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  1. #1
    Heike291 ist offline newbie
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    Standard Schon wieder eine Gewichtsretardierung in Sicht

    Hallo, ich bin in der 25. SSW und erwarte mein 2. Kind, in der 1. Schwangerschaft habe ich mein Kind fast verloren, weil es nicht mehr gewachsen ist und zugenommen hat. Er kam in der 35+6 und wog 1655 gr. bei 42 cm. Er wäre bei der Geburt fast gestorben, da sie eingeleitet haben und versucht haben 25 1/2 Stunden ihn auf normalem Wege auf die Welt zu bekommen, bis mir die Hutschnur geplatzt ist und ich zwischen meinen Presswehen veratmen (mein Muttermund war bombendicht zu) angefangen hab rumzubrüllen, sie sollen jetzt endlich was machen, ich muss drücken und kann nicht, weil ich mein Kind sonst umbringe. Zum Schluss ist er in allerletzter Sekunde aus mir rausgeschnitten worden, denn die Hebamme hat im OP gesagt, wenn sie sich nicht bald beeilen ist er vollends tot. Ein echter Horror für mich. Auch danach auf der Intensivstation ging es nicht besser zu, ich wurde permanent vom Kind ferngehalten, als hätte ich die Krätze. Jetzt mit dem 2. droht mir das gleiche wieder, dabei lag die Chance doch bei 5%, dass es wieder so kommt, ich frage mich wo die anderen 95% sind, warum muss ich den ganzen Mist nochmal durchmachen. Meine Gebährmutter arbeitet diesmal nicht richtig, noch geht es dem Baby gut, die Frage ist nur wie lange noch. Ich muss jetzt wieder die ganze Zeit in die Uni zur Überwachung und zum FA. Gibt es noch mehr Mamis denen das gleiche passiert ist? Und kann man denn wirklich gar nichts dagegen tun? Liegen bringt nichts, dass weiß ich schon mal aus eigener Erfahrung. Ich bin echt am Boden, nicht noch ein Frühchen, ich hatte beim 1. schon ein Jahr lang Babyblues, ich möchte das nicht noch ein 2. Mal erleben. LG Heike!!!

  2. #2
    Avatar von innamama
    innamama ist offline working mum
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    Standard Re: Schon wieder eine Gewichtsretardierung in Sicht

    hallo heike,

    ich kann mir vorstellen, dass das eine furchtbare erfahrung war.

    die frage ist ja, warum war dein kind damals so leicht? warum ist es nicht früh festgestellt worden? und, was gedenkt man jetzt zu tun?

    du schreibst, die gebärmutter arbeitet nicht gut bzw. die durchblutung. da gibt es schon möglichkeiten. ich nehm beispielsweise ass und spritze heparin seit der 20.ssw aufgrund eines akuten hellp-syndroms in der ersten schwangerschaft vor drei jahren. es werden alle zwei wochen doppler gemacht, um die versorgung zu überprüfen.

    dass liegen nichts bringt, ist so nicht richtig. im liegen hat die gebärmutter die beste durchblutung, also ruhig öfter mal in die waagerechte. dreh- udn angelpunkt ist aber die ursache - damals wie heute. hast du verkalkungen o.ä.

    es gibt auch die möglichkeit auf retardierungströpfe in der klinik zurückzugreifen, um das wachstum anzukurbeln, wenn die werte sehr kritisch sind.

  3. #3
    Heike291 ist offline newbie
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    Standard Re: Schon wieder eine Gewichtsretardierung in Sicht

    Hallo, danke erstmal für deine Antwort. Also damals beim Maik war es so, dass er nur eine Arterie hatte anstatt zwei und die Nabelschnur über die Eihäute und dann erst in die Plazenta ging und dass die Plazenta ziemlich weit rechts unten lag. Die Gebährmutter war damals auch schon schlecht durchblutet, dass habe ich aber erst am Donnerstag beim Spezialschall erfahren. Ich hatte keine Verkalkung, es war einfach der Weg, der so lang war bis beim Kind was ankam, dass da die Hälfte verloren ging unterwegs. Man hat es damals in der 30 SSW festgestellt, dass was nicht stimmt, da sich mein kleiner tageweise nicht gemeldet hat. Er hatte mal viel, mal wenig Fruchtwasser. Jetzt beim 2. hat man gesehen, dass es zwei Arterien hat und die Nabelschnur ziemlich mittig in die Plazenta gehen und diese auch etwas höher liegt als beim Maik. Aber der Hauptgrund, warum es wieder dazu kommen kann mit großer Warscheinlichkeit sind die Gebährmuttergefäße hat die Ärztin gesagt. Es gibt zwar noch ein Funken Hoffnung, aber bei meinem Glück. Bei der letzten Schwangerschaft hat mein Papa Krebs bekommen und bei dieser mein Schwiegerpapa und auch noch den gleichen, ich hatte solche Angst eine Wiederholung zu erleben und dann hat die Ärztin mir das gesagt. Ich bin zwar schon wieder optimistischer, aber die Angst ist noch größer als vorher, dass es wieder schief geht. Beim Maik haben sie damals gesagt, dass es ein Wunder ist, dass er lebt, denn er hätte schon in der 20. SSW sterben müssen, weil es ihm wohl da schon sehr schlecht ging, was aber mein FA nicht erkannte. Ich hoffe nur, dass ich es gesund und munter auf die Welt bringen kann, aber ich hab Angst wieder von allen so runter gemacht zu werden in der Uni, weil mein Kind ja kein richtiges Frühchen war in der 35+6 SSW und nur zu klein und zu dünn war, andere haben ja viel schlimmere Sachen. Aber ich muss erhlich zugeben, für mich ist das schon schlimm genug gewesen, das reicht mir schon. LG Heike!!!

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