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Baum-Darstellung
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15.06.2012, 19:45 #1
Durch den Wind...Klassensprung
Die letzten Wochen waren geprägt von einem ständigem Hin und Her was das Thema Springen angeht...
Nachdem das Überspringen der vierten Klasse für unsere Große von der Lehrerkonferenz befürwortet wurde und sie daraufhin per Hausaufgaben den Stoff der vierten Klasse bekam, wollte die eingeschaltete Schulpsychologin nachtesten.
Damit taten wir uns schwer aber wir haben es gemacht. Auch wenn das Ergebnis deutlich niedriger war als ein früheres Gutachten, reichte es der Schulpsychologin dennoch das Vorhaben Klassensprung zu unterstützen.
Antreten sollte sie unter der Aussage, wenn sie die magische Grenze nicht knackt wird rückwärts gerudert
Als ich die Schulpsychologin nochmal anrief, klang das alles dann wieder anders aber es reichte dennoch aus um sich aufzuregen wie das alles gelaufen war.
Es folgte ein Kurztest mit einem sehr niedrigen Wert. Nun sollte ausführlich nachgetestet werden
Wie sich herausstellte absolvierte meine Große den dann folgenden HAWIK Test mit einem beginnenden Infekt. Ihr ging es schon am Morgen nicht gut. Wenige Stunden nach dem Test hatte sie 39 Fieber und Halsweh... (ich hätte da wahrscheinlich gar nix zustande gebracht)
Aber sei es drum - Ergebnis reicht der Schulpsychologin.
So, nun haben wir den Schulanmeldung ausgefüllt und waren der Meinung "Nun ist endlich alles klar!"
Heute rief die Schulpsychologin an, der Direktor des aufnehmenden Gymnasiums sei dagegen
Sie wollte die Kontakte herstellen und auch schon versuchen herauszubekommen wo sie landen würde um evtl. schon den aufnehmenden Lehrer zu kontaktieren.
Sprich, rechtlich müssen sie meine Tochter nehmen aber wollen wollen sie nicht. Ob ich unter diesen Umständen immernoch will?
Was nun?
Die Große will, ihre Lehrerinnen trauen ihr das zu, die Schulpsychologin hat grünes Licht gegeben und nun scheitert die Aktion am Gymi weil sie sie nicht wollen?
Wir haben nun die Wahl - entweder wir sagen, sie sollen sie trotzdem nehmen oder wir rudern rückwärts.
Will ich mein Kind wirklich auf eine Schule schicken, welche absolut verschrieen ist und die sie nicht will bzw. nicht Willens ist sie zu unterstützen? Im Ernstfall muss meine Tochter den Unwillen ja ausbaden und da gibt es einige Möglichkeiten sie das spüren zu lassen...
Oder sollen wir die Aktion abblasen und die Große durch die vierte Klasse zwingen? Wir haben das ja nicht ohne Grund angeleiert und würden somit wieder bei Null anfangen. Das macht mir Angst!
Wie würdert ihr weitermachen?
Achso - andere Gymnasien sind hier zu weit weg. Das ist logistisch nicht stemmbar. Es gibt lediglich eine Gesamtschule (die dicht ist) mit gymnasialem Zweig (G9 und fürs Abi muss dann eh an das hiesige Gymnasium gewechselt werden). Da hatten wir uns beim Großen dagegen entschieden weil die Differenzierung für ihn einfach zu spät gekommen wäre. Zudem sind sie auch voll. Die Plätze sind gedeckelt weil diese Schulform hier offensichtlich nicht erwünscht ist.
Die ganze Angelegenheit macht mich fertig und ich habe Angst um mein Kind - dieses ständige Hickhack tut ihr nicht gut.
Hat nicht mal jemand ne Glaskugel oder ein Orakel zur Hand???




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