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  1. #1
    Gast

    Standard Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Ich versuche mich kurz zu fassen.
    Mutter der Kinder (19, 17 und 11 Jahre alt) ist seit den 10.11.10 auf Entzug und in in stationärer Psychotherapie (Wegen Depressionen). Jetzt stellt sich heraus, seit die Mutter wusste das sie in Therapie kommt, hat sie nix mehr überwiesen, weder Miete noch Strom, noch Telefon, noch noch.
    Die Kids stehen da jetzt mit täglichen Mahnschreiben und ich kann mir erst morgen äh heute einen Überblick verschaffen.
    Die Mutter gibt in Ihrer Therapie das Geld sehr großzügig aus. Plötzlich fehlten 450 Euro auf dem Konto, die Antwort der Mutter, sie musste sich neu einkleiden. Es hat gerade gereicht für 1 Paar Schuhe und eine Hose.... Halloooo???
    (Das waren Orginalworte der Mutter zu mir mit dem Zusatz der Therapeut hat ihr geraten doch mal was für sich zu tun)
    Ich könnte langsam kotzen, warum beachten diese Therapeuten nicht, das es vielleicht auch eine Familie gibt??? Haben wir leider selbst durchmachen müssen :(
    Nochmal die Kids stehen dort ohne Geld, jeden Tag kommen weitere Mahnungen, ich kann nur telefonieren um die Gläubiger ruhig zu stimmen.
    Selbst ich bin arg überfordert, besonders nach der 450 Euro Geschichte.
    Hat irgend jemand einen Tipp, eine Idee ?
    Die beiden Älteren bekommen Bafög, jeweils ca. 190 Euro im Monat aber davon können sie nicht Leben.
    Gibt es vielleicht eine Organisation die Opfer von depressiven und alkoholkranken Menschen unterstützt?
    Die jüngste ist übrigens in der Familie der ältesten Schwester untergekommen.
    Selbst das ändert nix daran da die Belastung für die Familie extrem heftig ist.
    Ich hoffe mal, irgend jemand hat irgendeine Idee.
    Danke fürs zulesen. Die Kids sind morgen bei mir, ich würde Ihnen gern zu Neujahr ein wenig Hoffnung schenken, in Form von, den Weg gehen wir jetzt. Die Therapie der Mutter wird sich noch einige Monate hinziehen.

    Für Altuser, ich bin der Katerrobin, die Mädels sind meine Nichten, die Mutter meine Schwester. Ich stehe hier wirklich fassungslos vor einer zerbrochenen Familie, wo nur die tiefe Zusammengehörigkeit der Kids noch funktioniert. Das was ich bei meinen Nichten immer bewundert habe, das funktioniert immer noch, habe es ab und zu anfordern müssen.

    Aber bitte gebt mir Tipps wie ich meinen Liebsten wirklich helfen kann.

    Danke

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Wer hat das Sorgerecht für die 11- und 17-jährige?
    Also auf alle Fälle muss da nochmal das JA eingeschaltet werden, denn die Mutter ist ja derzeit nicht erziehungsfähig. Und wenn die 11-jährige zumindest Pflegekindstatus bekommt, dann gibt es Pflegegeld.

    Inwieweit man die Mutter unter Betreuung stellen kann in finanziellen Angelegenheiten - zumindest vorrübergehend -, weiß ich nicht. Vielleicht mal eine Sozialberatungsstelle aufsuchen. Welche Einkünfte hat sie?

    Dann vielleicht versuchen mit dem KH in Kontakt zu treten, auf die Situation der Kinder aufmerksam machen.

    Das Problem ist, die 19-jährige muss im Prinzip für ihren Lebensunterhalt selber aufkommen, wenn die Mutter nicht in der Lage ist - zur Not durch Zusatzjobs oder eben H4 - ebenso demnächst die 17-jährige. Dafür müssen sie dann die Schule beenden und sich aktiv um ihren Lebensunterhalt kümmern. Ja so sch..... ist da die deutsche Gesetzgebung.

  3. #3
    Angel76 ist offline Pooh-Bah
    Registriert seit
    19.09.2002
    Beiträge
    1.994

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Zitat Zitat von Metatron Beitrag anzeigen
    Ich versuche mich kurz zu fassen.
    Mutter der Kinder (19, 17 und 11 Jahre alt) ist seit den 10.11.10 auf Entzug und in in stationärer Psychotherapie (Wegen Depressionen). Jetzt stellt sich heraus, seit die Mutter wusste das sie in Therapie kommt, hat sie nix mehr überwiesen, weder Miete noch Strom, noch Telefon, noch noch.
    Die Kids stehen da jetzt mit täglichen Mahnschreiben und ich kann mir erst morgen äh heute einen Überblick verschaffen.
    Die Mutter gibt in Ihrer Therapie das Geld sehr großzügig aus. Plötzlich fehlten 450 Euro auf dem Konto, die Antwort der Mutter, sie musste sich neu einkleiden. Es hat gerade gereicht für 1 Paar Schuhe und eine Hose.... Halloooo???
    (Das waren Orginalworte der Mutter zu mir mit dem Zusatz der Therapeut hat ihr geraten doch mal was für sich zu tun)
    Ich könnte langsam kotzen, warum beachten diese Therapeuten nicht, das es vielleicht auch eine Familie gibt??? Haben wir leider selbst durchmachen müssen :(
    Nochmal die Kids stehen dort ohne Geld, jeden Tag kommen weitere Mahnungen, ich kann nur telefonieren um die Gläubiger ruhig zu stimmen.
    Selbst ich bin arg überfordert, besonders nach der 450 Euro Geschichte.
    Hat irgend jemand einen Tipp, eine Idee ?
    Die beiden Älteren bekommen Bafög, jeweils ca. 190 Euro im Monat aber davon können sie nicht Leben.
    Gibt es vielleicht eine Organisation die Opfer von depressiven und alkoholkranken Menschen unterstützt?
    Die jüngste ist übrigens in der Familie der ältesten Schwester untergekommen.
    Selbst das ändert nix daran da die Belastung für die Familie extrem heftig ist.
    Ich hoffe mal, irgend jemand hat irgendeine Idee.
    Danke fürs zulesen. Die Kids sind morgen bei mir, ich würde Ihnen gern zu Neujahr ein wenig Hoffnung schenken, in Form von, den Weg gehen wir jetzt. Die Therapie der Mutter wird sich noch einige Monate hinziehen.

    Für Altuser, ich bin der Katerrobin, die Mädels sind meine Nichten, die Mutter meine Schwester. Ich stehe hier wirklich fassungslos vor einer zerbrochenen Familie, wo nur die tiefe Zusammengehörigkeit der Kids noch funktioniert. Das was ich bei meinen Nichten immer bewundert habe, das funktioniert immer noch, habe es ab und zu anfordern müssen.

    Aber bitte gebt mir Tipps wie ich meinen Liebsten wirklich helfen kann.

    Danke
    Hm, blöde Situation triffts wohl nicht genug. Wo genau steckt die Kleinste? Bei der 19jährigen Schwester oder bei einer Deiner Schwestern? Hab ich nicht verstanden.

    Was das Geld betrifft: ich würde mich sofort mit der Klinik in Verbindung setzten. Im schlimmsten Fall (falls von da keine Hilfe kommt) würde ich beim Amtsgericht eine vorläufige Betreuung für deine Schwester beantragen (für Finanzen) und ihr die Hoheit über die Konten entziehen lassen.
    Natürlich zuerst noch einmal mit ihr reden.

    Finanzielle Hilfe wirst du wohl nirgends für die Mädels bekommen, wenn eigentlich ja Geld da wäre, die Mutter es aber zum Fenster rausschmeisst. Man kann natürlich auch noch Druck auf deine Schwester UND ihre tollen Therapeuten *ironieoff* ausüben und das Jugendamt mit reinziehen (wegen der Kleinen).

    Wir aber auf alle Fälle echt unschön werden, fürchte ich! Wohnen die Großen denn noch zu Hause?

    so, mehr fällt mir jetzt auch nciht ein, ich wünsche Dir echt gute Nerven und Kraft für die Kinder!

    LG;
    Angel

  4. #4
    zauberpan ist offline Stranger
    Registriert seit
    18.10.2010
    Beiträge
    16

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Klinik anrufen, auf Station (der Pflege) die Situation erklären und die den Sozialarbeiter der Klinik einschalten lassen.

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Tolles Deutschland, ich habe es mir schon so gedacht.
    Die 11 jährige ist bei Ihrer ältesten Schwester 21 Jahre untergekommen, gibt also kein Geld.
    Die 17 jährige wohnt zuhause.
    Aber es kann doch einfach nicht sein, das sie ihre Ausbildung aufgeben muss, nur weil ihre Mutter krank ist. Selbst die 19 jährige kurz vor Ende Ihrer Ausbildung. Es muss doch bessere Lösungen geben.

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Zitat Zitat von Metatron Beitrag anzeigen
    Tolles Deutschland, ich habe es mir schon so gedacht.
    Die 11 jährige ist bei Ihrer ältesten Schwester 21 Jahre untergekommen, gibt also kein Geld.
    Die 17 jährige wohnt zuhause.
    Aber es kann doch einfach nicht sein, das sie ihre Ausbildung aufgeben muss, nur weil ihre Mutter krank ist. Selbst die 19 jährige kurz vor Ende Ihrer Ausbildung. Es muss doch bessere Lösungen geben.
    Lasst bloß die Mädels die Ausbildungen fertig machen. Darauf haben die ein recht.
    Geh zu einem Sozialarbeiter, der sich die Sachlage ansieht, und vor allem geht zur schuldnerberatung.
    Das Ja. kann euch auch weiterhelfen, in Bezug auf Pflegegeld für die Kleine.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Zitat Zitat von zauberpan Beitrag anzeigen
    Klinik anrufen, auf Station (der Pflege) die Situation erklären und die den Sozialarbeiter der Klinik einschalten lassen.
    Und genau diese Idee, die wissen ja wie es funktioniert, funktoniert überhaupt nicht. Ich habe selbst schon mit dem Affen gesprochen, Ergebnis war nix. Es interesiert kein Menschen, das Ihr Patient schon vor Monaten alle Zahlungen eingestellt hat.
    Der soziale Dienst :-)

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Zitat Zitat von Metatron Beitrag anzeigen
    Und genau diese Idee, die wissen ja wie es funktioniert, funktoniert überhaupt nicht. Ich habe selbst schon mit dem Affen gesprochen, Ergebnis war nix. Es interesiert kein Menschen, das Ihr Patient schon vor Monaten alle Zahlungen eingestellt hat.
    Der soziale Dienst :-)
    Vor Monaten hat sie die Zahlungen eingestellt?
    Ich dachte erst zum November hin.
    Dann ruf gleich am Montag bei der schuldnerberatung an. Allein werdet ihr das nicht packen.
    Der nächste schritt wäre dann mal zum Amtsgericht. die beraten Dich/euch auch, was ihr da machen könnt. Evtl. einen Betreuer für die Finanzen.

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Zitat Zitat von Malve1 Beitrag anzeigen
    Vor Monaten hat sie die Zahlungen eingestellt?
    Ich dachte erst zum November hin.
    Dann ruf gleich am Montag bei der schuldnerberatung an. Allein werdet ihr das nicht packen.
    Der nächste schritt wäre dann mal zum Amtsgericht. die beraten Dich/euch auch, was ihr da machen könnt. Evtl. einen Betreuer für die Finanzen.
    Nein zum November begann die Therapie, Zahlungen wurden eingestellt mit dem Wissen zur Therapie. Bis zum Beginn hat natürlich die Mutter die Post selbst aufgemacht. Sie wusste also was auf die Familie zukommt. Sie hat die Überweisungen eingestellt. Nochmal, warum auch immer, ich habe keinen Kontakt zu Ihr.
    Ganz ehrlich, für die Kids ist im Dezember die Welt zusammen gebrochen, sie wussten von nix.
    Hmm, wenn es sowas gibt wie einen zeitweisen Kontenhelfer, würde das ja meinen Nichten helfen. Guter Tipp, ich versuche es mal, Danke :)

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Irgendjemand Tipps für die Mädels?

    Zitat Zitat von Metatron Beitrag anzeigen
    Nein zum November begann die Therapie, Zahlungen wurden eingestellt mit dem Wissen zur Therapie. Bis zum Beginn hat natürlich die Mutter die Post selbst aufgemacht. Sie wusste also was auf die Familie zukommt. Sie hat die Überweisungen eingestellt. Nochmal, warum auch immer, ich habe keinen Kontakt zu Ihr.
    Ganz ehrlich, für die Kids ist im Dezember die Welt zusammen gebrochen, sie wussten von nix.
    Hmm, wenn es sowas gibt wie einen zeitweisen Kontenhelfer, würde das ja meinen Nichten helfen. Guter Tipp, ich versuche es mal, Danke :)
    Es gibt Sozialarbeiter die bei der Gemeinde arbeiten. Die haben immer ein Extrabudget insbesondere für Notfälle. Und das ist bei den Kindern gegeben.

    Und geht mal mit den Mädels zum SKF. Dort bekommt ihr auch Hilfe und Beratung.

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