Hi,

also nochmal allen Danke fürs daumen drücken!

Ich bin jetzt wieder zu Hause, war gerade noch bei meiner Hebamme und kann nun als Fazit sagen "alles zurück auf Anfang". Aber der Reihe nach: gestern haben sich 4 Diabetologen ein Urteil gebildet, ob eine Medikamentöse Therapie zur Hemmung des fetalen Wachstums mit Insulin Sinn machen kann oder nicht. Aber am ENde waren sich alle einig, dass es keinen Sinn macht. Zum einen wegen meiner wirklich bombig guten Zuckerwerte - da würde Insulingabe einen ständigen Unterzucker auslösen, was sie zum einen nur unter stationärer Beobachtung machen könnten und hohe Risiken für Mutter und Kind hätte und zum anderen, weil das wohl sowieso nur bis zur 36. Woche geht. Bei mir also nur noch 2 Wochen, und das wäre zu kurz um einen wirklich Gewinn an Gewichtsreduktion beim Kind zu erzielen.
Fazit also: nix zu machen, ich muss nix ändern, ist halt einfach veranlagung für ein großes Kind...(mein Reden von beginn an, aber ich lass mich ja da zwischendurch auch gerne mal verrückt machen ;-))

Mit den Befunden dann heute noch zur Hebamme. Und sie hat mir dann die allerschönste nachricht gebracht. Sie hätte nochmal nachgedacht und in letzter Zeit mehrere unkomplizierte 5 kg Geburten betreut (wo das Gewicht vorher nicht bekannt war), da fände sie es unfair, mir das Recht abzusprechen, nur weil das hohe Gewicht vorher bekannt ist. Also habe ich jetzt auch endgültig ihr ok, mit ihr gemeinsam eine Hausgeburt in Angriff zu nehmen. Musste ihr nur versprechen, dass, wenn sich das köpfchen nicht gut ins Becken einstellt, wir dann nicht experimentieren sondern ins krankenhaus verlegen und ich einer Sectio zustimme. Das ist ok für mich, schließlich hatte Nr 1 auch einen KU von 39 an dem es nicht gescheitert ist, also bin ich guter Dinge!

Insgesamt also viel aufregung um nix...

Lieben Gruß Kaddi