Sohn hat eine Übernachtungsparty.

Gebeten wir u.a. um einen Schlafsack (sonst Bettzeug) und Taschenlampe.

Nachdem sowohl Mann als auch ich jetzt Trepp auf, Trepp ab durch die Hütte gestiefelt sind und in jeden Karton geguckt haben, haben wir den Schlafsack irgendwie nicht gefunden. Ich habe also das Bettzeugs -soweit nicht in Benutzung- zusammengesucht und mich dann -gewissermaßen siegessicher- nach unten begeben, um mir dort mit zielgenauem Griff die Taschenlampe zu schnappen.

Da ist die WEG Einfach so!

Ich habe wieder alles abgesucht, bin förmlich in die Schränke gegraben und habe sogar des Sohns Spielzeugkiste durchgegrabbelt. Nüscht.

Glücklicherweise hatten wir noch ein Billig-Noname-Produkt in der Werkzeugskiste meines Mannes, so daß Sohn nicht als einziges Kind im Dunkeln stehen muss. Aber:

Wo kann das Zeug nur sein? Und wenn ich doch quasi vor Augen habe, wo es zuletzt war, wieso ist es nicht mehr da? Und WENN ICH das an einen anderen -vermeintlich- sicheren Ort verfrachtet habe, an dem ich das GAAAAANZ sicher wiederfinde, wieso sehe ich den nicht vor meinen geistigen Augen?

Ach, ich bin frustriert

Ich war doch früher so ordentlich. Und jetzt grüßen mich die Wollmäuse mit Namen, ich kann in den Staub meine Einkaufsliste schreiben und wenn ich noch ne Woche warte, kann ich die nächsten Gemüsesamen gleich auf den Küchenboden werfen.