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  1. #1
    Dashik ist offline Carpal Tunnel
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    Daumen runter Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Hallo zusammen!

    Eine etwas ungewöhnliche Situation. Ich habe 2 Kinder, 19 MOnate und 3 MOnate. Manchmal, auch früher schon kommt zu uns der Vater meines Mannes auf längeren Besuch. Er ist pensioniert und wohnt im Ausland, deswegen können solche BEsuche schon mal 2 MOnate dauern. Bisher auch gar kein Thema, er ist sehr lieb und wir verstehen uns alle super.

    Bei seinem jetzigen Besuch aber (er ist jetzt seit 2 Wochen da) habe ich ein Problem mit ihm, und zwar: er beschäftigt sich zuviel mit dem Baby!

    Das klingt jetzt blöd, also erkläre ich etwas mehr: wenn ich dem Lütten die Flasche geben will, reisst er sie mir fast aus der Hand und will selber füttern.
    Wenn ich ihn nicht lasse und selber füttere, sitzt er trotzdem wie hypnotisiert daneben. Macht der Kleine mal eine halbe Sekunde Atempause, nimmt er mir ihn gleich aus der Hand, damit er bei ihm sein Bäuerchen machen kann.
    Wechsle ich Baby die Windeln, ist er auch gleich im Bad und hält mir das Feuchttuch hin, gibt und öffnet mir die Windel, hält den Kleinen am Fuß fest, was auch immer.
    Ansonsten trägt er ihn ständig - und damit meine ich ohne UNterbrechung - mit sich herum.
    Seit einigen Tagen nimmt er ihn auf sein Zimmer mit, schließt die Tür und bleibt dort stundenlang, der Kleine schläft, Opa hält ihn auf dem Arm und himmelt ihn an.

    So, das war jetzt viel. Also missversteht mich jetzt bitte nicht, ich will ihm das nicht verübeln dass er am Enkel seine Freude hat, um Gottes WIllen. Ich hatte selber einen tollen Opa und was besseres gibts gar nicht. Und manchmal passt es mir, zugegeben, ganz gut in den Kram, dass er sich ums Baby kümmert, während meine Tochter mit mir spielt oder ich aufräume oder so.

    Nur, ich finde das ist schon etwas extrem. Das hat er bei meiner Tochter nie in dem Maße gemacht, warum auch immer.

    Meine Angst ist jetzt folgende: ich sehe, wie sich der Kleine verändert. Schon jetzt nach 2 WOchen will er nicht mehr in seinem Bettchen liegen, will in den Schlaf geschaukelt werden, will nicht im KiWa liegen. Wie wird es erst nach 2-3 Monaten sein. Opa sagt dann auch immer erst kurz vor der Abreise, dass er in 2 TAgen fährt. Und dann sitze ich da mit einem Baby von 5-6 MOnaten, das 1. Nicht an mich, sondern an Opa gewöhnt ist und das 2. Ständig getragen und betüttelt werden will.

    (DAs hat er übrigens schon bei meiner Tochter geschafft, seit sie 6 MOnate alt ist wollte sie nicht mehr in den KiWa und ich bin jetzt in orthopädischer BEhandlung wegen dem ständigen Schleppen von 10-12 kg Lebendgewicht. Ich habe mich schon drauf gefreut, dass das vorbei sein wird, als ich sah, dass der Kleine von Anfang an ein ganz ruhiger und genügsamer war)

    Große Frage jetzt: mache ich mir zuviele Sogren, schwappen bei mir die Hormone über? Oder kann das wirklich zum Problem werden? Wenn ja, wie soll ichs ihm beibringen?

    Ich kann ja schlecht hingehen und sagen, lass die Finger von meinem Kind. Ich mag den Mann ja eigentlich!

    Achso, einfach mehrmals drauf ansprechen und andere VErhaltensweisen "antrainieren" hab ich versucht, tue es immer noch, und es klappt nicht. Er schaut mich an, nickt und macht dann wie gehabt weiter.

    Hilfe!!

  2. #2
    Avatar von Francie
    Francie ist gerade online Herzchen
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Zitat Zitat von Dashik Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen!

    Eine etwas ungewöhnliche Situation. Ich habe 2 Kinder, 19 MOnate und 3 MOnate. Manchmal, auch früher schon kommt zu uns der Vater meines Mannes auf längeren Besuch. Er ist pensioniert und wohnt im Ausland, deswegen können solche BEsuche schon mal 2 MOnate dauern. Bisher auch gar kein Thema, er ist sehr lieb und wir verstehen uns alle super.

    Bei seinem jetzigen Besuch aber (er ist jetzt seit 2 Wochen da) habe ich ein Problem mit ihm, und zwar: er beschäftigt sich zuviel mit dem Baby!

    Das klingt jetzt blöd, also erkläre ich etwas mehr: wenn ich dem Lütten die Flasche geben will, reisst er sie mir fast aus der Hand und will selber füttern.
    Wenn ich ihn nicht lasse und selber füttere, sitzt er trotzdem wie hypnotisiert daneben. Macht der Kleine mal eine halbe Sekunde Atempause, nimmt er mir ihn gleich aus der Hand, damit er bei ihm sein Bäuerchen machen kann.
    Wechsle ich Baby die Windeln, ist er auch gleich im Bad und hält mir das Feuchttuch hin, gibt und öffnet mir die Windel, hält den Kleinen am Fuß fest, was auch immer.
    Ansonsten trägt er ihn ständig - und damit meine ich ohne UNterbrechung - mit sich herum.
    Seit einigen Tagen nimmt er ihn auf sein Zimmer mit, schließt die Tür und bleibt dort stundenlang, der Kleine schläft, Opa hält ihn auf dem Arm und himmelt ihn an.

    So, das war jetzt viel. Also missversteht mich jetzt bitte nicht, ich will ihm das nicht verübeln dass er am Enkel seine Freude hat, um Gottes WIllen. Ich hatte selber einen tollen Opa und was besseres gibts gar nicht. Und manchmal passt es mir, zugegeben, ganz gut in den Kram, dass er sich ums Baby kümmert, während meine Tochter mit mir spielt oder ich aufräume oder so.

    Nur, ich finde das ist schon etwas extrem. Das hat er bei meiner Tochter nie in dem Maße gemacht, warum auch immer.

    Meine Angst ist jetzt folgende: ich sehe, wie sich der Kleine verändert. Schon jetzt nach 2 WOchen will er nicht mehr in seinem Bettchen liegen, will in den Schlaf geschaukelt werden, will nicht im KiWa liegen. Wie wird es erst nach 2-3 Monaten sein. Opa sagt dann auch immer erst kurz vor der Abreise, dass er in 2 TAgen fährt. Und dann sitze ich da mit einem Baby von 5-6 MOnaten, das 1. Nicht an mich, sondern an Opa gewöhnt ist und das 2. Ständig getragen und betüttelt werden will.

    (DAs hat er übrigens schon bei meiner Tochter geschafft, seit sie 6 MOnate alt ist wollte sie nicht mehr in den KiWa und ich bin jetzt in orthopädischer BEhandlung wegen dem ständigen Schleppen von 10-12 kg Lebendgewicht. Ich habe mich schon drauf gefreut, dass das vorbei sein wird, als ich sah, dass der Kleine von Anfang an ein ganz ruhiger und genügsamer war)

    Große Frage jetzt: mache ich mir zuviele Sogren, schwappen bei mir die Hormone über? Oder kann das wirklich zum Problem werden? Wenn ja, wie soll ichs ihm beibringen?

    Ich kann ja schlecht hingehen und sagen, lass die Finger von meinem Kind. Ich mag den Mann ja eigentlich!

    Achso, einfach mehrmals drauf ansprechen und andere VErhaltensweisen "antrainieren" hab ich versucht, tue es immer noch, und es klappt nicht. Er schaut mich an, nickt und macht dann wie gehabt weiter.

    Hilfe!!
    Da helfen wohl nur klare Worte. Sag deinem Schwiegervater, dass er das Baby gern betüdeln kann, aber das es in seinem eigenen Bettchen schläft und nicht auf dem Arm oder sonstwo.
    Lass ihn in der Zeit, in der das Baby schläft mit deiner Tochter spazieren gehen oder spielen, dann kommt er auch nicht in Versuchung dauernd nach dem Baby zu sehen.
    Wie du ja aus eigener Erfahrung weißt schleichen sich bei einem monatelangem Besuch schnell Gewohnheiten ein, die du hinterher nur schwer abstellen kannst.
    Das wird sicher kein einfaches Gespräch für dich. Ich drück dir die Daumen. :)
    ------------------------------------------------------
    Ich glaube nicht an den Fortschritt,
    sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.
    Oscar Wilde

  3. #3
    Halina ist offline Legende
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Mich wundert ein bißchen der Tenor dieser Beiträge. Das noch sehr junge Kind (3 Monate) soll nicht herumgetragen, sondern abgehärtet werden? Weil außer dem Opa niemand Zeit hat?

    Also Fläschchen alle vier Stunden. Und dazwischen Brüllen im Bett, damit es sich dran gewöhnt? Dass man es nicht tragen möchte, sondern so lange wie möglich im Kinderwagen herumkarren kann, weil das so praktisch ist?

    Hört sich für mich nach schwarzer Pädagogik an.

  4. #4
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Zitat Zitat von Dashik Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen!

    Eine etwas ungewöhnliche Situation. Ich habe 2 Kinder, 19 MOnate und 3 MOnate. Manchmal, auch früher schon kommt zu uns der Vater meines Mannes auf längeren Besuch. Er ist pensioniert und wohnt im Ausland, deswegen können solche BEsuche schon mal 2 MOnate dauern. Bisher auch gar kein Thema, er ist sehr lieb und wir verstehen uns alle super.

    Bei seinem jetzigen Besuch aber (er ist jetzt seit 2 Wochen da) habe ich ein Problem mit ihm, und zwar: er beschäftigt sich zuviel mit dem Baby!

    Das klingt jetzt blöd, also erkläre ich etwas mehr: wenn ich dem Lütten die Flasche geben will, reisst er sie mir fast aus der Hand und will selber füttern.
    Wenn ich ihn nicht lasse und selber füttere, sitzt er trotzdem wie hypnotisiert daneben. Macht der Kleine mal eine halbe Sekunde Atempause, nimmt er mir ihn gleich aus der Hand, damit er bei ihm sein Bäuerchen machen kann.
    Und Du lässt Dir Dein Kind wegnehmen?

    Wechsle ich Baby die Windeln, ist er auch gleich im Bad und hält mir das Feuchttuch hin, gibt und öffnet mir die Windel, hält den Kleinen am Fuß fest, was auch immer.
    Ansonsten trägt er ihn ständig - und damit meine ich ohne UNterbrechung - mit sich herum.
    Seit einigen Tagen nimmt er ihn auf sein Zimmer mit, schließt die Tür und bleibt dort stundenlang, der Kleine schläft, Opa hält ihn auf dem Arm und himmelt ihn an.
    Da helfen wohl nur klare Worte, dass Ihr das so nicht wollt. Bietet einen Kompromiss an.

    So, das war jetzt viel. Also missversteht mich jetzt bitte nicht, ich will ihm das nicht verübeln dass er am Enkel seine Freude hat, um Gottes WIllen. Ich hatte selber einen tollen Opa und was besseres gibts gar nicht. Und manchmal passt es mir, zugegeben, ganz gut in den Kram, dass er sich ums Baby kümmert, während meine Tochter mit mir spielt oder ich aufräume oder so.
    Gerade dann wird sich doch ein Kompormiss finden lassen.

    Nur, ich finde das ist schon etwas extrem. Das hat er bei meiner Tochter nie in dem Maße gemacht, warum auch immer.

    Meine Angst ist jetzt folgende: ich sehe, wie sich der Kleine verändert. Schon jetzt nach 2 WOchen will er nicht mehr in seinem Bettchen liegen, will in den Schlaf geschaukelt werden, will nicht im KiWa liegen.
    Dass ein Baby in dem Alter Nähe möchte, ist doch völlig normal. Auch dass Kinder ihr (Ein)Schlafverhalten ändern, ist im rahmen.

    Wie wird es erst nach 2-3 Monaten sein. Opa sagt dann auch immer erst kurz vor der Abreise, dass er in 2 TAgen fährt. Und dann sitze ich da mit einem Baby von 5-6 MOnaten, das 1. Nicht an mich, sondern an Opa gewöhnt ist
    Du bist die Mutter, das hast DU in der Hand. Und der Kindsvater. Was sagt der denn dazu?

    und das 2. Ständig getragen und betüttelt werden will.
    Ist das nicht normal bei Säuglingen?

    (DAs hat er übrigens schon bei meiner Tochter geschafft, seit sie 6 MOnate alt ist wollte sie nicht mehr in den KiWa und ich bin jetzt in orthopädischer BEhandlung wegen dem ständigen Schleppen von 10-12 kg Lebendgewicht. Ich habe mich schon drauf gefreut, dass das vorbei sein wird, als ich sah, dass der Kleine von Anfang an ein ganz ruhiger und genügsamer war)
    Sowas ändert sich bei vielen Kindern. das muss jetzt nicht am Opa liegen.

    Große Frage jetzt: mache ich mir zuviele Sogren, schwappen bei mir die Hormone über? Oder kann das wirklich zum Problem werden? Wenn ja, wie soll ichs ihm beibringen?

    Ich kann ja schlecht hingehen und sagen, lass die Finger von meinem Kind. Ich mag den Mann ja eigentlich!

    Achso, einfach mehrmals drauf ansprechen und andere VErhaltensweisen "antrainieren" hab ich versucht, tue es immer noch, und es klappt nicht. Er schaut mich an, nickt und macht dann wie gehabt weiter.

    Hilfe!!
    Dann sag doch: "Jetzt ist's genug, ich möchte bitte mein Kind wieder haben."

    LG

  5. #5
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Zitat Zitat von Halina Beitrag anzeigen
    Mich wundert ein bißchen der Tenor dieser Beiträge. Das noch sehr junge Kind (3 Monate) soll nicht herumgetragen, sondern abgehärtet werden? Weil außer dem Opa niemand Zeit hat?

    Also Fläschchen alle vier Stunden. Und dazwischen Brüllen im Bett, damit es sich dran gewöhnt? Dass man es nicht tragen möchte, sondern so lange wie möglich im Kinderwagen herumkarren kann, weil das so praktisch ist?

    Hört sich für mich nach schwarzer Pädagogik an.
    Davon spricht doch gar keiner, von festen Zeiten und Schreien lassen im Bettchen hab ich nichts gelesen.

    LG

  6. #6
    Avatar von Francie
    Francie ist gerade online Herzchen
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Zitat Zitat von Halina Beitrag anzeigen
    Mich wundert ein bißchen der Tenor dieser Beiträge. Das noch sehr junge Kind (3 Monate) soll nicht herumgetragen, sondern abgehärtet werden? Weil außer dem Opa niemand Zeit hat?

    Also Fläschchen alle vier Stunden. Und dazwischen Brüllen im Bett, damit es sich dran gewöhnt? Dass man es nicht tragen möchte, sondern so lange wie möglich im Kinderwagen herumkarren kann, weil das so praktisch ist?

    Hört sich für mich nach schwarzer Pädagogik an.
    Nö, das lese ich nicht daraus. Ich verstehe es so, dass es sich hier um einen in sein Enkelkind sehr verliebten Opa handelt. Das ist ja an sich nichts schlimmes und das sagt die TE ja auch.
    ------------------------------------------------------
    Ich glaube nicht an den Fortschritt,
    sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.
    Oscar Wilde

  7. #7
    Halina ist offline Legende
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Also noch mal ausführlich:

    "Bei seinem jetzigen Besuch aber (er ist jetzt seit 2 Wochen da) habe ich ein Problem mit ihm, und zwar: er beschäftigt sich zuviel mit dem Baby!"

    Bei einem Baby, das gerade mal drei Monate alt ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich "zuviel" damit beschäftigen kann. Oder geht es mehr um die Konkurrenzsituation?

    "Das klingt jetzt blöd, also erkläre ich etwas mehr: wenn ich dem Lütten die Flasche geben will, reisst er sie mir fast aus der Hand und will selber füttern."

    Ehrlich gesagt täte mir das Kind leid, weil es nicht gestillt wird.

    "Ansonsten trägt er ihn ständig - und damit meine ich ohne UNterbrechung - mit sich herum."

    Wenn das Kind dadurch nicht gestört wird, hätte ich nichts dagegen. Im Gegenteil. Oder es geht wieder um Konkurrenz und er soll stattdessen von seiner Mutter ständig getragen werden?

    "Seit einigen Tagen nimmt er ihn auf sein Zimmer mit, schließt die Tür und bleibt dort stundenlang, der Kleine schläft, Opa hält ihn auf dem Arm und himmelt ihn an."

    Ich verstehe eigentlich, dass das Kind stattdessen in sein Bett soll. Oder ist das nicht so?

    "Und manchmal passt es mir, zugegeben, ganz gut in den Kram, dass er sich ums Baby kümmert, während meine Tochter mit mir spielt oder ich aufräume oder so."

    Er soll das nur machen, wenn er damit dienstleistet. Nicht, wenn er es möchte?

    "Meine Angst ist jetzt folgende: ich sehe, wie sich der Kleine verändert. Schon jetzt nach 2 WOchen will er nicht mehr in seinem Bettchen liegen, will in den Schlaf geschaukelt werden, will nicht im KiWa liegen."

    Das meine ich. Es geht nicht darum, dass die Mutter sich verdrängt fühlt. Das Kind soll im Bett liegen und lernen, ohne Betüddelung auszukommen.

    "Wie wird es erst nach 2-3 Monaten sein. Opa sagt dann auch immer erst kurz vor der Abreise, dass er in 2 TAgen fährt. Und dann sitze ich da mit einem Baby von 5-6 MOnaten, das 1. Nicht an mich, sondern an Opa gewöhnt ist und das 2. Ständig getragen und betüttelt werden will."

    Also doch Abhärtung?

    "(DAs hat er übrigens schon bei meiner Tochter geschafft, seit sie 6 MOnate alt ist wollte sie nicht mehr in den KiWa und ich bin jetzt in orthopädischer BEhandlung wegen dem ständigen Schleppen von 10-12 kg Lebendgewicht."

    Komisch. Meine Kinder haben sich so ähnlich verhalten. Ohne monatelange Opa-Verwöhnung. Ich hielt das für ein ganz normales Bedürfnis.

    "Ich habe mich schon drauf gefreut, dass das vorbei sein wird, als ich sah, dass der Kleine von Anfang an ein ganz ruhiger und genügsamer war)"

    Kinder kommen halt nicht auf die Welt, um pflegeleicht, wartungsfrei, ruhig und genügsam zu sein.

  8. #8
    malsi ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Meine Tochter wurde in dem Alter einige Monate von meinen Eltern betreut, weil ich vorübergehend Vollzeit gearbeitet habe. Die beiden waren frisch im Ruhestand und ich denke, es lief genau so ab, wie Du es jetzt von Opa beschreibst. Die Schwester meiner Mutter sagte zu der Situation: "Was für ein glückliches Baby. Immer ist jemand da, wenn es etwas braucht. Ich wünschte, ich hätte als junge Mutter auch so viel Zeit für meine Babies gehabt."

    Das sagt eigentlich alles. Und: unsere Tochter ist nicht missraten. Im Gegenteil. Sie hat enorm viel Urvertrauen aufgebaut. Bei unserem Sohn war das als Baby anders. Da ja noch die ältere Tochter da war, konnte ich nicht so viel für ihn da sein. Er war viel unausgeglichener.

    Ich glaube, Du machst Dir zu viel Sorgen, dass das Baby verwöhnt werden könnte.

    Gruß
    Malsi
    Wenn immer der Klügere nachgibt, kann nie was Gescheites rauskommen (frei nach M. Rommel).

  9. #9
    Avatar von AgathaChristie
    AgathaChristie ist offline Doppelpack!!
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Zitat Zitat von malsi Beitrag anzeigen
    Meine Tochter wurde in dem Alter einige Monate von meinen Eltern betreut, weil ich vorübergehend Vollzeit gearbeitet habe. Die beiden waren frisch im Ruhestand und ich denke, es lief genau so ab, wie Du es jetzt von Opa beschreibst. Die Schwester meiner Mutter sagte zu der Situation: "Was für ein glückliches Baby. Immer ist jemand da, wenn es etwas braucht. Ich wünschte, ich hätte als junge Mutter auch so viel Zeit für meine Babies gehabt."

    Das sagt eigentlich alles. Und: unsere Tochter ist nicht missraten. Im Gegenteil. Sie hat enorm viel Urvertrauen aufgebaut. Bei unserem Sohn war das als Baby anders. Da ja noch die ältere Tochter da war, konnte ich nicht so viel für ihn da sein. Er war viel unausgeglichener.

    Ich glaube, Du machst Dir zu viel Sorgen, dass das Baby verwöhnt werden könnte.

    Gruß
    Malsi


    So Halina, und jetzt siehst du mal, wie man eine andere Meinung vertritt, ohne gleich in die volle "Anti-Position" zu gehen!

  10. #10
    Halina ist offline Legende
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    Standard Re: Großvater - Problem oder "nur" Eifersucht?

    Ein unglaublich wichtiger Beitrag. Wo wären wir, wenn wir das nicht lesen dürften.

    Du glaubst doch aber sicher nicht, dass ich jetzt nicht mehr schreibe? Weil das nun ausschließlich Malsi übernimmt?

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