Ich brauch mal bitte Meinungen.

Ich bin in der Pflege tätig. Zur Zeit in Elternzeit. Ich bin nach den Geburten beider Kinder relativ zügig wieder arbeiten gegangen. Kind 2 war ein Jahr alt, Kind 1 etwas jünger. Als Kind 2 2 Jahre alt war, bin ich wieder in Elternzeit gegangen. Mein Mann konnte eine bessere Stellung übernehmen, damit änderten sich aber seine Arbeitszeiten und seine Zuverlässigkeit. Ein Arbeiten in unseren Schichten war mit der Kinderbetreuung nicht vereinbar. Nun endet meine Elternzeit im Herbst. Kind 2 wäre dann 4 Jahre alt.

Das Betreuungsproblem bleibt. Familie haben wir hier keine. Öffentliche Betreuungsangebote enden spätestens um 16:30 Uhr. Die beiden Tagesmütter (ländliche Wohngegend) möchten nicht länger wie 18 Uhr arbeiten.

Ich habe ein gutes soziales Netz, aber auch die möchten langfristig keine Kinder vor der Aufsteh- und nach der Zubettgehzeit daheim haben. Verständlich.

Seit Januar führe ich Gespräche über einen eventuellen Berufsteinstieg. Ich hab seit 2005 einen Teilzeitvertrag. Arbeite aber am Arbeitstag volle Stundenzahl und dafür weniger Arbeitstage im Monat.

Meine unmittelbaren Vorgesetzten bestehen auf dieses Vorgehen in allen 3 Schichten.

Die Direktion wollte recherchieren, ob sie mich im Haus zu Arbeitszeiten unter bekommt, die mit der Betreuung meiner Kinder vereinbar ist.

Dieses Gespräch ist 1,5 Monate her. Seitdem hab ich nichts gehört, obwohl ich selber wegen Schriftstücke 2x in dem Direktionsbüro war.

Ich muss bis Ende nächste Woche wissen, ob ich wieder arbeiten kann, weil die kommenden Ferienbetreuungen sehr früh angemeldet werden müssen. Auf die hat man logischer Weise nur Anspruch, wenn man arbeitet.

Weiterhin vereinbart war, käme ich nicht unter, könne ich noch bis zu 5 Jahren Sonderurlaub beantragen, um das Arbeitsverhältnis nicht kündigen zu müssen.

Das ist ok, ich wollte mit einem Studium beginnen, wenn ich nicht wieder arbeiten kann.

Das letzte Mal war ich Donnerstag im Büro. Heute erfahre ich, das die Direktion nächste Woche im Urlaub ist.

Ich bin verletzt. Sie bekommen mich zu meinen Bedingungen nicht unter, ok. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber eine kleine Mitteilung, ist das wirklich zu viel verlangt?

Kann ich keine Ferienbetreuung beantragen, kann ich auch nicht arbeiten. Das wissen sie. Wenn sie im Urlaub sind, werden sie ja kaum rechtzeitig Kontakt mit mir aufnehmen können.

Liegt der Denk-(Fühl)fehler bei mir?

Wir löst Ihr das, wenn Ihr Mitarbeiter unter Euch habt mit "schwierigen" Anliegen. Wenns nicht geht, kein weiterer Kommentar?

Sagt mal was dazu, bitte.

Danke.