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  1. #1
    Avatar von Babette267
    Babette267 ist offline Legende
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    Standard Neuesten Forschungen zufolge ...

    ... ist bei einer komplikationslosen Schwangerschaft eine Hausgeburt genauso risikolos wie eine Krankenhausgeburt. Für die Mutter ist eine Hausgeburt sogar weniger riskant, denn im Krankenhaus kommen viel öfter unnötige Eingriffe vor. Diese Studie stammt aus England, wo inzwischen nur noch zwei Komma nochwas Prozent aller Geburten zu Hause stattfinden. Von den Gesundheitskosten her wären mehr Hausgeburten aber natürlich viel günstiger, aber es ist schwer etwas wieder einzuführen, was man fast schon abgeschafft hat ...
    "Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen." Jean Paul

  2. #2
    Avatar von mautschi
    mautschi ist offline muddi
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...





  3. #3
    Nadine-S1982 ist offline Legende
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Meine Hebamme meinte das Hausgeburten hier wieder auf dem Vormarsch werden.Problematisch wird es dadurch nur, das kaum noch eine Hebamme HG hier in der Gegend anbietet, weil es sich viele Finanziell nicht mehr leisten konnten weiter zu machen :( Schade


    mit Sternchen im Herzen (7SSW)*21.07.2011

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    Meine Juli Bino Canchifee mit Philea Marie auf dem Arm (15.07.2012)

  4. #4
    Avatar von Babette267
    Babette267 ist offline Legende
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Zitat Zitat von Nadine-S1982 Beitrag anzeigen
    Meine Hebamme meinte das Hausgeburten hier wieder auf dem Vormarsch werden.Problematisch wird es dadurch nur, das kaum noch eine Hebamme HG hier in der Gegend anbietet, weil es sich viele Finanziell nicht mehr leisten konnten weiter zu machen :( Schade
    In dem Artikel, der bei uns in der Zeitung stand, sagte ein englischer Gesundheitspolitiker auch, es sei sehr schwierig, die HGs wieder einzuführen, wenn man sie praktisch schon abgeschafft hätte.

    Hier in NL arbeiten die Hebammen in Praxen zusammen. Bei meiner Hebammenpraxis gab es z.B. vier Hebammen. Die Vorsorgetermine wurden so eingeteilt, dass man jede einmal kennengelernt hat. Wenn man dann im Ernstfall anruft, bekommt man natürlich die, die gerade Dienst hat. Wir haben hier auch ein Hebammensystem, d.h. die Gynäkologen sind nur für problematische Schwangerschaften zuständig.
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  5. #5
    Nadine-S1982 ist offline Legende
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Zitat Zitat von Babette267 Beitrag anzeigen
    In dem Artikel, der bei uns in der Zeitung stand, sagte ein englischer Gesundheitspolitiker auch, es sei sehr schwierig, die HGs wieder einzuführen, wenn man sie praktisch schon abgeschafft hätte.

    Hier in NL arbeiten die Hebammen in Praxen zusammen. Bei meiner Hebammenpraxis gab es z.B. vier Hebammen. Die Vorsorgetermine wurden so eingeteilt, dass man jede einmal kennengelernt hat. Wenn man dann im Ernstfall anruft, bekommt man natürlich die, die gerade Dienst hat. Wir haben hier auch ein Hebammensystem, d.h. die Gynäkologen sind nur für problematische Schwangerschaften zuständig.
    Macht die Hebamme den dann die US Untersuchungen oder gibt es die dann garnicht?

    Ist es den nicht so, das die Nachfrage das Angebot regelt?Wenn immer mehr Frauen mal aufgeklärt werden würden bzgl. Geburt-das es auch noch andere möglichkeiten gibt ausser KH und das eine gesunde Schwangerschaft kein KH braucht usw., würden sich vielleicht viel mehr zu solchen Wegen entscheiden.
    Hier in Deutschland wird es ja anscheinend noch nichtmal gerne gesehen das man die Vorsorge freiwillig bei einer Hebamme machen lassen will und als Verantwortungslos abgestempelt wenn man auf einen Arzt bei der Geburt verzichtet.


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  6. #6
    Avatar von Babette267
    Babette267 ist offline Legende
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Zitat Zitat von Nadine-S1982 Beitrag anzeigen
    Macht die Hebamme den dann die US Untersuchungen oder gibt es die dann garnicht?
    Es gibt regulär 2 US-Untersuchungen, die erste bei 12/13 Wochen, die zweite bei 20 Wochen. Dafür gibt es extra Echografiepraxen, in die man dann geschickt wird. Dort arbeiten auch vor allem Hebammen, die sich halt auf den Ultraschall spezialisiert haben. Auch die Blutabnahme zu Beginn der Schwangerschaft muss man in einem extra Labor machen lassen.
    Ist es den nicht so, das die Nachfrage das Angebot regelt?Wenn immer mehr Frauen mal aufgeklärt werden würden bzgl. Geburt-das es auch noch andere möglichkeiten gibt ausser KH und das eine gesunde Schwangerschaft kein KH braucht usw., würden sich vielleicht viel mehr zu solchen Wegen entscheiden.
    Hier in Deutschland wird es ja anscheinend noch nichtmal gerne gesehen das man die Vorsorge freiwillig bei einer Hebamme machen lassen will und als Verantwortungslos abgestempelt wenn man auf einen Arzt bei der Geburt verzichtet.
    Wie du schon sagst, muss eben das allgemeine Klima auch positiv gegenüber der HG sein. Wenn alle Ärzte die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn man das Wort HG nur erwähnt, werden Frauen natürlich unsicher. Ich glaube, in Dld hätte ich nie eine HG in Erwägung gezogen. Das kam wirklich dadurch, dass es hier das "Normale" ist. Bei der ersten Schwangerschaft wurde ich wegen erhöhtem Blutdruck zur Vorsorge ins KKH geschickt, damit stand auch die Entbindung dort fest (allerdings ambulant, im KKH bleiben kann man sowieso nur mit entsprechender medizinischer Indikation). Weil da zumindest gefühlsmäßig bei mir einiges schiefgegangen ist, habe ich mich beim 2. Mal bewusst für die HG entschieden. Die Vorsorge findet aber so oder so bei der Hebamme statt. Man muss sich auch erst ganz am Schluss entscheiden, ob man zu Hause oder im KKH entbinden will. Ins KKH nimmt man dann seine eigene Hebamme (bzw. die, die dann Dienst hat) mit.
    "Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen." Jean Paul

  7. #7
    Avatar von weberin1971
    weberin1971 ist offline Poweruser
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Zitat Zitat von Nadine-S1982 Beitrag anzeigen
    Macht die Hebamme den dann die US Untersuchungen oder gibt es die dann garnicht?
    Medizinisch ist die 3. US-Kontrolle bei NORMAL/unauffällig verlaufenden Schwangerschaften NICHT unbedingt nötig -- einE guteR Hebamme/Geburtshelfer_in kann Lage, Größe & Gewicht des Kindes anders und oft auch genauer ermitteln.

    Nach der 19. Woche hat mein Kind keine US Kontrolle mehr mit machen müssen - lediglich einmal in der 24. Woche wurden wg. mütterlichen Flankenschmerzen kurz Leber, Niere & Blinddarm geschallt...
    Geändert von weberin1971 (30.11.2011 um 12:34 Uhr)


    Wir waren VIER Jahre lang Reboarder - nu guckt er nach vorn...

  8. #8
    Nadine-S1982 ist offline Legende
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Zitat Zitat von weberin1971 Beitrag anzeigen
    Medizinisch ist die 3. US-Kontrolle bei NORMAL/unauffällig verlaufenden Schwangerschaften NICHT unbedingt nötig -- einE guteR Hebamme/Geburtshelfer_in kann Lage, Größe & Gewicht des Kindes anders und oft auch genauer ermitteln.
    Sowas sagte mir meine Hebamme jetzt auch.Es wäre quatsch wegen der Lage zu schallen, weil es noch möglich ist das das Kind sich nochmal dreht.Und Größe und Gewicht will ich glaub ich garnicht wissen.Das hat mir beim letzten mal nur Angst gemacht.Da wurde mir ein 4,5 Kilo Kind erzählt und das wo es bei 2,8 Kilo Töchterchen schon so Probleme waren.Rausgekommen ist am ende doch "nur" 3,7 Kilo und die ganze aufregung war umsonstIch werde mir das noch überlegen ob ich es nochmal mache aber ich denke, das wenn ich nicht wieder mit vorzeitigen Wehen kämpfen muß, das ich ihn dann nicht machen lasse.
    Nach der 19. Woche hat mein Kind keine US Kontrolle mehr mit machen müssen - lediglich einmal in der 24. Woche wurden wg. mütterlichen Flankenschmerzen kurz Leber, Niere & Blinddarm geschallt...
    Ich bin ja noch der Hoffnung das der Knopf so doof liegt bei den 2 US Untersuchungen das es eine Überraschung wird was Knopf wird.Mein Mann will es unbedngt wissen und das ist auch doof.Ich stell mir das total toll vor, das Kind aus dem Pool zu holen und selbst gucken zu können ob Mädel oder Bub:liebe:

    Ich hoffe das das mit der HG auch so klappt hier


    mit Sternchen im Herzen (7SSW)*21.07.2011

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  9. #9
    Avatar von BirgitA
    BirgitA ist offline dagegen
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Naja *hust* GANZ so steht das da nicht. Das BJM unterscheidet zwischen Erstgebärenden und Mehrfachgebärenden:

    A total of 64,538 single, full term infants born to women with low risk pregnancies were involved in the study. Factors, such as maternal age, ethnic group, body mass index and deprivation score were taken into account.

    Overall, the rate of adverse outcomes was low in all birth settings (4.3 per 1,000 births) and there were no significant differences in the odds of an adverse outcome for any of the non-obstetric unit settings compared with obstetric units.

    For women giving birth for the first time (nulliparous women), the risk of an adverse outcome was higher (9.3 per 1,000 births) for planned home births compared with obstetric units, but not for either midwifery unit settings. In contrast, for women who had given birth before (multiparous women), there were no significant differences in the rate of adverse outcomes between birth settings.
    Von erhöhten KH-Risiken habe ich im Artikel nichts gefunden, die höhere KS-Rate wird dort damit erklärt, dass Risiko-Geburten von vornherein ins KH verwiesen werden :)


    Zitat Zitat von Babette267 Beitrag anzeigen
    ... ist bei einer komplikationslosen Schwangerschaft eine Hausgeburt genauso risikolos wie eine Krankenhausgeburt. Für die Mutter ist eine Hausgeburt sogar weniger riskant, denn im Krankenhaus kommen viel öfter unnötige Eingriffe vor. Diese Studie stammt aus England, wo inzwischen nur noch zwei Komma nochwas Prozent aller Geburten zu Hause stattfinden. Von den Gesundheitskosten her wären mehr Hausgeburten aber natürlich viel günstiger, aber es ist schwer etwas wieder einzuführen, was man fast schon abgeschafft hat ...
    LG Birgit mit Moritz (*11/04), Sarah (*07/06), Jakob (*01/10) und ? (11/12)

    http://foto.arcor-online.net/palb/alben/62/2229562/400_3161326635643864.jpg
    ... Sommersehnsucht


    ...und meine Bino ist lalande

  10. #10
    Avatar von Babette267
    Babette267 ist offline Legende
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    Standard Re: Neuesten Forschungen zufolge ...

    Zitat Zitat von BirgitA Beitrag anzeigen
    Naja *hust* GANZ so steht das da nicht. Das BJM unterscheidet zwischen Erstgebärenden und Mehrfachgebärenden:
    Ich habe nicht aus der Studie selbst zitiert, sondern einen Zeitungsartikel darüber gelesen. Und es stimmt, da stand auch, dass die Vorteile vor allem für Mehrfachgebärende deutlich waren.
    Von erhöhten KH-Risiken habe ich im Artikel nichts gefunden, die höhere KS-Rate wird dort damit erklärt, dass Risiko-Geburten von vornherein ins KH verwiesen werden :)
    Ja, aber angeblich kommen auch bei komplikationslosen Schwangerschaften im KKH mehr Eingriffe vor, wie Einleitung, Saugglocke, Dammschnitt ... Das ist vielleicht kein Risiko, aber eben unangenehm.
    "Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen." Jean Paul

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