brauch mal eure Hilfe. Nicht für mich, aber für eine Person, die mir Nahe steht.

Besagte Person arbeitet in einem pflegerischen Beruf. Vor 3 Jahren fing sie an zu trinken, bekam durch eine Psychologin die Diagnose Burnout + Depressionen.
Dieses Jahr wurde eine Therapie genehmigt und erfolgreich durchlaufen. Person ist nach wie vor depressiv und burnoutgefährdet, soll laut der Klinik auf keinen Fall in den alten Beruf zurück, da die Gefahr besteht, dass sie innerhalb weniger Wochen wieder an der Flasche hängt und genau da ist, wo sie vor der Therapie war.
Problem: so genau haben sie das nicht in den Entlassbericht geschrieben. Und jetzt wollen die Krankenkasse und der Rentenversicherungsträger keine Kosten für Krankmeldungen (durch den Hausarzt- er sieht das Problem) und eine geplante Umschulung zahlen.
Innerbetrieblich kann die Person nicht anderweitig eingesetzt werden. Außerdem ist sie unkündbar.

Gibts irgendeine Möglichkeit, diese Person von ihrer bisherigen Arbeit freizustellen (laut der Krankenkasse soll sie in 2 Wochen wieder arbeiten).? Und welche? Und gibt es einen "Ausweg" aus dieser Situation?

Muss dazu sagen, dass die Person alleinstehend ist, nen riesigen Schuldenberg hat und dass für anfang 2012 ein Insolvenzverfahren geplant ist.

Mein Rat war, Krankmeldung, bzw. Nachweis über Berufsunfähigkeit im aktuellen Berufsbild vom Hausarzt (vorausgesetzt, er macht das...), dann Job kündigen und sich beim Arbeitsamt melden.

Aber ich kenn mich mit sowas leider gar nicht aus. Und ich hab Angst, dass die Person wieder zu trinken anfängt, wenn es nicht bald einen Ausweg gibt...

Alles ein bisschen verworren. Sorry dafür... Was fällt euch dazu ein?