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  1. #1
    vk070804 ist offline Stranger
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    Standard Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    Hallo!

    Am 06.12.2007 habe ich unseren Sohn Colin in der 31+2 SSW entbunden. Zuvor bekam ich aufgrund der starken vorzeitigen Wehen Partusisten (Wehenhemmer). Zuletzt lag ich 2 Wochen stationär am Tropf, bis dann schließlich doch meine Fruchtblase platzte.

    Colin kam innerhalb 3 Stunden auf die Welt.
    Ich durfte nur (nach vielen Bitten) einen kleinen Blick von weitem auf ihn erhaschen (eingewickelt in dutzende Handtücher - ich sah also eigentlich nichts). Er wurde gleich auf die Frühchenintensiv verlegt.
    Dort durfte ich ihn erst besuchen, sobald mein Kreislauf stabil war - und das dauerte ca 12 Std!!! Ich wurde fast wahnsinnig. Okay, mein Mann kam nach 2 Std zu mir, zeigte ein paar Fotos auf der Digicam, und meinte, es wäre soweit alles in Ordnung. Er wird trotz Lungenreifespritze beatmet, aber sonst geht´s ihm gut. Bei seiner Geburt wog er 1400g, war 42cm groß, KU 28cm.

    Insgesamt lag er 7 Wochen auf der Intensiv. Grund dafür war, dass er am 04.01. eine schwere Blutvergiftung durch einen ZVK bekam. (Diesen bekam er gelegt, da er nicht richtig zugenommen hat). Hinterher stellte sich heraus, dass er durch KH-Keime infiziert wurde.
    An diesem Tag kam ich zu ihm, sah das erste Mal in den Brutkasten und alarmierte gleich die nächtbeste Schwester. DAS konnte nicht mein Sohn sein! So kannte ich ihn gar nicht!! Regungslos, fast apathisch und dazu marmorierte Haut. Innerhalb weniger Minuten wurde seine Haut ganz grau. Die Schwestern liefen umher, Ärzte wurden geholt, und ich wurde natürlich heulend mit ner Flasche Wasser rausgeschickt.... Ich sah sie nur noch auf dem Flur rennen...
    Erst viel später wurde mir gesagt, dass es keine Minute hätte länger dauern dürfen... er wäre fast gestorben...
    Aufgrund dieser Sepsis wurde eine leichte Hirnblutung ausgelöst, die sich aber zum Glück inzwischen wieder zurückgebildet hat. Es sind also keine weiteren Schäden zu erwarten.

    Am 23.01.08 wurde er dann endlich entlassen!

    Mittlerweile wiegt er 7840g und ist 67cm groß. Wir sind richtig stolz auf unseren kleinen Kämpfer! :-)


    Was mich aber einfach nicht loslässt ist diese Geburt, und diese schwere Zeit im Krankenhaus! Wobei mir das damals gar nicht so schwer fiel!? Erst im nachhinein bemerkte ich, dass ich innerlich am Ende war...
    Mir fehlt so sehr dieser Moment nach der Geburt!! Ich hätte so gern meinen Sohn in den Arm genommen... (Klar, das beste für ihn war bestimmt, dass er gleich in die KiKlinik kam!) Aber ich fühlte mich so leer, so allein gelassen, mit einem tiefem Loch im Bauch. Plötzlich war mein Kind weg! Und ich durfte nicht zu ihm...

    Auch dieser 04.01. als ich Colin in seinem Inkubator sah, und er innerhalb weniger Minuten immer grauer wurde. Ich kann das alles nicht vergessen...

    Mein Mann oder auch Freunde sagen immer wieder zu mir, ich soll doch froh sein, dass alles so gut ging. Bin ich ja auch! Aber irgendwie lässt mich das alles nicht los... Ich habe immernoch Tage, an denen ich nur heulen könnt... So wie heute eben...

    Ist das "normal"? Oder bin ich vielleicht wirklich zu pessimistisch? Sollte ich evtl wirklich mal einen Strich darunter ziehen, und einfach nur froh sein, dass mein kleiner Sohn da ist und lebt!? Wenn ja, wie?

    Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen helfen!? Es hilft mir bestimmt, wenn ich eure Geschichten und Gedanken dazu lese.

    Vielen Dank schon mal!

    Liebe Grüße
    Kerstin

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    Obwohl meine Geschichte fast schon 1 Jahr vorbei ist kommt es mir vor, als wäre es erst gestern gewesen. Ich denke auch, dass es allen Frühchenmamas hier im Forum so geht.

    Ich lag ab der 29 SSW mit Blasensprung im KH, habe eine Lungenentzündung und Quarantäne wegen fehlender Abwehrkräfte (Nebenwirkung der Antibiose) hinter mir. Ich habe 5 Wochen nur gelegen und wurde mit Partusisten vollgepumpt.

    Plötzlich und ohne Vorankündigung dann die Plazentaablösung, die nur durch Zufall erkannt wurde. Die Ärzte sagten mir, dass es eine halbe Stunde später für die kleine Maus zu spät gewesen wäre.

    Jede Minute ist mir immer noch so präsent, als ob ich gerade erst aus dem KH gekommen bin. Jedes Gefühl genauso wie damals. Auch ich bin froh, dass alles gut ging - und trotzdem auch oft sehr traurig.

    Du siehst also, deine Gefühle sind vollkommen normal. Alle hier haben eine Extremsituation erlebt, die Außenstehende nicht ansatzweise nachvollziehen können. Und ich denke einfach, dass es lange dauert das Erlebte zu verarbeiten.

    Wenn du der Meinung bist, dass du es alleine nicht schaffst, besorge dir Hilfe. Oft hilft es wenn man mit jemandem sprechen kann der sich auskennt.

    Alles Liebe und Gute weiterhin

  3. #3
    Avatar von Hannahmama
    Hannahmama ist offline Familienbild
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    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    Ich weiß nicht, ob es normal ist.

    Aber mir ging es seeehr lange ganz genau so....

    Mir fehlt auch die Zeit nach der Geburt. Und ich bin Dir schon im Vorteil, weil mein Mann die Schwestern auf der Neo solange bearbeitet hat, bis sie endlich Hannah im Wärmebettchen zu mir brachten. So konnte ich sie wenigstens einmal im Arm halten...

    Danach gab es auch, vorallem nach der Verlegung auf die Säuglingsstation, einiges Durcheinander und Querelen mit Ärzten und Schwestern.

    Ich hörte in der darauf folgenden Zeit sehr oft, dass ich doch Glück hatte und es nicht so pessimistisch sehen sollte. Aber ich hatte das Gefühl, auch wenn ich nun glücklich war würde ich um etwas trauern.

    Und das tat ich ja auch. Ich trauerte einem schönen Start in die kleine Familie nach. Einer sorglosen ersten Zeit während der wir hätten uns kennenlernen sollen, ohne die Blicke von Schwestern, Ärzten und anderen im Nacken...

    Ich denke dazu haben wir auch das Recht. Dem was wir uns gewünscht haben und nicht bekommen haben nachtrauern zu dürfen. Mir hat es geholfen, dass ich mich mit einer anderen Frühchen-Mutter, die fünf Tage vor mir im selben Kh entbund, austauschen konnte. Wir haben uns schon vor den Geburten beigestanden und auch nachher. Wir sehen uns auch jetzt noch und wie ich letzte Woche feststellen konnte, sind unsere Gespräche anders geworden.

    Nicht mehr ganz so wehmütig. Nicht mehr ganz so vergangenheitsbezogen. Klar, man denkt immer noch zwischendurch daran. Aber man verarbeitet es... Versuch es nicht zu verdrängen, such dir jemanden zum Reden, zum Weinen, zum Lachen... es hilft.

    Alles Gute
    :D Dark-Chocolate-Destruction-Sister von Sugarmice :D

    grds steht grundsätzlich ja unter Strafe

    may those who love me, love me, and those, who don´t, may god turn their hearts, and if he can´t may he turn their ankles, so I can see them by their limping (angelehnt an einen irischen Segensspruch (?))

  4. #4
    Avatar von vincent_2008
    vincent_2008 ist offline ich bin ich ;-)
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    75

    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    unsere geschichte ( hier zu lesen) ist noch nicht ganz 7 monate her. nach einem kontroll-EEG und einer neurologischen untersuchung haben wir "entwarnung" bekommen. die ärzte gehen davon aus, dass bei vincent nichts nachkommt. er ist motorisch zeitgerecht entwickelt und fröhlich/aktiv. es gibt auch keine besonderen vorkommnisse.

    trotzdem bin ich nachwievor regelmäßig unentspannt, sitze hier und weine, kann das geschehene einfach nicht vergessen.

    wir hatten scheinbar wirklich glück im unglück. und ich bekomme sehr oft gesagt "sei doch froh...". sicher, das bin ich auch, und wie. aber verarbeitet hab ich das noch nicht. ich weiß im moment auch noch nicht wie.

    mir fehlt, denke ich, der austausch mit anderen müttern, die ähnliches durchlebt haben. ich höre immer wieder nur dieses "sei doch froh...", als ob ich das geschehene einfach vergessen müsse und das geht einfach nicht. andere mütter verstehen mich auch nicht oder wollen/können es nicht.
    klara :liebe: mit baby vincent




  5. #5
    Heike291 ist offline newbie
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    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    Hallo,

    unser Sohn kam zwar in der 35+6SSW, aber es war nach der Notsectio das gleiche Spiel. Er ist jetzt 14 Monate alt und ich würde gerne wieder schwanger werden, aber in mir ist eine Blokade, ich habe so wahnsinnige Angst mein zweites Kind dann auch nicht im Arm halten zu können.

    Du hast mir förmlich aus der Seele gesprochen. Mein Kind wäre in meinem Bauch fast gestorben. Sie haben ihn in letzter Sekunde rausgeschnitten. Es war die absolute Hölle für mich.

    Dann durfte ich ihn ewig nicht sehen und erst 3 Tage nach der Geburt mit den ganzen Kabeln und Schläuchen auf den Arm nehmen.

    Andere Mamas sagen immer, ich soll froh sein, dass ich ihn habe, dass er gesund ist und er zwar klein und dünn ist und diese ganzen beruhigungssprüche.

    Es kann sich aber keiner von denen vorstellen, wie es ist sein Kind fast zu verlieren und wie es ist, nach der Geburt nicht sein Kind in den Arm zu nehmen und wirklich zu sehen, sondern erst Stunden nach der Geburt im Inkubator.

    Man hat das Sorgerecht für das Kind und möchte Tag und Nacht für das Würmchen da sein und wird ständig von den Schwestern weggeschickt und bekommt von den Untersuchungen nichts mit, weil einem keiner etwas sagt.

    Ich bin jetzt 14 Monate danach immer noch im Babyblues, ich könnte nur heulen, wenn ich nur daran denke an den Tag seiner Geburt. Ich habe zwei Wochen vor seinem Geburtstag einen Nervenzusammenbruch gehabt, weil alles wieder hoch kam und mein Mann mich wegen Luftballons für seinen Geburtstag schief angemacht hat. Ich habe ihm vorgeworfen, was diese blöden Ballons gegen das Leben seines Kindes sind. Dann habe ich gesagt, ob er im OP dabei war, als sie mir gesagt haben, dass mein Kind gleich tot ist? War er nämlich nicht, denn er musste draussen warten, aber nach fast 26 Stunden wehen mit Presswehen und der Muttermund bombendicht zu hatte ich nur noch panik und jeder Spruch von ihm war zuviel.

    Ich wollte danach eine Therapie machen um es zu verarbeiten, aber mein Mann ist dagegen. Ich weiß bis heute nicht, ob es jemals ganz weggehen wird, die Angst mein Kind könnte doch noch sterben und ob es meinem zweiten Kind auch so ergehen wird.

    LG Heike!!!

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    hi,
    bei mir ist es jetzt fast 3 monate her, und natürlich denke ich jeden tag daran ich denke das ist normal.
    meine kleine wurde in der 25+2ssw geholt da ihre zwillingschwester es nicht geschafft hatte. es gabe aber davor schon probleme seit dem wir eigentlich wussten das es 2 werden. die 2 waren eineiige zwillinge und hatten das ffts weshalb wir auch 2mal in hamburg waren insgesamt 2400km für nichts da der eingriff nicht möglich war (zum ersten hatte ich ein vorderwand plazenta und auf der einen seite lag meine kleine maus und auf der anderen seite war meine hüfte im weg).was hies das ich weiterhin alle 2-3tage im krankenhaus war um zu schauen wie es den 2 den gehe. ende 23ssw bekam ich die lungereife und bisdahin war für die ärzte die situation wie ein wunder das es beiden so gut geht. nach der lungereife hatte die kleinere sogar besser zugenommen und mehr fruchtwasser und beim nächsten vorsorgetermin war sie tot. und ich mache mir vorwürfe das ich es nicht gemerkt habe als es festgestellt wurde hies es es wäre wohl samstag oder sonntag passiert aber eher samstag. und das war dienstags. ich weis zwar ich sollte mir keine vorwürfe machen tue es aber denn es war meine hüfte die im weg war.
    und die leute die sagen man solle doch froh sein (wenigstens eins zu haben) das es dem kind jetzt gut geht wissen es einfach nicht besser da sie selber nie die situation hatten. und wegen dem krankenhaus ich glaube das viele krankenhäuser teils so sind. bei uns haben die schwestern lieblingskinder (spo2 auf 85 bei ihrem lieblingskind sie rennen und sagen och komm doch das kannst du doch besser. selbe situation nur anderes kind gesundheitlich gesehen ist alles gleich rennen sie bei einem
    spo2 wert von 75 und sagen na komm und das total genervt) oder wie bei uns das wort rücksicht nehmen auf eltern kennen sie nicht bei uns haben sie die kleine in ein zimmer gestellt mit zwillingen. die eltern sind zwar nett aber ihr gerede och schau mal wie süß die zwei sind och schau mal die zwei hier und da. ich bin froh wenn meine tochter endlich rauskommt denn das gerede über zwillinge regt mich so auf bzw. macht mich so fertig das ich am liebsten meine tochter nehmen würde und rausgehen geht aber nicht und alleine raus zu gehen dazu habe ich meine tochter zu lieb also muss ich mich zusammen reisen für sie. denn sie kann ja nichts dafür.
    lg steffi

  7. #7
    minchen80 ist offline enthusiast
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    284

    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    Hallo,

    ich kann deine gefühle voll und ganz nachvollziehen.so geht es vielen frühchenmamas.ich hatte auch eine not sectio in der 33 ssw.gesehen habe ich meinen baby erst 28 std.!!! später.und als ich ihn dann endlich sehen durfte hat die krankenscwester mir nicht erlaubt ihn zu berühren da er grad eben eingeschlafen wäre und ich ihn bitte nicht wecken soll .glaub mir ich hatte noch nie in meinem leben jemanden so angeschrien wie damals.

    was mir auch noch zu schaffen gemacht hat war dass ich in der station wo ich gelegen war musste ich meien frühstück in einem raum mit den anderen frischentbundenen frauen nehmen.die frischgewordenen mütter durften mit ihren babys zusammen frühstück machen und ich saß da ganz allein an einem tisch und musste die ganze babygeschrei um mich herum anhören.und mein baby war nicht bei mir.

    und dann die zeit wo ich entlassen wurde und mein sohn noch im kh war.in der leeren wohnung zu sein,nicht mehr schwanger zu sein,aber kein babygeschrei zu hören.das waren die schlimmste zeiten meines lebens.da hat man so ein schlechtes gewissen dass man seinen kind im stich gelassen hat.

    jetzt ist mein sohn 5 1/2 monate alt und er ist unser ganzer sonnenschein.es kommt immer wieder mal das gelebte wieder hoch aber dann schaue ich mir meinen sohnemann an...ein lächeln von ihm... und alles ist vergessen.

    ich wünche dir mit deinem kind alles gute.
    sorry dass es so lang geworden ist.
    ich könnte noch ewig schreiben.
    *03.03.2008 / 1320g / 39cm / (ET 23.04.)

  8. #8
    Giggi ist offline Stranger
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    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    Hallo...

    auch ich kann Dich voll und ganz verstehn und ich glaube es ist schon normal wenn man so fühlt.

    Tom unser 2. Kind wurde am 12.03.2008 per Not Kaiserschnitt in der 29+3 SSW geholt, und genauso wie Du schreibst mit der Leere im Bauch und sooooo genauso fühle ich mich auch.... ich kann es auch immer noch nicht verarbeiten alles ging sooooo schnell, die 2. Schwangerschaft hatte es von anfang an in sich irgendwie war ständig was und ich mußt dann schon ziemlich früh liegen und durfte nichts mehr groß machen ... was mit einer damals 1 1/2´jährigen nicht so einfach ist.

    Ich bekam wieder blutungen und ich mußte wieder ins Krankenhaus... am 3 Tag spürte ich Nachts den kleinen nicht mehr ... ein CTG zeigte schlechte Herztöne und plötzlich kamen auch noch Wehen dazu, erst versuchten Sie es noch mit Wehenhemmer aber es wurde nicht besser und dem kleinen ging es schlechter also ging alles ganz schnell innerhalb 10 minuten war der kleine da.... ich durfte dann auch nach 12 Std hin und war irgendwie fix und fertig... alle wünschten einen alles gute fürs Baby und ich konnte alles gar nicht realisieren... in den beiden darauffolgenden Nächten hatte er 2 Pneumothoraxe und es war Lebensbedrohlich... 3 Wochen später bekam er den 3 Pneu.... ich weiß heute auch nicht mehr woher ich die ganze Kraft genommen habe... heute fühle ich mich auch wie erschlagen und denke das kommt einfach von der schweren Zeit.

    Laß Dich ganz doll Drücken und wenn Du magst können wir uns auch gerne austauschen...

    Achso insgesamt lag Tom fast 8 Wochen auf der Intensiv, bei der Geburt wog er 1420 gr. und war 39,5 cm.

    LG
    Nadja

  9. #9
    luna77 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    Bei mir ist die "Geschichte" mittlerweile 2 Jahre her...... und Junior lag "nur" 14 Tage auf Intensiv - dann 14 Tage zu Hause und wieder 6 Tage Intensiv.....


    Ich habe viele Tränen vergossen, aber es wurde mit der Zeit besser!

    Ich trauere heute noch der verlorenen Zeit hinterher! Besonders schlimm ist das für mich an und um den Geburtstag selber......
    Doch in diesem Jahr ging es schon besser, als im letzten Jahr!

    Kopf hoch !

    Ich glaube so wie dir, geht und ging es vielen hier!





















  10. #10
    Gast

    Standard Re: Ich komm einfach nicht darüber hinweg...

    und dann die zeit wo ich entlassen wurde und mein sohn noch im kh war.in der leeren wohnung zu sein,nicht mehr schwanger zu sein,aber kein babygeschrei zu hören.das waren die schlimmste zeiten meines lebens.da hat man so ein schlechtes gewissen dass man seinen kind im stich gelassen hat.

    genau das selbe hab ich auch gefühlt!

    ich glaube so geht es allen frühchen-mamas,die einen verkraften es mehr die anderen weniger!

    was ich total schlimm fande und wo ich immer noch so weinen muß,wenn ich von der geburt erzähle ist das tabea nachdem sie aus meinem bauch rausgeholt wurde (kaiserschnitt)nicht geschrieen hat.natürlich hat die hebi gleich gesagt das die kiä sie so schnell mitgenommen hat und ich das nur nicht gehört habe.naja,damit war ich in dem moment zufrieden!danach kam die kiä mit tabea und sie hat sie mir nur so kurz hingehalten und ist wieder abgehauen,das ich das gar nicht richtig mitbekommen habe.ich sah nur ein stück fleisch in frischhaltefolie(sorry für die wortwahl)aber so kurz war das.
    naja,danach hab ich erst geschlafen und dann bin ich gleich auf intensiv und zum glück waren dort die schwestern und ärzte alle total nett.es war gleich eine schwester da,die mir alles erklärt hat und ich durfte sie auch gleich anlangen.

    war bei mir jetzt nicht so schlimm wie bei vielen von euch.aber ich fand es trotzdem sehr,sehr schrecklich diese zeit und will sie niiiiie wieder erleben.

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