Gestern habe ich eine Oberärztin kennengelernt, die über ihre Assistenzärzte klagte.

Diese kommen frisch von der Uni und erwarten nun, dass ihr Job immer interessant ist, immer Spaß macht, aber nie anstrengend ist.

Aber da dies nun so überhaupt nicht mit der Lebenswirklichkeit zu vereinbaren ist, haben viele schon vor dem 30. Geburtstag einen Burnout.

Leider konnten wir dieses Thema überhaupt nicht vertiefen, deshalb frage ich einfach mal das werte ErE nach Erfahrungen und Meinungen! :)

Gibt es wirklich junge Erwachsenen, die glauben, es gäbe tatsächlich Jobs, die immer interessant sind, immer Spaß machen, aber nie anstrengen? Gerade, wenn dieser Job "Assistenzarzt am Uniklinikum" heißt???

Oder hat der Burnout eher andere Gründe als enttäuschte Erwartungen?

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Aussage eines anderen Arztes, der über seine Studenten klagte. Genaugenommen über die Studentinnen: Diese stellen 70% der Medizinstudenten, wollen später aber keinen Vollzeitjob, keinen anstrengenden Job, keinen Schichtdienst, Nachtdienst schon gleich gar nicht, auch keine eigene Praxis ... ach ja, und auch möglichst wenig Patientenkontakt bitte .... HÄ???

Liebe Grüße - Ky ... äh ... Kerry