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  1. #1
    HebammeMarlies ist offline Hebamme
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    Standard Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Ich möchte quasi in eigener Sache um Unterstützung bitten.

    Im Letzten Jahr gab es zur Thematik des Nichtverdienens von Hebammen eine Petition mit überwältigender Resonanz. Ich glaube wir halten noch immer den Unterschriftenrekord. Gebracht hat es nichts.
    Es gab natürlich eine Anhörung und das war es.
    Inzwischen haben bereits 30% der Hebammen aufgegeben. Geburtshäuser ohne Geburten und Hausgeburtshebammen ohne Geburtshilfe. Beleghebammen und Ärzte sind davon ebenfalls betroffen.
    Welch ein Desaster!!

    In der Zwischenzeit wurde aus der Aktion ein gemeinnütziger Verein und aktuell sind Streiks vorgesehen.

    Die Thematik ist ziemlich kompliziert. Ich bitte alle Leserinnen um Unterstützung. Die wichtigsten Infos zu Situation sind unter dem Link zu finden.
    Nur soviel vorweg: eine freiberufliche Hebamme vedient im Schnitt 1200€ bei einer 60stundenwoche!!

    Startseite - Hebammen für Deutschland

    Ich bedanke mich!!!
    "Man muß in der Geburtshilfe viel wissen,
    um wenig zu tun."

    Professor Dr. Dr. Willibald Pschyrembel
    (1901 - 1987), deutscher Frauenarzt und Gelehrter

    In diesem Sinne: Grüße von der Hebamme

  2. #2
    Ritterland ist offline old hand
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Echt, hat sich das schon so schlimm ausgewirkt ? Ich weiß, dass da eine negative Entwicklung im Gange ist, aber nicht, was ich dagegen machen soll. Soll ich in die Politik gehen ? still und heimlich ...

  3. #3
    HebammeMarlies ist offline Hebamme
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Hallo, still und heimlich waren wir lange genug.
    Was man machen kann steht auf der Homepage. Sofern man ernsthaft etwas tun will wird man dort fündig.
    "Man muß in der Geburtshilfe viel wissen,
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    Professor Dr. Dr. Willibald Pschyrembel
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  4. #4
    Avatar von MissBinie
    MissBinie ist offline Giftzwerg
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    4.683

    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Oh, ich habe die wunderbaren Briefvorlagen gefunden und werde gern ein paar Briefmarken zum Protest investieren.



    Zitat Zitat von HebammeMarlies Beitrag anzeigen
    Ich möchte quasi in eigener Sache um Unterstützung bitten.

    Im Letzten Jahr gab es zur Thematik des Nichtverdienens von Hebammen eine Petition mit überwältigender Resonanz. Ich glaube wir halten noch immer den Unterschriftenrekord. Gebracht hat es nichts.
    Es gab natürlich eine Anhörung und das war es.
    Inzwischen haben bereits 30% der Hebammen aufgegeben. Geburtshäuser ohne Geburten und Hausgeburtshebammen ohne Geburtshilfe. Beleghebammen und Ärzte sind davon ebenfalls betroffen.
    Welch ein Desaster!!

    In der Zwischenzeit wurde aus der Aktion ein gemeinnütziger Verein und aktuell sind Streiks vorgesehen.

    Die Thematik ist ziemlich kompliziert. Ich bitte alle Leserinnen um Unterstützung. Die wichtigsten Infos zu Situation sind unter dem Link zu finden.
    Nur soviel vorweg: eine freiberufliche Hebamme vedient im Schnitt 1200€ bei einer 60stundenwoche!!

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    Ich bedanke mich!!!
    WICHTIG! http://dhh.itns.de/home/helfen-spenden.html

    Es sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

    Ein männlicher Briefmark erlebte
    Was Schönes, bevor er klebte.
    Er war von einer Prinzessin beleckt.
    Da war die Liebe in ihm erweckt.

    Er wollte sie wiederküssen,
    Da hat er verreisen müssen.
    So liebte er sie vergebens.
    Das ist die Tragik des Lebens !

    Joachim Ringelnatz



  5. #5
    Avatar von Sternkind_
    Sternkind_ ist offline getrieben von Träumen...
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Zitat Zitat von HebammeMarlies Beitrag anzeigen
    Ich möchte quasi in eigener Sache um Unterstützung bitten.

    Im Letzten Jahr gab es zur Thematik des Nichtverdienens von Hebammen eine Petition mit überwältigender Resonanz. Ich glaube wir halten noch immer den Unterschriftenrekord. Gebracht hat es nichts.
    Es gab natürlich eine Anhörung und das war es.
    Inzwischen haben bereits 30% der Hebammen aufgegeben. Geburtshäuser ohne Geburten und Hausgeburtshebammen ohne Geburtshilfe. Beleghebammen und Ärzte sind davon ebenfalls betroffen.
    Welch ein Desaster!!

    In der Zwischenzeit wurde aus der Aktion ein gemeinnütziger Verein und aktuell sind Streiks vorgesehen.

    Die Thematik ist ziemlich kompliziert. Ich bitte alle Leserinnen um Unterstützung. Die wichtigsten Infos zu Situation sind unter dem Link zu finden.
    Nur soviel vorweg: eine freiberufliche Hebamme vedient im Schnitt 1200€ bei einer 60stundenwoche!!

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    Ich bedanke mich!!!
    Das Thema macht mich so unglaublich wütend!

    Ich kann und will das einfach nicht verstehen! Es ist eine Katastrophe!!!

    Ich habe schon damals an der Petition teilgenommen, auch hier im Forum gepostet, und "verbreitet", wo ich nur konnte- das es nichts "gebracht" hat ist ein Witz!!!

    Es darf viel passieren, aber wenn es keine Geburtshäuser/ Hausgeburten oder überhaupt die "Freiheit" für uns Frauen gibt, entscheiden oder wählen zu können- wo und wie wir entbinden möchten- dann stellt das für mich einen Verlust dar, den ich mit Worten nicht beschreiben kann!!!

    Ich werde mitmachen- und ich kann nur alle anderen bitten, lasst euch das mal durch den Kopf gehen- und überlegt Euch mal, was es für uns bzw. unsere Kinder bedeutet, wenn die Hebammen allesamt nach und nach Ihren Beruf an den Nagel hängen- bzw. "aufgeben" müssen/werden

    Bitte helft mit...Danke!
    Ganz liebe Grüße vom Sternkind

    Noch bin ich ein Kind
    Noch fühl ich nur Unschuld und Freuden
    Und weiß nicht was Leiden und Kümmernis sind.
    Noch sehe ich die Welt so lachend...
    Voll göttlicher Milde, die alles erhellt.
    Ich kenne noch nicht des Lebens betäubende Sorgen...O lass mich als Kind, Gott! ...

    Gottlob Wilhelm Burmann

  6. #6
    HebammeMarlies ist offline Hebamme
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Hallo

    Nunja angeblich erhebt die Bundesregierung Daten zu unseren Einkommen. Das kann dauern.

    Ich bin davon wirklich nicht mehr betroffen, aber trotzdem stinksauer, um es mal vorsichtig zu sagen.
    Da ich schon ziemlich lange Hebamme bin, hatte ich nämlich schon einmal die Gelegenheit zu sehen wie freiberufliche Hebammen ausgerottet wurden. Damals war ich jung und doof, sah die Hintergründe nicht.

    Heute vermute ich System dahinter. Da sich unsere Zahlen zur Sicherheit außerklinsicher Geburten nicht mehr anzweifeln lassen, muss man (wer immer es ist) die unverantworlichen Frauen halt anders in die KH bekommen.

    Das ist so meine ganz persönliche Meinung. Die hat nichts mit Verbandsarbeit und öffentlichen Stellungnahmen zu tun.

    Ein Durchschnittsverdiennst von 1 200€ bei 60Stundenwochen ist doch ein Skandal, oder?
    Vielleicht sollten alle Kolleginnen Hartz4 beantragen. Dann hätte die Regierung sehr schnell Zahlen zu den Einkünften.

    Auf jeden Fall bedanke ich mich für jede Spende im Namen der Kolleginnen. (Kann man ja jetzt auch endlich von der Steuer absetzen )

    Vielleicht kann man das Ganze auch in den anderen Foren thematisieren? Einen Link zum Thema hier einstelllen?
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  7. #7
    HebammeMarlies ist offline Hebamme
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Hallo

    Nunja angeblich erhebt die Bundesregierung Daten zu unseren Einkommen. Das kann dauern.

    Ich bin davon wirklich nicht mehr betroffen, aber trotzdem stinksauer, um es mal vorsichtig zu sagen.
    Da ich schon ziemlich lange Hebamme bin, hatte ich nämlich schon einmal die Gelegenheit zu sehen wie freiberufliche Hebammen ausgerottet wurden. Damals war ich jung und doof, sah die Hintergründe nicht.

    Heute vermute ich System dahinter. Da sich unsere Zahlen zur Sicherheit außerklinsicher Geburten nicht mehr anzweifeln lassen, muss man (wer immer es ist) die unverantworlichen Frauen halt anders in die KH bekommen.

    Das ist so meine ganz persönliche Meinung. Die hat nichts mit Verbandsarbeit und öffentlichen Stellungnahmen zu tun.

    Ein Durchschnittsverdiennst von 1 200€ bei 60Stundenwochen ist doch ein Skandal, oder?
    Vielleicht sollten alle Kolleginnen Hartz4 beantragen. Dann hätte die Regierung sehr schnell Zahlen zu den Einkünften.

    Auf jeden Fall bedanke ich mich für jede Spende im Namen der Kolleginnen. (Kann man ja jetzt auch endlich von der Steuer absetzen )

    Vielleicht kann man das Ganze auch in den anderen Foren thematisieren? Einen Link zum Thema hier einstelllen?
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    Professor Dr. Dr. Willibald Pschyrembel
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  8. #8
    Ritterland ist offline old hand
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Zitat Zitat von HebammeMarlies Beitrag anzeigen

    Da ich schon ziemlich lange Hebamme bin, hatte ich nämlich schon einmal die Gelegenheit zu sehen wie freiberufliche Hebammen ausgerottet wurden. Damals war ich jung und doof, sah die Hintergründe nicht.
    Was war da los, und wann ? Bin ja noch nicht sooo lange Mami...

    Zitat Zitat von HebammeMarlies Beitrag anzeigen
    Heute vermute ich System dahinter. Da sich unsere Zahlen zur Sicherheit außerklinsicher Geburten nicht mehr anzweifeln lassen, muss man (wer immer es ist) die unverantworlichen Frauen halt anders in die KH bekommen.

    Das ist so meine ganz persönliche Meinung. Die hat nichts mit Verbandsarbeit und öffentlichen Stellungnahmen zu tun.
    Das vermute ich auch... und reg mich genauso auf Gut, meine direkte Existenz hängt nicht davon ab, aber für mich ist es auch keine
    Alternative, im Krankenhaus zu gebären. Eigentlich kann ich mir das gar nicht vorstellen
    Ihr macht wertvolle Arbeit, keine Frage
    meine Kids sollen später auch die Wahl haben
    und selbst bin ich noch mittendrin

    nur leider funktioniert mein Drucker nicht, muss noch ein paar Tage warten... Aber werd mich engagieren

  9. #9
    HebammeMarlies ist offline Hebamme
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Hallo, jo...wenn der Drucker wieder gesund ist, reicht es auch noch.
    "Man muß in der Geburtshilfe viel wissen,
    um wenig zu tun."

    Professor Dr. Dr. Willibald Pschyrembel
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  10. #10
    Ritterland ist offline old hand
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    Standard Re: Hebammen werden ausgehungert: Streik im März

    Es kann sich nur noch um Stunden handeln...

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