Hallo Ihr Lieben!
Wieder einmal habe ich ein Grund zur Panik und hoffe, dass eure Erfahrungen mir vielleicht ein bisschen zur Ruhe verhelfen.
Ich hatte am Donnerstag einen Termin bei meiner FÄ zur Kontrolle. Habe ihr von meinen Schambeinschmerzen erzählt, woraufhin sie meinte, das wäre die Symphse (?), die sich lockert etc. Ok! Das habe ich schon öfter gehört. Mir nix bei gedacht und Symphtium (?) verschrieben bekommen. Danach ab auf den Stuhl. Auf einmal sagt sie, dass sich mein Gebärmutterhals verkürzt hätte. Ich fragte, ob ich mir Sorge machen müsse. Sie wollte erst einmal messen. Ok! Tja, sie maß dann in der 31 SSW 22 mm. Vor 8 Wochen waren es wohl noch 39 mm. Sie meinte, das wäre grenzwertig und ich solle bitte mal ins Krkhs. gehen zur Lungenreife. WAT? Wie Lungenreife? Meine Schambeinschmerzen seinen wohl doch Wehen, die ich nicht merken würde. CTG zeigte übrigens keine Wehen!!!
Was soll ich sagen? Ich voller Panik rüber ins Krankenhaus. Da hat man auch nochmal alles gemessen. Die Ärztin kam auf 24 mm, keine Trichterbildung und auch beim CTG KEINE Wehen. Sie sagte, sie sähe kein Grund mich da zu behalten (GOTT SEI DANK!!!), ich solle morgen vormittag zur Lungenreife kommen. WAT? Wie Lungenreife? Endlich mal ne Erklärung: Spritze in Popo mit Kortison. AHA!!! Danke! Auf den "Entlassungspapieren" war auf einmal die Rede von 28 mm - gehe aber dann von aus, dass das ein Zahlenverwechsler war, weil eine Spalte drüber die Rede von einer 28-Jährigen war. Versteht ihr, was ich meine?
Ich bin dann nach Hause mit den Gedanken: Scheiße Scheiße Scheiße ich bekomme eine Frühgeburt. Bitte Bitte NICHT!!!!
Habe mich dann erst einmal erkundigt, was das mit der Spritze auf sich hat, weil Aufklärung hielt ja keiner für nötig.
Ich mir die ganzen Nebenwirkungen durchgelesen und naja, wir alle wissen ja, dass Kortison für Erwachsene schon allein nicht gut ist. Kann doch für mein Baby nicht gut sein.
Ich am nächsten Tag morgens meine Hebamme angerufen. Anrufbeantworter: bin bis 31.7. im Urlaub... bitte hinterlasse eine Nachricht. HAAALLLO? Hier schon die erst Frage: Hätte meine Hebamme mir nicht mal Bescheid sagen können oder zumindest auf den AB eine Ersatz-Hebamme erwähnen können? Ich war bedient.
Naja, ich habe dann mit einer anderen Hebamme gesprochen und die hat mich in meinem Vorhaben bestärkt, die Spritze erst einmal abzulehnen (ist ja nicht einfach nur ne Salbe, die man sich aufschmiert) und engmaschige Kontrollen durchführen zu lassen, weil - wie gesagt -: keine Wehen, keine Trichterbildung.
Was soll ich euch sagen? Wurde dementsprechend blöde angeschaut als ich im Krkhs. vorstellig wurde und gesagt habe, dass ich die Spritze "voerst" nicht möchte. "Geht dann aber auf ihre Kappe" musste ich mir anhören. Nächste Woche Mittwoch habe ich noch einen Termin bei meiner FÄ. Die soll nochmal messen und wenn der Befund sich verschlechtert hat, soll ich ins Krks. kommen und mir die Sprize geben lassen.
So und nun meine eigentlich Frage (Schweif aus):
Ist eine Cervix-Länge von 22 mm wirklich sooo kritisch? Lese vermehrt im Internet, dass andere Frauen weit früher (25. SSW) einen viel kürzeren Cervix (1,5 mm) hatten u.a. sogar schon geöffneten Muttermund.
Hätte ich mir diese Spritze doch geben lassen sollen? Ich mein, wenn es zur Frühgeburt kommen sollte, hält es diese nicht mehr auf, sondern beschleunigt ja "nur" die Lungenreife. Aber zu welchem Preis?
Jetzt renne ich hier durch die Gegend und habe vor jedem Picksen, Drücken, Klopfen im Bereich Bauch, Schambein, Leiste Angst. Jeder kleinste Tropfen im Schlüpfer könnte Fruchtwasserabgang, Schleimpropf oder sonst was sein. Ich soll mich schonen? Ja, toll, wie denn? Ich habe jetzt nur noch Angst, Angst, Angst.
By the way: es ist mein erstes Kind und ich habe doch noch keine Vergleichsmöglichkeiten.
Könnte ihr mir helfen?
Das war mal wieder ein gaaaaaaaaaaaaanz langer Beitrag von mir, aber ich hab einfach nur Angst.
Ich bin für jede Antwort dankbar!!!
Viele liebe Grüße an alle