Anfangs habe ich das fehlende Fleisch mit Hirse- und Hafer ersetzt. Die Ernährungsberaterin hat uns den roten Eisensaft von Amecke empfohlen, mit dem ich dann so ca. ab dem 1. Lebensjahr das Müsli angerührt habe. Aber inzwischen wissen wir ja zum Glück, welches Fleisch er verträgt und dann gibt's halt nur das. Er ist kerngesund, sehr selten krank und kommt gut damit klar. Es ist schade, aber sicherlich gibt es Schlimmeres. Doch ich wüßte schon gern, womit es zusammenhängt und ob es sich irgendwann gibt. Falls Du irgendetwas herausbekommst oder mal an einen fähigen Arzt gerätst, wäre es schön, wenn Du es mich wissen läßt. Alles Gute und liebe Grüße aus Leipzig.

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