Hallo,
bitte mal um eure Meinungen.

Tochter (12) ist derzeit mit der Schule im Skilager. Gestern stand ein Ganztags-Skilanglauf auf dem Programm. Es herrschten morgens halb neun dort -23 Grad.
Meine Tochter rief früh sehr gedrückt an, sie habe starke Kopfschmerzen, aber die Sportlehrerin tue das ab. Ich bat um Rückruf; aber dann habe ich lieber meine Tochter gleich noch einmal angerufen, weil mir schwante, dass sie die Lehrerin darum gar nicht erst bitten wird (ist auch in der Vergangenheit nicht gerade als sehr empathisch aufgefallen, jetzt mal euphemistisch ausgedrückt )
Ich habe mir per Handy die Lehrerin geben lassen und ihr erklärt, dass unsere Tochter diagnostizierte Migräne-Patientin ist (Trigger sind starke Wetterwechsel, offenbar wohl auch extreme Temperaturreize). Sie meinte, "sowas würde sie Kindern ansehen". Was ich etwas bezweifle, weil meine Tochter sich aufgrund früherer "Simulanten"-Anschuldigungen (andere Lehrerin) so sehr "zusammennimmt", dass man es wirklich nicht gleich mitbekommt. Sie ist eher tough denn ein Jammerlappen.
Doch da sie unter Migräne nicht erbrechen muss, könnte man das tatsächlich unter "ist doch nicht so schlimm" abtun.
Die Lehrerin erklärte, da alle ganztags weg wären, könne sie das Kind nicht allein in der Pension zurücklassen (Aufsichtspflicht). Aber sie wolle noch einmal beraten.

Nachmittags nach fünf bekam ich ein SMS von meiner Tochter, dass sie mitgemusst und sich jetzt hingelegt hat. :(

Wie seht ihr das, soll man sowas "abhaken", oder nicht? :confused: