Ich komme auf die Frage, weil ich in den Schulforen hier so oft davon lese, dass gute Schueler als Streber bezeichnet werden, gemieden oder sogar gemobbt werden. Wenn ich an meine eigene Schulzeit (in D) zurueckdenke, war es eigentlich auch so, dass wir die Einserkandidaten eher uncool und langweilig fanden.

Hier bei uns ist es genau umgekehrt. Die guten Schueler werden bewundert und sind sehr beliebt. Die schlechten Schueler sind eher im Abseits.

Meint ihr, dass dieser Unterschied, was die Einstellung zum Lernen betrifft, etwas mit der Mentalitaet des jeweiligen Landes zu tun haben koennte? Den Asiaten sagt man ja z.B. immer nach, dass sie besonders strebsam seien, was sich auch mit meinen eigenen Beobachtungen deckt.

Natuerlich koennten auch noch andere Faktoren dazu beitragen, ob man gute Noten fuer wichtig befindet oder nicht. Wie z.B. das Einzugsgebiet der Schule (gute Wohngegend vs. schlechte Wohngegend, qualifizierte Eltern vs. bildungsferne Eltern).

Was meint ihr dazu?