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  1. #1
    Koalabaer2004 ist offline Carpal Tunnel
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    2.752

    Standard Irgendwer weiß doch immer alles...

    brauch mal eure Hilfe. Nicht für mich, aber für eine Person, die mir Nahe steht.

    Besagte Person arbeitet in einem pflegerischen Beruf. Vor 3 Jahren fing sie an zu trinken, bekam durch eine Psychologin die Diagnose Burnout + Depressionen.
    Dieses Jahr wurde eine Therapie genehmigt und erfolgreich durchlaufen. Person ist nach wie vor depressiv und burnoutgefährdet, soll laut der Klinik auf keinen Fall in den alten Beruf zurück, da die Gefahr besteht, dass sie innerhalb weniger Wochen wieder an der Flasche hängt und genau da ist, wo sie vor der Therapie war.
    Problem: so genau haben sie das nicht in den Entlassbericht geschrieben. Und jetzt wollen die Krankenkasse und der Rentenversicherungsträger keine Kosten für Krankmeldungen (durch den Hausarzt- er sieht das Problem) und eine geplante Umschulung zahlen.
    Innerbetrieblich kann die Person nicht anderweitig eingesetzt werden. Außerdem ist sie unkündbar.

    Gibts irgendeine Möglichkeit, diese Person von ihrer bisherigen Arbeit freizustellen (laut der Krankenkasse soll sie in 2 Wochen wieder arbeiten).? Und welche? Und gibt es einen "Ausweg" aus dieser Situation?

    Muss dazu sagen, dass die Person alleinstehend ist, nen riesigen Schuldenberg hat und dass für anfang 2012 ein Insolvenzverfahren geplant ist.

    Mein Rat war, Krankmeldung, bzw. Nachweis über Berufsunfähigkeit im aktuellen Berufsbild vom Hausarzt (vorausgesetzt, er macht das...), dann Job kündigen und sich beim Arbeitsamt melden.

    Aber ich kenn mich mit sowas leider gar nicht aus. Und ich hab Angst, dass die Person wieder zu trinken anfängt, wenn es nicht bald einen Ausweg gibt...

    Alles ein bisschen verworren. Sorry dafür... Was fällt euch dazu ein?

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    wieso ist sie unkündbar?

  3. #3
    Koalabaer2004 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    naja, momentan hat sie nix verbrochen, was für eine kündigung sprechen würde...

    sie hat einen festvertrag, so meinte ich das. sorry

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    Zitat Zitat von Koalabaer2004 Beitrag anzeigen
    naja, momentan hat sie nix verbrochen, was für eine kündigung sprechen würde...

    sie hat einen festvertrag, so meinte ich das. sorry
    ein hoher krankheitsstand ist ein kündigungsgrund.
    und ist sie arbeitslos, muss das aa (zur not wird es ein hickhack unter arge und rentenstelle) sie umschulen.
    zuerst würden sie sie natürlich ablehnen und zum psychologischen dienst schicken.
    und sie landet wahrscheinlich in der rehaabteilung. und sie hat vorerst ein einkommen.
    da sie ihren beruf nicht ausüben kann, wird die rentenstelle wahrscheinlich zuständig sein. di elehnen ab und sie legt widerspruch ein.
    alles nicht schön, aber so ist das prozedere halt.

  5. #5
    Koalabaer2004 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    naja, der arbeitgeber hat aber nicht vor, sie zu kündigen. wenn sie kündigt, hat sie schlechte karten, oder?

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    Zitat Zitat von Koalabaer2004 Beitrag anzeigen
    naja, der arbeitgeber hat aber nicht vor, sie zu kündigen. wenn sie kündigt, hat sie schlechte karten, oder?
    ja.
    sie sollte die klinik nochmals kontaktieren, und ihren hausarzt natürlich.
    der kann sie ja weiterhin krank schreiben.

  7. #7
    MelH72 ist offline Teilzeithippie
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    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    Zitat Zitat von Koalabaer2004 Beitrag anzeigen
    brauch mal eure Hilfe. Nicht für mich, aber für eine Person, die mir Nahe steht.

    Besagte Person arbeitet in einem pflegerischen Beruf. Vor 3 Jahren fing sie an zu trinken, bekam durch eine Psychologin die Diagnose Burnout + Depressionen.
    Dieses Jahr wurde eine Therapie genehmigt und erfolgreich durchlaufen. Person ist nach wie vor depressiv und burnoutgefährdet, soll laut der Klinik auf keinen Fall in den alten Beruf zurück, da die Gefahr besteht, dass sie innerhalb weniger Wochen wieder an der Flasche hängt und genau da ist, wo sie vor der Therapie war.
    Problem: so genau haben sie das nicht in den Entlassbericht geschrieben. Und jetzt wollen die Krankenkasse und der Rentenversicherungsträger keine Kosten für Krankmeldungen (durch den Hausarzt- er sieht das Problem) und eine geplante Umschulung zahlen.
    Innerbetrieblich kann die Person nicht anderweitig eingesetzt werden. Außerdem ist sie unkündbar.

    Gibts irgendeine Möglichkeit, diese Person von ihrer bisherigen Arbeit freizustellen (laut der Krankenkasse soll sie in 2 Wochen wieder arbeiten).? Und welche? Und gibt es einen "Ausweg" aus dieser Situation?

    Muss dazu sagen, dass die Person alleinstehend ist, nen riesigen Schuldenberg hat und dass für anfang 2012 ein Insolvenzverfahren geplant ist.

    Mein Rat war, Krankmeldung, bzw. Nachweis über Berufsunfähigkeit im aktuellen Berufsbild vom Hausarzt (vorausgesetzt, er macht das...), dann Job kündigen und sich beim Arbeitsamt melden.

    Aber ich kenn mich mit sowas leider gar nicht aus. Und ich hab Angst, dass die Person wieder zu trinken anfängt, wenn es nicht bald einen Ausweg gibt...

    Alles ein bisschen verworren. Sorry dafür... Was fällt euch dazu ein?
    Wieso hat sie die Therapie erfolgreich "durchlaufen", wenn sie weiterhin depressiv ist?

    Verstehe ich nicht!

  8. #8
    Avatar von Pistazia
    Pistazia ist offline Legende
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    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    Zitat Zitat von Koalabaer2004 Beitrag anzeigen
    brauch mal eure Hilfe. Nicht für mich, aber für eine Person, die mir Nahe steht.

    Besagte Person arbeitet in einem pflegerischen Beruf. Vor 3 Jahren fing sie an zu trinken, bekam durch eine Psychologin die Diagnose Burnout + Depressionen.
    Dieses Jahr wurde eine Therapie genehmigt und erfolgreich durchlaufen. Person ist nach wie vor depressiv und burnoutgefährdet, soll laut der Klinik auf keinen Fall in den alten Beruf zurück, da die Gefahr besteht, dass sie innerhalb weniger Wochen wieder an der Flasche hängt und genau da ist, wo sie vor der Therapie war.
    Problem: so genau haben sie das nicht in den Entlassbericht geschrieben. Und jetzt wollen die Krankenkasse und der Rentenversicherungsträger keine Kosten für Krankmeldungen (durch den Hausarzt- er sieht das Problem) und eine geplante Umschulung zahlen.
    Innerbetrieblich kann die Person nicht anderweitig eingesetzt werden. Außerdem ist sie unkündbar.

    Gibts irgendeine Möglichkeit, diese Person von ihrer bisherigen Arbeit freizustellen (laut der Krankenkasse soll sie in 2 Wochen wieder arbeiten).? Und welche? Und gibt es einen "Ausweg" aus dieser Situation?

    Muss dazu sagen, dass die Person alleinstehend ist, nen riesigen Schuldenberg hat und dass für anfang 2012 ein Insolvenzverfahren geplant ist.

    Mein Rat war, Krankmeldung, bzw. Nachweis über Berufsunfähigkeit im aktuellen Berufsbild vom Hausarzt (vorausgesetzt, er macht das...), dann Job kündigen und sich beim Arbeitsamt melden.

    Aber ich kenn mich mit sowas leider gar nicht aus. Und ich hab Angst, dass die Person wieder zu trinken anfängt, wenn es nicht bald einen Ausweg gibt...

    Alles ein bisschen verworren. Sorry dafür... Was fällt euch dazu ein?


    Sie soll nicht kündigen und eine Therapie gegen die Depression und den Burnout beantragen bzw. sich dorthin einweisen lassen.

    Gleichzeitig mit der alten Klinik in Verbindung setzen und evtl. einen EU-Antrag beim Rentenversicherer stellen.
    Pistazia





    Nach Diktat verreist

  9. #9
    Koalabaer2004 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    Zitat Zitat von Wetterwachs Beitrag anzeigen
    ja.
    sie sollte die klinik nochmals kontaktieren, und ihren hausarzt natürlich.
    der kann sie ja weiterhin krank schreiben.
    die krankenkasse rief sie letzte woche an, um ihr zu sagen, dass sie keine weiteren krankmeldungen akzeptiert, die zahlungen des krankengeldes einstellt und dass sie wie gesagt in 2 wochen wieder arbeiten gehen soll. weiß aber auch nicht, in wie fern das denen ihr recht ist... ich mein, wenn der hausarzt sie krankschreibt, dann ist es so.

    Zitat Zitat von MelH72 Beitrag anzeigen
    Wieso hat sie die Therapie erfolgreich "durchlaufen", wenn sie weiterhin depressiv ist?

    Verstehe ich nicht!
    das war ne suchttherapie- sie trinkt nicht mehr... depression und burnout hatte sie so lange im griff, bis der anruf von der krankenkasse kam, dass sie eben wieder arbeiten gehen solle, weil der entlassbrief der klinik zu schwammig sei und sie damit nicht bei der rentenversicherung durchkäme.

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Irgendwer weiß doch immer alles...

    Zitat Zitat von Koalabaer2004 Beitrag anzeigen
    brauch mal eure Hilfe. Nicht für mich, aber für eine Person, die mir Nahe steht.

    Besagte Person arbeitet in einem pflegerischen Beruf. Vor 3 Jahren fing sie an zu trinken, bekam durch eine Psychologin die Diagnose Burnout + Depressionen.
    Dieses Jahr wurde eine Therapie genehmigt und erfolgreich durchlaufen. Person ist nach wie vor depressiv und burnoutgefährdet, soll laut der Klinik auf keinen Fall in den alten Beruf zurück, da die Gefahr besteht, dass sie innerhalb weniger Wochen wieder an der Flasche hängt und genau da ist, wo sie vor der Therapie war.
    Problem: so genau haben sie das nicht in den Entlassbericht geschrieben. Und jetzt wollen die Krankenkasse und der Rentenversicherungsträger keine Kosten für Krankmeldungen (durch den Hausarzt- er sieht das Problem) und eine geplante Umschulung zahlen.
    Innerbetrieblich kann die Person nicht anderweitig eingesetzt werden. Außerdem ist sie unkündbar.

    Gibts irgendeine Möglichkeit, diese Person von ihrer bisherigen Arbeit freizustellen (laut der Krankenkasse soll sie in 2 Wochen wieder arbeiten).? Und welche? Und gibt es einen "Ausweg" aus dieser Situation?

    Muss dazu sagen, dass die Person alleinstehend ist, nen riesigen Schuldenberg hat und dass für anfang 2012 ein Insolvenzverfahren geplant ist.

    Mein Rat war, Krankmeldung, bzw. Nachweis über Berufsunfähigkeit im aktuellen Berufsbild vom Hausarzt (vorausgesetzt, er macht das...), dann Job kündigen und sich beim Arbeitsamt melden.

    Aber ich kenn mich mit sowas leider gar nicht aus. Und ich hab Angst, dass die Person wieder zu trinken anfängt, wenn es nicht bald einen Ausweg gibt...

    Alles ein bisschen verworren. Sorry dafür... Was fällt euch dazu ein?

    widerspricht sich alles etwas.

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