Hallo Ihr Lieben,

ich bin bei folgendem Thema sehr unsicher. Meine Mimi ist genau 5 Monate alt und wird bisher voll gestillt. Seit dem 3. Monat haben wir immer wieder leichte Schübe Neurodermitis (wie der Papa).

Meine KiÄ erwähnte neueste Erkenntnisse, nach denen man besonders bei allergiegefährdeten Babys bereits nach dem 4. Monat mit Beikost geginnen solle, statt der bisherigen Empfehlung, 6 Monate voll zu stillen, zu folgen. Sie erklärte das damit, dass in dem Zeitraum zwischen dem 4. und 6. Monat ein Zeitfenster ist, in dem sich der Körper zwischen der Allergie oder der Gesundheit entscheidet. Wenn er in diesem Zeitraum viele Einflüsse zu "verkraften" hat, wird sich wohl mehrheitlich dafür entschieden, keine Allergie zu entwickeln ... .

Soweit also die Empfehlung. Ich gebe zu, es fällt mir schwer, so richtig daran zu glauben. Zum einen muss Mimi ja schon allein deswegen allerlei neue Dinge verarbeiten, weil sie alles in den Mund nimmt: Keime, Härchen, ein wenig Staub usw landet ohnehin vermehrt in ihrem Mund. Zum anderen kann ich doch nicht anfangen, allerlei Gemüsesorten nacheinander anzubieten. Glaube, dass Mimi bzw jedes andere Baby auch, überfordert wäre. Oder wäre sie es nicht?

Mir wäre es lieber, den klassischen Weg zu gehen und 6 Monate voll zu stillen sowie danach zu schauen, inwieweit Mimi Interesse an festerer Nahrung zeigt, mit Möhre oder Kürbis beginnen, 3-4 Tage zwischen dem Einführen neuer Lebensmittel warten usw. usf.

Kennt jemand von Euch die neuen Erkenntnisse? Was haltet Ihr davon? Was würdet ihr mir raten?