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  1. #1
    DadReMa ist offline Stranger
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    Standard Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Hallo,

    Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich es hier schreiben soll. Da ich aber niemanden habe mit dem ich darüber reden kann fällt mir nichts anderes mehr ein.

    Seit Beginn der ersten Schwangerschaft läuft nichts mehr. Weder Zärtlichkeiten geschweige denn Sex. Das ist jetzt 2,5 Jahre her. Seitdem hatten wir ganze 9 Mal Sex. Kuscheln ist nicht drin. Oder auch mal gegenseitige Massagen so wie vorher.
    Vor der Schwangerschaft hatten wir mehr als oft Sex. Teilweise 3 bis 4 Mal am Tag. Und jetzt darf ich nicht einmal mehr anzügliche Bemerkungen machen. Im besten Fall werde ich einfach ignoriert.

    Während der Schwangerschaften hat sie sich vor mir geekelt. Zuvor konnten wir beide nicht oft genug nackt sein.

    Ich warte einfach nur noch ab was passiert. Ich bin am Ende mit. Meinem Latein.

    Kennt jemand dieses Problem? Kann mir da jemand Tipps geben? Vllt auch Frauen die etwas ähnliches erlebt haben und mir vllt auch Mut machen können, dass es sich etwas normalisiert. Es geht mir nicht um die alten Zeiten, sondern einen normalen Umgang mit dem Thema.

    MfG

  2. #2
    Sascha ist offline Urgestein
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Warum bekommt man denn bei solchen Problemen ein zweites Kind?
    Nein, ich kenne mich damit nicht aus. Gehe ich richtig in der Annahme, dass ihr schon miteinander gesporchen habt? Was SAGT sie denn dazu?
    Sascha
    das war ja wohl individualtaktischer Nonsens

    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

  3. #3
    DadReMa ist offline Stranger
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Das warum Nummer 2 kam steht doch nicht zur Debatte. Aber wenn es interessiert dem sei gesagt dass wir 2 haben wollten.

    Sie sagt dazu dass sie es nicht mag. Keine Lust hat.

    Außer sie will gekrault werden. Arm oder Rücken. Das war es dann.

  4. #4
    Sascha ist offline Urgestein
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Zitat Zitat von DadReMa Beitrag anzeigen
    Das warum Nummer 2 kam steht doch nicht zur Debatte. Aber wenn es interessiert dem sei gesagt dass wir 2 haben wollten.

    Sie sagt dazu dass sie es nicht mag. Keine Lust hat.

    Außer sie will gekrault werden. Arm oder Rücken. Das war es dann.
    Stimmt, das stand nicht zur Debatte, ich halte es trotzdem für blauäugig, bei bereits bestehenden Beziehungsproblemen ein Kind zu planen. Aber egal.

    Vielen Frauen reicht an Berührungen der Körperkontakt zu den Kindern wenn sie klein sind. Irgendwie ist das auch nicht so abwegig - die kleben und hängen den ganzen Tag an einem, da möchte man auch einfach mal ganz ohne sein. Dass das für den Partner frustrierend ist: klar. Und wenn sich das auf Dauer nicht ändert sehe ich nicht gerade rosa für die Beziehung.
    Sascha
    das war ja wohl individualtaktischer Nonsens

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  5. #5
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Stillt sie evtl. noch?
    Ich hatte während der gesamten Stillzeit null Lust auf irgendwas. Kam aber wieder, als ich abgestillt habe.
    Also vielleicht hat es schlicht mit den Hormonstatus zu tun...?

  6. #6
    marimon ist gerade online eher Ferkel als Pooh
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Stillt sie evtl. noch?
    Ich hatte während der gesamten Stillzeit null Lust auf irgendwas. Kam aber wieder, als ich abgestillt habe.
    Also vielleicht hat es schlicht mit den Hormonstatus zu tun...?
    Das kann gut sein.

    Allerdings halte ich es für fatal so sehr die Bedürfnisse des Partner zu ignorieren. Zu sagen: ich will nicht, ich hab keine Lust, also läuft absolut nix. Und da sehe ich es wie Sascha, ich hätte als Mann keinem 2. Kind zugestimmt.

    Ich hatte im ersten Jahr nach den ersten Kind auch nicht unbedingt Lust auf Sex, mein Kind war ein Spuckkind, ich war gefühlt nur am Stillen, dazu noch am arbeiten. Ich war froh, wenn ich abends schlafen konnte. Trotzdem habe ich mich durchaus auch mal überreden lassen, und sein es nur um ihm eine Freude zu machen (und am Ende wars dann doch schön). Klar gehört dazu dass auch der Mann die anderen Bedürfnisse der Frau (nach Hilfe, nach Ruhe etc.) wahrnimmt, dazu schreibt der TE nix.

    Das Problem ist ja: wenn der Sex weniger wird, die Berührungen und Zärtlicheiten allgemein weniger werden, fällt es mit der Zeit immer schwerer. Und schwerer... und eh man sich versieht, hat man jahrelang keinen Sex und findet auch nicht mehr zurück.
    kleine Große (2004) & großer Kleiner (2009)


    ***********************
    Ging ich täglich früh zu Bett,
    wär ich immer hübsch und nett!

  7. #7
    Sascha ist offline Urgestein
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Zitat Zitat von marimon Beitrag anzeigen
    Das kann gut sein.

    Allerdings halte ich es für fatal so sehr die Bedürfnisse des Partner zu ignorieren. Zu sagen: ich will nicht, ich hab keine Lust, also läuft absolut nix. Und da sehe ich es wie Sascha, ich hätte als Mann keinem 2. Kind zugestimmt.

    Ich hatte im ersten Jahr nach den ersten Kind auch nicht unbedingt Lust auf Sex, mein Kind war ein Spuckkind, ich war gefühlt nur am Stillen, dazu noch am arbeiten. Ich war froh, wenn ich abends schlafen konnte. Trotzdem habe ich mich durchaus auch mal überreden lassen, und sein es nur um ihm eine Freude zu machen (und am Ende wars dann doch schön). Klar gehört dazu dass auch der Mann die anderen Bedürfnisse der Frau (nach Hilfe, nach Ruhe etc.) wahrnimmt, dazu schreibt der TE nix.

    Das Problem ist ja: wenn der Sex weniger wird, die Berührungen und Zärtlicheiten allgemein weniger werden, fällt es mit der Zeit immer schwerer. Und schwerer... und eh man sich versieht, hat man jahrelang keinen Sex und findet auch nicht mehr zurück.
    Für sowas habe ich offenbar zu wenig Leidensfähigkeit. Und ich würde auch nicht wollen, dass mein Mann Sex mit mir hat, nur um mir eine Freude zu machen. Da mach ichs mir lieber selber.
    Aber ich würde so ein Thema natürlich auch nicht abbügeln mit "ich will nicht also gibts keinen Sex und es gibt auch kein Problem, weil ich ja keines habe".
    Sascha
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  8. #8
    marimon ist gerade online eher Ferkel als Pooh
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Für sowas habe ich offenbar zu wenig Leidensfähigkeit. Und ich würde auch nicht wollen, dass mein Mann Sex mit mir hat, nur um mir eine Freude zu machen. Da mach ichs mir lieber selber.
    Aber ich würde so ein Thema natürlich auch nicht abbügeln mit "ich will nicht also gibts keinen Sex und es gibt auch kein Problem, weil ich ja keines habe".
    Das habe ich auch schon öfter von Freundinnen gehrt. Ich würde das bei mir aber nicht mit "Leiden" beschreiben. Grundsätzlich hab ich ja meinen Mann immer geliebt, und anziehend gefunden. Ich war halt bloß in keiner Weise scharf... Fühlte sich mehr so an wie: boah ich hab jetzt überhaupt keine Lust auf Sport, aber ich geh mal denn danach weiss ich es geht mir besser.

    Und klar hat er es sich in "enthaltsamen" Zeiten durchaus auch selber gemacht.... Aber er hat mir ganz klar kommuniziert, dass er Wert auf ein funktionerendes Sexleben (gemeinsames!) legt und wenn wir das nicht hinbekommen das ein Problem für unsere Beziehung werden könnte. Und ich habe mir auch gedacht, vom Nicht-Vögeln bekomme ich sicher nicht Lust aufs Vögeln und dann einfach gedacht - ok, ich mach mal. Das hab ich nicht so gesagt, sondern bin einfach mal auf die Annäherung eingestiegen.

    Allerdings hat er mich auch nie irgenwie angeekelt - und das ist der Punkt, wo ich denke, da sollte der TE mal ganz in Ruhe reden mit seiner Frau. Das hört sich gar nicht gut an.
    kleine Große (2004) & großer Kleiner (2009)


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  9. #9
    Sascha ist offline Urgestein
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Zitat Zitat von marimon Beitrag anzeigen
    Das habe ich auch schon öfter von Freundinnen gehrt. Ich würde das bei mir aber nicht mit "Leiden" beschreiben. Grundsätzlich hab ich ja meinen Mann immer geliebt, und anziehend gefunden. Ich war halt bloß in keiner Weise scharf... Fühlte sich mehr so an wie: boah ich hab jetzt überhaupt keine Lust auf Sport, aber ich geh mal denn danach weiss ich es geht mir besser.

    Und klar hat er es sich in "enthaltsamen" Zeiten durchaus auch selber gemacht.... Aber er hat mir ganz klar kommuniziert, dass er Wert auf ein funktionerendes Sexleben (gemeinsames!) legt und wenn wir das nicht hinbekommen das ein Problem für unsere Beziehung werden könnte. Und ich habe mir auch gedacht, vom Nicht-Vögeln bekomme ich sicher nicht Lust aufs Vögeln und dann einfach gedacht - ok, ich mach mal. Das hab ich nicht so gesagt, sondern bin einfach mal auf die Annäherung eingestiegen.

    Allerdings hat er mich auch nie irgenwie angeekelt - und das ist der Punkt, wo ich denke, da sollte der TE mal ganz in Ruhe reden mit seiner Frau. Das hört sich gar nicht gut an.
    Ich red eh wie die blinde von der Farbe, ich hatte noch noch keine Phasen im Leben, in denen ich keine Lust auf Sex hatte. Aber so, wie Du es beschreibst, kann ich das schon nachvollziehen.
    Sascha
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    Billy Bragg

  10. #10
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    Standard Re: Zwischen Verzweiflung und Resignation

    Das mit dem Ekel hat sich ja zum Glück wieder gelegt.
    Und gestillt hat sie nie. Weder bei Nummer 1 noch 2.
    Trotzdem ist aus der unbändigen Lust auf Sex eine absolute Unlust geworden. Und das verstehe ich absolut nicht.
    Aus einem "Sex geht immer" wurde ein "das wird schon wieder."
    An unserer Beziehung zweifel ich nicht. Ganz und gar nicht.

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