Also ich hatte gestern Abend mit meinem Mann ein Gespräch, da er merkte das ich irgendwie bisschen down bin.
Ich habe ja schon zwei Kinder aus erster Ehe und ich muss sagen diese Schwangerschaften waren schöner. Zwar hatte sich mein Ex Mann nicht wirklich für die Schwangerschaft interesiert, aber dafür war meine Mutter hin und weg und ich kam mir vor als wäre ich was besonderes mit dem kleinen in mir. Meine Mutter lebt ja leider nicht mehr.
Als mein jetztiger Mann mir erzählte wie sehr er sich ein Baby wünscht und ich mir ja auch da dachte ich diese Schwangerschaft wird was ganz besonderes. Ich werde im Mittelpunkt stehen und als er mir erzählte wie er sich damals um seine Ex Freundin gekümmert hatte da waren die Erwartungen ziemlich hoch. Naja es kam dann der Tag das wir endlich den positiven Test in der Hand hielten und ich war hin und weg. Allerdings stand gerade der Umzug ins Haus, und mir war total übel. Aber da musste ich durch. Mein Mann war auch noch anfangs sehr von der Schwangerschaft angetan, doch der Stress und der Altag machten sich schnell breit, er musste arbeiten gehen und hier und da die Möbel abschlagen, ich hatte mit meinen zwei Mädels zu tun und zusammen zu packen und ja mit der Übelkeit hatte ich auch zu kämpfen und kam nicht so nach wie ich es gerne gehabt hätte. So vergingen dann ein paar Wochen wo man die Schwangerschaft gar nicht wirklich wargenommen hatte. Von meiner Familie (Nur noch Oma und Cousine da) freute sich nur ein wenig meine Cousine meine Oma brachte beim Umzug zum Beispiel den Spruch als meine Vermieterin sagte, ich soll nicht so viel heben da ja das Kind abgehen könnte. Sagte sie wäre ja nicht schlimm ich hätte ja schon zwei. Also echt super aussage, keiner da der sich mit mir freute. Als der Umzug geschafft war hoffte ich das es besser wird, aber auch da war keine Spur von verwöhnen oder sonstigem, es ging alles seinen gewohnten Gang. Wenn wir beim FA waren, war mein Mann immer mit und er war auch begeistert von dem US allerdings auch enttäuscht als raus kam das es ein Mädchen wird. Ich hätte nach den FA besuchen am liebsten gleich meine Mutter angerufen, ihr erzählt wie weit sich schon alles entwickelt hat, doch sie ist ja leider nicht mehr da, auch meine Schwiegermutter ist da nicht so überschwänglich. Bei meinem Mann war nach dem FA besuch auch nix mehr, meine Oma hört eh nicht wirklich zu wenn die Kinder mit dabei sind, naja und meine Cousine die war dann wohl die einzige die ein wenig interesse gezeigt hatte. Sie wird auch die Patin der kleinen. So ging das jetzt eigentlich bis zum heutigen Tag. Am Freitag Abend hatte meine Schwiegermutter angerufen und ich hab ihr gesagt das ich keine Lust mehr habe, das ich froh bin wenn es endlich losgeht, da kam dann von ihr das ich ja schwanger werden wollte wusste was auf mich zu kommt und das ich da ja jetzt durch muss. Ja ok das hat ja auch was wares, aber das wollte ich sicherlich jetzt nicht hören. Naja und als ich dann das Thema ansprach das es ja die letzte Schwangerschaft ist und das ich mich nächstes Jahr steriliesieren lassen will hat sie gemeint ja es wäre jetzt ja auch genug und das man das ja auch gleich machen kann und hat sich da so reingesteigert das ich jetzt echt Angst habe wenn sie mit in den Kreissaal kommt das sie mir kurz nach der Geburt die Eierstöcke rausreist.

Irgendwie hab ich mir das alles anders vorgestellt ich kam mir in dieser Schwangerschaft so alleine vor, auch wenn ich es nicht war und es ist doch die letzte und ich wollte das es was ganz besonderes wird. Ich weiss auch das dieser Thread sehr ICH bezogen ist und sich egoistisch anhört, aber alles jammern nutzt ja nichts man kann es ja nicht ändern. Ging es einem von euch auch so?