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  1. #1
    Indigo ist offline empfangsbereit
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    Frage Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Hallo,
    bitte mal um eure Meinungen.

    Tochter (12) ist derzeit mit der Schule im Skilager. Gestern stand ein Ganztags-Skilanglauf auf dem Programm. Es herrschten morgens halb neun dort -23 Grad.
    Meine Tochter rief früh sehr gedrückt an, sie habe starke Kopfschmerzen, aber die Sportlehrerin tue das ab. Ich bat um Rückruf; aber dann habe ich lieber meine Tochter gleich noch einmal angerufen, weil mir schwante, dass sie die Lehrerin darum gar nicht erst bitten wird (ist auch in der Vergangenheit nicht gerade als sehr empathisch aufgefallen, jetzt mal euphemistisch ausgedrückt )
    Ich habe mir per Handy die Lehrerin geben lassen und ihr erklärt, dass unsere Tochter diagnostizierte Migräne-Patientin ist (Trigger sind starke Wetterwechsel, offenbar wohl auch extreme Temperaturreize). Sie meinte, "sowas würde sie Kindern ansehen". Was ich etwas bezweifle, weil meine Tochter sich aufgrund früherer "Simulanten"-Anschuldigungen (andere Lehrerin) so sehr "zusammennimmt", dass man es wirklich nicht gleich mitbekommt. Sie ist eher tough denn ein Jammerlappen.
    Doch da sie unter Migräne nicht erbrechen muss, könnte man das tatsächlich unter "ist doch nicht so schlimm" abtun.
    Die Lehrerin erklärte, da alle ganztags weg wären, könne sie das Kind nicht allein in der Pension zurücklassen (Aufsichtspflicht). Aber sie wolle noch einmal beraten.

    Nachmittags nach fünf bekam ich ein SMS von meiner Tochter, dass sie mitgemusst und sich jetzt hingelegt hat. :(

    Wie seht ihr das, soll man sowas "abhaken", oder nicht? :confused:

  2. #2
    Moorhuhn ist offline Legende
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Zitat Zitat von Indigo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    bitte mal um eure Meinungen.

    Tochter (12) ist derzeit mit der Schule im Skilager. Gestern stand ein Ganztags-Skilanglauf auf dem Programm. Es herrschten morgens halb neun dort -23 Grad.
    Meine Tochter rief früh sehr gedrückt an, sie habe starke Kopfschmerzen, aber die Sportlehrerin tue das ab. Ich bat um Rückruf; aber dann habe ich lieber meine Tochter gleich noch einmal angerufen, weil mir schwante, dass sie die Lehrerin darum gar nicht erst bitten wird (ist auch in der Vergangenheit nicht gerade als sehr empathisch aufgefallen, jetzt mal euphemistisch ausgedrückt )
    Ich habe mir per Handy die Lehrerin geben lassen und ihr erklärt, dass unsere Tochter diagnostizierte Migräne-Patientin ist (Trigger sind starke Wetterwechsel, offenbar wohl auch extreme Temperaturreize). Sie meinte, "sowas würde sie Kindern ansehen". Was ich etwas bezweifle, weil meine Tochter sich aufgrund früherer "Simulanten"-Anschuldigungen (andere Lehrerin) so sehr "zusammennimmt", dass man es wirklich nicht gleich mitbekommt. Sie ist eher tough denn ein Jammerlappen.
    Doch da sie unter Migräne nicht erbrechen muss, könnte man das tatsächlich unter "ist doch nicht so schlimm" abtun.
    Die Lehrerin erklärte, da alle ganztags weg wären, könne sie das Kind nicht allein in der Pension zurücklassen (Aufsichtspflicht). Aber sie wolle noch einmal beraten.

    Nachmittags nach fünf bekam ich ein SMS von meiner Tochter, dass sie mitgemusst und sich jetzt hingelegt hat. :(

    Wie seht ihr das, soll man sowas "abhaken", oder nicht? :confused:
    Wenn deine Tochter Migränepatientin ist, sollte sie doch wohl entsprechende Medikamente dabei haben. Die hätte sie dann SOFORT nehmen müssen.
    Dass die Lehrerin sie nicht allein zurückließ kann ich sogar verstehen. Das darf sie einfach nicht.
    Insgesamt doof gelaufen, aber eine bessere Idee habe ich da auch nicht.
    Ich liebe Klassenfahrten, bei denen Handys verboten waren!! Du hast da gesessen und dir Sorgen gemacht und konntest doch nichts tun. Was soll das?
    Bei Tochter waren Handys auf Klassenfahrt sogar in der 8. Klasse noch verboten.

  3. #3
    Avatar von Metta
    Metta ist offline drahtig und stachelig
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    03.11.2007
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Zitat Zitat von Indigo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    bitte mal um eure Meinungen.

    Tochter (12) ist derzeit mit der Schule im Skilager. Gestern stand ein Ganztags-Skilanglauf auf dem Programm. Es herrschten morgens halb neun dort -23 Grad.
    Meine Tochter rief früh sehr gedrückt an, sie habe starke Kopfschmerzen, aber die Sportlehrerin tue das ab. Ich bat um Rückruf; aber dann habe ich lieber meine Tochter gleich noch einmal angerufen, weil mir schwante, dass sie die Lehrerin darum gar nicht erst bitten wird (ist auch in der Vergangenheit nicht gerade als sehr empathisch aufgefallen, jetzt mal euphemistisch ausgedrückt )
    Ich habe mir per Handy die Lehrerin geben lassen und ihr erklärt, dass unsere Tochter diagnostizierte Migräne-Patientin ist (Trigger sind starke Wetterwechsel, offenbar wohl auch extreme Temperaturreize). Sie meinte, "sowas würde sie Kindern ansehen". Was ich etwas bezweifle, weil meine Tochter sich aufgrund früherer "Simulanten"-Anschuldigungen (andere Lehrerin) so sehr "zusammennimmt", dass man es wirklich nicht gleich mitbekommt. Sie ist eher tough denn ein Jammerlappen.
    Doch da sie unter Migräne nicht erbrechen muss, könnte man das tatsächlich unter "ist doch nicht so schlimm" abtun.
    Die Lehrerin erklärte, da alle ganztags weg wären, könne sie das Kind nicht allein in der Pension zurücklassen (Aufsichtspflicht). Aber sie wolle noch einmal beraten.

    Nachmittags nach fünf bekam ich ein SMS von meiner Tochter, dass sie mitgemusst und sich jetzt hingelegt hat. :(

    Wie seht ihr das, soll man sowas "abhaken", oder nicht? :confused:
    wie hätte denn deiner meinung nach die lehrerin reagieren sollen?
    der ganzen klasse den ausflug versauen, weil deine tochter anscheinend keine medikamente dabei hat?

    hätte sie deine tochter allein in der pension gelassen, was sie gar nicht darf, dann wäre das jetzt dein aufreger
    Liebe Grüße
    Metta



    Wind in den Haaren und Sonne im Blick. Ein echtes Inselmädchen!






  4. #4
    Indigo ist offline empfangsbereit
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Natürlich hat sie das Medikament gleich genommen. Aber bei Verschreibung wurde was von "in ruhigen abgedunkelten Raum legen" gesprochen; von acht Stunden Langlauf war da eigentlich nicht die Rede

    Ich selbst hätte keinerlei Problem mit Handyverbot, wenn ich weiß, dass die Aufsichtspersonen klarkommen. War jedoch hier m.E. nicht gegeben - oder nehmen die auch Kinder mit 40 Fieber oder Brechdurchfall dann mit?!

    Zitat Zitat von Moorhuhn Beitrag anzeigen
    Wenn deine Tochter Migränepatientin ist, sollte sie doch wohl entsprechende Medikamente dabei haben. Die hätte sie dann SOFORT nehmen müssen.
    Dass die Lehrerin sie nicht allein zurückließ kann ich sogar verstehen. Das darf sie einfach nicht.
    Insgesamt doof gelaufen, aber eine bessere Idee habe ich da auch nicht.
    Ich liebe Klassenfahrten, bei denen Handys verboten waren!! Du hast da gesessen und dir Sorgen gemacht und konntest doch nichts tun. Was soll das?
    Bei Tochter waren Handys auf Klassenfahrt sogar in der 8. Klasse noch verboten.

  5. #5
    Avatar von Perla
    Perla ist offline 1. Liga
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Zitat Zitat von Indigo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    bitte mal um eure Meinungen.

    Tochter (12) ist derzeit mit der Schule im Skilager. Gestern stand ein Ganztags-Skilanglauf auf dem Programm. Es herrschten morgens halb neun dort -23 Grad.
    Meine Tochter rief früh sehr gedrückt an, sie habe starke Kopfschmerzen, aber die Sportlehrerin tue das ab. Ich bat um Rückruf; aber dann habe ich lieber meine Tochter gleich noch einmal angerufen, weil mir schwante, dass sie die Lehrerin darum gar nicht erst bitten wird (ist auch in der Vergangenheit nicht gerade als sehr empathisch aufgefallen, jetzt mal euphemistisch ausgedrückt )
    Ich habe mir per Handy die Lehrerin geben lassen und ihr erklärt, dass unsere Tochter diagnostizierte Migräne-Patientin ist (Trigger sind starke Wetterwechsel, offenbar wohl auch extreme Temperaturreize). Sie meinte, "sowas würde sie Kindern ansehen". Was ich etwas bezweifle, weil meine Tochter sich aufgrund früherer "Simulanten"-Anschuldigungen (andere Lehrerin) so sehr "zusammennimmt", dass man es wirklich nicht gleich mitbekommt. Sie ist eher tough denn ein Jammerlappen.
    Doch da sie unter Migräne nicht erbrechen muss, könnte man das tatsächlich unter "ist doch nicht so schlimm" abtun.
    Die Lehrerin erklärte, da alle ganztags weg wären, könne sie das Kind nicht allein in der Pension zurücklassen (Aufsichtspflicht). Aber sie wolle noch einmal beraten.

    Nachmittags nach fünf bekam ich ein SMS von meiner Tochter, dass sie mitgemusst und sich jetzt hingelegt hat. :(

    Wie seht ihr das, soll man sowas "abhaken", oder nicht? :confused:
    Ich würde sicher nochmal drüber sprechen wollen.
    Hatte deine Tochter keine Tabletten mit?

    Die Arme. Dass schon Kinder so einen Mist bekommen müssen...

  6. #6
    Indigo ist offline empfangsbereit
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Doch-doch, aber die Medis machen ja nun nicht, dass es gleich "weg" ist, sondern höchstens, dass man nicht gleich die Wände hochläuft....
    Zum Glück hat sie es nicht so oft, ca. 1-2 Mal im Quartal. Aber in Deutschland doch deutlich öfter; bei ihr liegt es an Wetterumschwüngen, was hier öfter passiert als anderswo.

    Zitat Zitat von Perla Beitrag anzeigen
    Ich würde sicher nochmal drüber sprechen wollen.
    Hatte deine Tochter keine Tabletten mit?

    Die Arme. Dass schon Kinder so einen Mist bekommen müssen...

  7. #7
    Avatar von steffi-fkw
    steffi-fkw ist offline Legende
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Das tut mir leid für deine Tochter.

    Ich habe selber seit meiner Kindheit Migräne, früher auch mit Schmerzen bis zum Erbrechen.

    Ich finde es seltsam, dass es keine Aufsichtsperson gab, mit der deine Tochter in der Pension hätte bleiben können. Ich meine, was wäre denn gewesen, wenn sie sich hätte erbrechen müssen und gar nicht in der Lage gewesen wäre, mit raus zu gehen?
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  8. #8
    Indigo ist offline empfangsbereit
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Zitat Zitat von Metta Beitrag anzeigen
    hätte sie deine tochter allein in der pension gelassen, was sie gar nicht darf, dann wäre das jetzt dein aufreger
    Ich reg mich (noch) nicht auf. Und das mit dem Alleinbleiben hätte ich nicht als Problem gesehen; bei Migräne schläft meine Tochter i.d.R. dann bis Nachmittag durch (danach ist es besser), das habe ich der Lehrerin auch so mitgeteilt.

    Aber ich frage mich eben, ob in der Planung so eines Lagers davon ausgegangen wird, dass ALLE ca. 120 Kinder gesund zu bleiben haben diese Woche über, so dass eine Möglichkeit zum Zurückbleiben gar nicht erst organisiert ist?!
    Oder ob die Lehrerin meine Tochter (resp. mich als Anrufer) mit ihren Beschwerden einfach nicht ernst nimmt?

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Zitat Zitat von Metta Beitrag anzeigen
    wie hätte denn deiner meinung nach die lehrerin reagieren sollen?
    der ganzen klasse den ausflug versauen, weil deine tochter anscheinend keine medikamente dabei hat?

    hätte sie deine tochter allein in der pension gelassen, was sie gar nicht darf, dann wäre das jetzt dein aufreger
    Naja, ich denke bei schulischen Aktivitäten sollten solche Dinge einfach einkalkuliert werden. Mein Sohn war jetzt im Skilager und in seiner Gruppe gab es 2 (kleine) Unfälle. Eine Platzwunde, die genäht werden musste und eine Verstauchung. Diese Kinder müssen z. B. auch beaufsichtigt werden, weil man sie ja schlecht bei Minusgraden im zweistelligen Bereich neben die Piste stellen kann.

  10. #10
    Indigo ist offline empfangsbereit
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    Standard Re: Skilager und starke Kopfschmerzen?

    Zitat Zitat von elague Beitrag anzeigen
    Diese Kinder müssen z. B. auch beaufsichtigt werden, weil man sie ja schlecht bei Minusgraden im zweistelligen Bereich neben die Piste stellen kann.
    Diese Kinder sind also nicht mitgeschleift worden, sondern man hatte eine Aufsicht eingeplant?

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