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  1. #1
    Avatar von pebbles73
    pebbles73 ist offline addict
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    604

    Frage Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Hi,

    ja, ernsthaft, diese Frage stelle ich mir immer wieder. Und so recht weiß ich hier keine Antwort.

    OK, folgende Situation. Es schneit, Kind will raus, hat aber Fieber, geht also nicht. Jetzt endlich ist das Fieber weg, also ich gleich: "Ab nach draussen, Schneemann bauen, Schnee aus der Zufahrt wegschaufeln, Schneeballschlacht usw.!" Mein Kind fängt schier an zu heulen: "Ich will nicht nach draussen!" HÄ?????? Bin ich im falschen Film oder was? Vorher, als wir noch vom Arzt kamen, wollte er draussen bleiben, da ging es aber aus "organisatorischen Gründen" meinerseits nicht.
    Also gut, trinken wir erst mal einen Tee, dann aber raus. (Vielleicht tut meinem Sohn so viel Spontanität nicht gut?). Aber nein, als ich nach 5-10 min. sage, er solle seine Schneehose anziehen, fängt der tatsächlich das heulen an und macht ein Riesentheater.

    Das ist jetzt nur eine beschriebene Situation. Aber im Grunde läuft es ständig so. Ich mache Vorschläge, er heult rum. Manchmal zwinge ich ihn dann, manchmal schicke ich ihn dann in sein Zimmer und manchmal spielen wir halt dann was. Wenn ich ihn zwinge, dann habe ich danach extrem schlechte Laune, (weil er dann meisttens die ganze Zeit nur rumheult) aber auch ich brauche mal frische Luft am Tag, geschweige denn der Kleinere von den Zweien. Manchmal ist dann alles gut draussen.

    Muss ich es jedes Mal auf Biegen und Brechen durchziehen? Ich verstehe die Welt nicht mehr? So geht es echt mit allem, egal , ob ich Zoo, oder Legoland, oder Besuch der Oma, oder Besuch von einer Freundin (von Ihm wohlgemerkt) vorschlage, jedesmal (ok, fast jedesmal) haben wir hier ein Riesentheater. Echt, ich mag schon garnix mehr mit ihm unternehmen. Entweder es gibt vorher Ärger oder nachher....
    Liebe Grüße

    Pebbles


    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °
    MEIN MOTTO:

    NEUER TAG, NEUES GLÜCK!!!

    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Da frag ich mich doch, wer von euch beiden den dickeren Sturkopp hat...

    Muss er ständig, dass machen, was DU willst?
    Darf er nicht seine Meinung ändern?

    Ich würde es nur durchziehen, wenn eine Planänderung absolut nicht möglich ist.

    Zitat Zitat von pebbles73 Beitrag anzeigen
    Hi,

    ja, ernsthaft, diese Frage stelle ich mir immer wieder. Und so recht weiß ich hier keine Antwort.

    OK, folgende Situation. Es schneit, Kind will raus, hat aber Fieber, geht also nicht. Jetzt endlich ist das Fieber weg, also ich gleich: "Ab nach draussen, Schneemann bauen, Schnee aus der Zufahrt wegschaufeln, Schneeballschlacht usw.!" Mein Kind fängt schier an zu heulen: "Ich will nicht nach draussen!" HÄ?????? Bin ich im falschen Film oder was? Vorher, als wir noch vom Arzt kamen, wollte er draussen bleiben, da ging es aber aus "organisatorischen Gründen" meinerseits nicht.
    Also gut, trinken wir erst mal einen Tee, dann aber raus. (Vielleicht tut meinem Sohn so viel Spontanität nicht gut?). Aber nein, als ich nach 5-10 min. sage, er solle seine Schneehose anziehen, fängt der tatsächlich das heulen an und macht ein Riesentheater.

    Das ist jetzt nur eine beschriebene Situation. Aber im Grunde läuft es ständig so. Ich mache Vorschläge, er heult rum. Manchmal zwinge ich ihn dann, manchmal schicke ich ihn dann in sein Zimmer und manchmal spielen wir halt dann was. Wenn ich ihn zwinge, dann habe ich danach extrem schlechte Laune, (weil er dann meisttens die ganze Zeit nur rumheult) aber auch ich brauche mal frische Luft am Tag, geschweige denn der Kleinere von den Zweien. Manchmal ist dann alles gut draussen.

    Muss ich es jedes Mal auf Biegen und Brechen durchziehen? Ich verstehe die Welt nicht mehr? So geht es echt mit allem, egal , ob ich Zoo, oder Legoland, oder Besuch der Oma, oder Besuch von einer Freundin (von Ihm wohlgemerkt) vorschlage, jedesmal (ok, fast jedesmal) haben wir hier ein Riesentheater. Echt, ich mag schon garnix mehr mit ihm unternehmen. Entweder es gibt vorher Ärger oder nachher....

  3. #3
    Avatar von pebbles73
    pebbles73 ist offline addict
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    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    hach, immer wird als erstes an einem rumgemeckert.... anstatt einfach mal nur die Frage beantwortet wird!

    Der Kerl ist fast 5 und boykottiert ständig alle möglichen Dinge. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ich mir von einem 5jährigen ständig den Tag diktieren lasse, egal wie Stur ich bin (hier sind wir wieder bei der Erziehung! Wer erzieht hier wen?).

    Mir geht es nicht um das wann und ob, sondern darum, wie ich auf seine ständigen Maulereien diesbezüglich reagieren soll.
    Und des weiteren ist es so, dass er ja selbst zuerst raus wollte. Genauso ist es ja auch beim Spielen. Er bringt ein Spiel an, dann bauen wir z. B. auf, dann will er nach 3 min. nicht mehr. Und das ist ja nicht nur zwischendurch mal so, sondern schon seit langem, das nervt!!! Basta!!!
    Ich ändere auch meine Meinung, aber er täte es den ganzen Tag, Woche für Woche, Jahr um Jahr.
    Irgendwann platzt einem halt mal der Kragen, bin selbst jetzt echt auch krank und halte halt auch mal nicht so viel aus.....

    DANKE
    Liebe Grüße

    Pebbles


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    MEIN MOTTO:

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  4. #4
    Avatar von MajaMayer
    MajaMayer ist offline willyseine
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    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Zitat Zitat von pebbles73 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Welt nicht mehr? So geht es echt mit allem, egal , ob ich Zoo, oder Legoland, oder Besuch der Oma, oder Besuch von einer Freundin (von Ihm wohlgemerkt) vorschlage, jedesmal (ok, fast jedesmal) haben wir hier ein Riesentheater. Echt, ich mag schon garnix mehr mit ihm unternehmen. Entweder es gibt vorher Ärger oder nachher....
    Es geht Deinem Sohn überhaupt nicht um die Unternehmungen an sich, sondern ihr habt einen Machtkampf. Aus einem Machtkampf kommt man am besten raus, indem man sich nicht in ihn begibt.

    Ich vermute mal, dass es für Deinen Sohn wenig vorhersehbar ist, wann Du wie reagierst.

    Überleg Dir einfach , welche Dinge Dir so wichtig sind, dass sie durchgezogen werden müssen und wo es Spielräume gibt, die Bedürfnisse und Wünsche Deines Sohnes mit einzubeziehen. Wenn DU Dir diesbezüglich kar wirst, dann kann sich das auch auf Deinen Sohn auswirken.

    Mir hilft es immer, zu schauen, was meine Kinder gerade für ein Ziel/Bedürfnis haben könnten, um sie besser zu verstehen und entspannter mit ihnen umzugehen.

    LG
    Maja

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Zitat Zitat von pebbles73 Beitrag anzeigen
    Hi,

    ja, ernsthaft, diese Frage stelle ich mir immer wieder. Und so recht weiß ich hier keine Antwort.

    OK, folgende Situation. Es schneit, Kind will raus, hat aber Fieber, geht also nicht. Jetzt endlich ist das Fieber weg, also ich gleich: "Ab nach draussen, Schneemann bauen, Schnee aus der Zufahrt wegschaufeln, Schneeballschlacht usw.!" Mein Kind fängt schier an zu heulen: "Ich will nicht nach draussen!" HÄ?????? Bin ich im falschen Film oder was? Vorher, als wir noch vom Arzt kamen, wollte er draussen bleiben, da ging es aber aus "organisatorischen Gründen" meinerseits nicht.
    Also gut, trinken wir erst mal einen Tee, dann aber raus. (Vielleicht tut meinem Sohn so viel Spontanität nicht gut?). Aber nein, als ich nach 5-10 min. sage, er solle seine Schneehose anziehen, fängt der tatsächlich das heulen an und macht ein Riesentheater.

    Das ist jetzt nur eine beschriebene Situation. Aber im Grunde läuft es ständig so. Ich mache Vorschläge, er heult rum. Manchmal zwinge ich ihn dann, manchmal schicke ich ihn dann in sein Zimmer und manchmal spielen wir halt dann was. Wenn ich ihn zwinge, dann habe ich danach extrem schlechte Laune, (weil er dann meisttens die ganze Zeit nur rumheult) aber auch ich brauche mal frische Luft am Tag, geschweige denn der Kleinere von den Zweien. Manchmal ist dann alles gut draussen.

    Muss ich es jedes Mal auf Biegen und Brechen durchziehen? Ich verstehe die Welt nicht mehr? So geht es echt mit allem, egal , ob ich Zoo, oder Legoland, oder Besuch der Oma, oder Besuch von einer Freundin (von Ihm wohlgemerkt) vorschlage, jedesmal (ok, fast jedesmal) haben wir hier ein Riesentheater. Echt, ich mag schon garnix mehr mit ihm unternehmen. Entweder es gibt vorher Ärger oder nachher....
    Ich lese immer von Vorschlägen... Ja, da muss man aushalten können, wenn sie nicht angenommen werden. Aber wie Maja schon schrieb, bei euch findet ein klassischer Machtkampf statt.

    Wenn mir etwas sehr wichtig ist, dann mache ich daraus keinen Vorschlag, sondern Programm. Und falls es dann Widerstand gibt (was selten genug vorkommt), wird gemeinsam nach einem Kompromiss gesucht. Aber grundsätzlich müssen Eltern auch mutig (besser: klar) genug sein, Vorgaben zu machen. Doch hat sich bei vielen mehr und mehr eine Kultur der Unverbindlichkeit breitgemacht, in der Sprache genau so wie in den Handlungen.

  6. #6
    Avatar von rodakino
    rodakino ist offline Legende
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    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Dem kann ich nichts hinzufügen. Sehe ich ganz genau so.

  7. #7
    Avatar von Wolke9
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    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Zitat Zitat von pebbles73 Beitrag anzeigen
    Hi,

    ja, ernsthaft, diese Frage stelle ich mir immer wieder. Und so recht weiß ich hier keine Antwort.

    OK, folgende Situation. Es schneit, Kind will raus, hat aber Fieber, geht also nicht. Jetzt endlich ist das Fieber weg, also ich gleich: "Ab nach draussen, Schneemann bauen, Schnee aus der Zufahrt wegschaufeln, Schneeballschlacht usw.!" Mein Kind fängt schier an zu heulen: "Ich will nicht nach draussen!" HÄ?????? Bin ich im falschen Film oder was? Vorher, als wir noch vom Arzt kamen, wollte er draussen bleiben, da ging es aber aus "organisatorischen Gründen" meinerseits nicht.
    Also gut, trinken wir erst mal einen Tee, dann aber raus. (Vielleicht tut meinem Sohn so viel Spontanität nicht gut?). Aber nein, als ich nach 5-10 min. sage, er solle seine Schneehose anziehen, fängt der tatsächlich das heulen an und macht ein Riesentheater.

    Das ist jetzt nur eine beschriebene Situation. Aber im Grunde läuft es ständig so. Ich mache Vorschläge, er heult rum. Manchmal zwinge ich ihn dann, manchmal schicke ich ihn dann in sein Zimmer und manchmal spielen wir halt dann was. Wenn ich ihn zwinge, dann habe ich danach extrem schlechte Laune, (weil er dann meisttens die ganze Zeit nur rumheult) aber auch ich brauche mal frische Luft am Tag, geschweige denn der Kleinere von den Zweien. Manchmal ist dann alles gut draussen.

    Muss ich es jedes Mal auf Biegen und Brechen durchziehen? Ich verstehe die Welt nicht mehr? So geht es echt mit allem, egal , ob ich Zoo, oder Legoland, oder Besuch der Oma, oder Besuch von einer Freundin (von Ihm wohlgemerkt) vorschlage, jedesmal (ok, fast jedesmal) haben wir hier ein Riesentheater. Echt, ich mag schon garnix mehr mit ihm unternehmen. Entweder es gibt vorher Ärger oder nachher....
    Zitat Zitat von MajaMayer Beitrag anzeigen
    Es geht Deinem Sohn überhaupt nicht um die Unternehmungen an sich, sondern ihr habt einen Machtkampf. Aus einem Machtkampf kommt man am besten raus, indem man sich nicht in ihn begibt.

    Ich vermute mal, dass es für Deinen Sohn wenig vorhersehbar ist, wann Du wie reagierst.

    Überleg Dir einfach , welche Dinge Dir so wichtig sind, dass sie durchgezogen werden müssen und wo es Spielräume gibt, die Bedürfnisse und Wünsche Deines Sohnes mit einzubeziehen. Wenn DU Dir diesbezüglich kar wirst, dann kann sich das auch auf Deinen Sohn auswirken.

    Mir hilft es immer, zu schauen, was meine Kinder gerade für ein Ziel/Bedürfnis haben könnten, um sie besser zu verstehen und entspannter mit ihnen umzugehen.

    LG
    Maja
    Ob es ein Machtkampf ist, oder ob das Kind vielleicht in manchen Momenten sonstige Überlegungen antreiben, erkennt man an der eigenen Reaktion: Wenn du genervt und ungehalten bist, wenn das hü und hott dich rasend, ungeduldig und enttäuscht macht, dann zielt das Kind darauf, sich direkt querzulegen.

    Der Weg aus einem akuten Machtkampf ist Ruhe bewahren, überdenken, was die Situation erfordert (Schnee muss nunmal geschippt werden) und ohne viele Worte freundlich und bestimmt entsprechend handeln. Also nicht gegen das Kind, sondern für die Erfordernisse der Situation.

    Ansonsten kann man sich fragen, warum das Kind sich querlegt, die Ursache ist oft in der kindlichen Ansicht zu finden, dass es nicht angemessen behandelt wird. Will er vielleicht mitschippen, und wird das abgetan, weil es zu lange dauert? Oder will er ein großer Junge sein, und ganz allein im Haus warten, bis du wiederkommst? Wenn man es positiv sieht, wäre das ein Vertrauensbeweis und Meilenstein. Ggf. das Babyphone mit rausnehmen.


    Also im Zweifel eher eine Richtung einschlagen, die dem kindlichen Wunsch nach Größerwerden und Beitragen entgegenkommt, und nicht eine Richtung, in der das Kind unbedingt auf Richtlinien verpflichtet wird, die vielleicht nicht mehr passen.

    Manchmal hilft eine überraschende, krative, unerwartete Lösung des Konfliktes, und manchmal hilft es, in einem ruhigen Moment das Kind zu fragen, was man in einer (konkreten) Situation machen könnte, wenn ein Kind es sich anders überlegt, und deshalb alles geändert werden muss, was man vorhatte.
    Viele Eltern sagen, sie hätten in Bezug auf Erziehungsschwierigkeiten "alles versucht", aber leider ohne Erfolg. Sie übersehen im Allgemeinen die Möglichkeit, dass sie sich selbst auch wandeln können. Rudolf Dreikurs

  8. #8
    rastamamma ist offline Urgestein
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    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Zitat Zitat von pebbles73 Beitrag anzeigen
    hach, immer wird als erstes an einem rumgemeckert.... anstatt einfach mal nur die Frage beantwortet wird!

    Der Kerl ist fast 5 und boykottiert ständig alle möglichen Dinge. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ich mir von einem 5jährigen ständig den Tag diktieren lasse, egal wie Stur ich bin (hier sind wir wieder bei der Erziehung! Wer erzieht hier wen?).

    Mir geht es nicht um das wann und ob, sondern darum, wie ich auf seine ständigen Maulereien diesbezüglich reagieren soll.
    Und des weiteren ist es so, dass er ja selbst zuerst raus wollte. Genauso ist es ja auch beim Spielen. Er bringt ein Spiel an, dann bauen wir z. B. auf, dann will er nach 3 min. nicht mehr. Und das ist ja nicht nur zwischendurch mal so, sondern schon seit langem, das nervt!!! Basta!!!
    Ich ändere auch meine Meinung, aber er täte es den ganzen Tag, Woche für Woche, Jahr um Jahr.
    Irgendwann platzt einem halt mal der Kragen, bin selbst jetzt echt auch krank und halte halt auch mal nicht so viel aus.....

    DANKE

    Mal ehrlich, stell dir vor, du bist draußen und findest es schön und möchtest bleiben, und dein Mann sagt "nein, wir müssen noch xy, jetzt haben wir keine Zeit". Gesetzt den Fall, du akzeptierst das (kann ja Gründe geben), findest dich damit ab, dass eben jetzt nicht geht, was du dir wünscht - wie fühlst du dich, wenn der Typ nach einer Viertelstunde auf einmal schreit "aber jetzt gehn wir raus!"?

    Ich wäre stinkig.

    Und ich denke, Kinder können mir so einem Hin- und Her nicht unbedingt umgehen - mein Sohn ist ein spezieller FAll,der würde schlicht nervlich zusammenbrechen, aber selbst Tochter eins, die immer in sich geruht hat, hätte da halt gesagt "Jetzt hab ich reingehen müssen, jetzt bleib ich drinnen".

    Gibt es keine andere Möglichkeit - etwa, dass du in dem Fall mit dem Kleinen rausgehst, wenn der Papa da ist und auf den Großen aufpasst etc.?

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Zitat Zitat von pebbles73 Beitrag anzeigen
    hach, immer wird als erstes an einem rumgemeckert.... anstatt einfach mal nur die Frage beantwortet wird!

    Immer? = Übertreibung.
    An einem? = wen meinst du damit?
    gemeckert? = Das war eine Feststellung.


    Der Kerl ist fast 5 und boykottiert ständig alle möglichen Dinge. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ich mir von einem 5jährigen ständig den Tag diktieren lasse, egal wie Stur ich bin (hier sind wir wieder bei der Erziehung! Wer erzieht hier wen?).

    "Der Kerl" ist dein Sohn.
    Ach so...mit Machtausübung klappt es auch mit der Beziehung zum Kind...*achtungironie*

    Schau mal auf das kleine Bild bei meinem Nick und das Wörtchen, das darunter steht


    Mir geht es nicht um das wann und ob, sondern darum, wie ich auf seine ständigen Maulereien diesbezüglich reagieren soll.

    Aufhören, ständig dagegen ankämpfen zu wollen.
    Gelassener werden...du darfst auch als Erwachsene mal nachgeben.
    Ansonsten kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich immer höher schaukelt.


    Und des weiteren ist es so, dass er ja selbst zuerst raus wollte. Genauso ist es ja auch beim Spielen. Er bringt ein Spiel an, dann bauen wir z. B. auf, dann will er nach 3 min. nicht mehr. Und das ist ja nicht nur zwischendurch mal so, sondern schon seit langem, das nervt!!! Basta!!!
    Ich ändere auch meine Meinung, aber er täte es den ganzen Tag, Woche für Woche, Jahr um Jahr.

    Es steckt wieder Übertreibung in deiner Aussage. Woher willst du wissen, dass diese Phase jahrelang dauern kann?
    Meine Freundin (auch unerzogen) hatte sich 3 Monate lang bei ihrer Tochter zum Affen gemacht. Danach war diese extreme Phase vorüber.


    Irgendwann platzt einem halt mal der Kragen, bin selbst jetzt echt auch krank und halte halt auch mal nicht so viel aus.....

    DANKE
    Mir platzt auch mal der Kragen...aber nicht alle 5 Minuten (jetzt übertreibe ich mal).
    Das mit dem Krank usw. muss ich wohl überlesen haben.

  10. #10
    patchworkfamilie ist offline Poweruser
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    Standard Re: Kind zu seinem "Glück zwingen"? (Sorry lang)

    Warum zwingst du ihn denn?
    Ich würde ihn fragen, wenn er nicht mehr will,dann hat er halt Pech gehabt.
    Das sind Machtkämpfe, die du da mit ihm austrägst...furchtbar.

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