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  1. #1
    Tiana34 ist offline Member
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    164

    Standard Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Hallo,

    ich weiss seit Kurzem, dass meine Tochter hochsensibel ist (ahnen tue ich es schon lange, aber erst seit ihr Kindergarten mich drauf angesprochen hat, habe ich das ganze "aufgerollt"). Sensorisch uebersensibel (also vor allem auch Geraeusche - die allermeisten CDs kann mein Kind nicht hoeren (auch Kinderlieder etc.), da sie darauf extrem reagiert (ist ihr zu traurig, zu irritierend etc.). Bei vielen Veranstaltungen (z.B. Kasperletheater) ziehen wir oft nach 5 Minuten den Hut, weil es ihr zu laut ist usw usw usw. War beim Hoertest, dies und das, blabla. Am Ende kam raus: hochsensibel. Auch emotional uebersensibel (extreme Trennungsangst, starke Gefuehlsausbrueche, bricht in Traenen aus, wenn irgendwo ein Kind weint und fragt 3 Tage spaeter noch, ob es dem Kind wohl wieder gut geht etc.).

    Durch ihre sensorische Uebersensibilitaet ist sie abends oft komplett aus dem Haeuschen (rennt nur noch durchs Haus, schmeisst sich gegen die Tueren etc.). Komplette Ueberstimulierung. Vor allem nach einem Kindergartentag. Dazu kommt leider, dass sie seit Geburt kaum schlaeft. Sie hat auch in ihren 3 Lebensjahren bisher nur ca. ein Dutzend mal durchgeschlafen. Jede kleinste Veraenderung nachts (Decke verrutscht, etwas kuehler im Zimmer etc. reisst sie aus dem Schlaf).

    Ich bin alleinerziehen und ehrlich gesagt ab und an ganz schoen fertig. Mein ExMann hat sich schon sehr frueh aus der Verantwortung gezogen.
    Besuche von ihm (er kam eh nur ein paar Tage im Jahr) waren die Hoelle, da die Kleine beim Abschied absolut aus der Balance geraten ist (so schlimm, dass ich es hier nicht schreiben mag). Wenn sie aus der Balance geraet kommen auch Ticks dazu. Bei den ersten Abschieden hat sie sich immer selbst gebissen. Danach hatte sie die Panik, dass ihre Sachen wegfliegen (wie ihr Vater) und nach dem letzten Abschied fing es an mit Naegelkauen und Zaehneklappern (aber den GANZEN TAG). So langsam faengt sie sich wieder, aber weitere Besuche mit dem Vater werde ich jetzt unterbinden, da ich dem nicht mehr gewachsen bin und es ihr offensichtlich auch nicht gut tut.

    Ich habe meine Tochter noch nicht auf Hochbegabung testen lassen (ist ja noch zu klein und bisher ist nur Hochsensibilitaet sicher). Allerdings weiss ich, dass das oft Hand in Hand geht. Ich hatte uebrigens lange lange ADS vermutet und nur ihre absolute Konzentrationsfaehigkeit hat mich immer wieder "verunsichert".

    Sie zaehlt bis 10, seit sie 1 ist, faehrt Fahrrad und schwimmt, seit sie zweineinhalb ist. Sie ist gerade 3 geworden und faedelt am liebsten Naehnadeln auf (in einer Geschwindigkeit, wo mir einfach nur der Mund offen stehen bleibt, denn ich brauch dafuer eine Brille, extrem ruhige Hand etc.), sie malt Menschen und Haeuser, sie erkennt Automarken auf eine Entfernung, wo ich nur sagen kann: da ist ein silbernes Auto , sie fragt Fragen, auf die ich garnicht vorbereitet bin, ich murmel zuhaus vor mich hin, was ich einkaufen will und sie erinnert mich an der Kasse, was ich vergessen habe. Ich komm mir manchmal so "dumm" vor neben meinem Kind. Und sie ist erst DREI! Im Kindergarten geht sie in die Gruppe mit den 5 jaehrigen, was bisher sehr gut klappt. Wenn sie anfaengt sich zu langweilen (kann ihr zuhaus oft nicht genug bieten, macht sie Dummheiten). Am besten geht es ihr, wenn man ihr den ganzen Tag input gibt, aber ich pack das einfach nicht, zumal ich ja auch noch meinen Alltag bewaeltigen muss und nicht viel schlafe.

    ABER und hier steckt das Problem: sie braucht vom Intelligenzlevel her dauernd Anregungen und Input, aber da sie hochsensibel ist und leicht ueberstimuliert (vor allem emotional) ist es schwer, die Balance da zu finden. Kennt das jemand so?

    Last but not least: diese unendlichen Wutausbrueche, wenn ihr was nicht gelingt/nach ihrer Nase geht. Sie probiert in der Regel stundenlang, bis sie es kann (z.B. Schleife binden, etc), aber oft hat sie dabei dermassene Wutausbrueche, dass mir Angst und bange wird. Fiel mir auch selbst lange Zeit schwer, da ruhig zu bleiben (bevor ich wusste, dass sie nicht anders kann!).

    Ich hab immer das Gefuehl: wenn ich die Schule nicht richtig auswaehle, nicht richtig reagiere, etc. mach ich ihr alles kaputt und sie wird u.U. Folgeprobleme bekommen (liest man ja oft, dass da nicht selten spaeter noch was dazu kommt).

    Falls das noch jemand so kennt und mir noch ein paar Tips oder BUchtips geben kann, waere ich sehr dankbar.

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Zitat Zitat von Tiana34 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich weiss seit Kurzem, dass meine Tochter hochsensibel ist (ahnen tue ich es schon lange, aber erst seit ihr Kindergarten mich drauf angesprochen hat, habe ich das ganze "aufgerollt"). Sensorisch uebersensibel (also vor allem auch Geraeusche - die allermeisten CDs kann mein Kind nicht hoeren (auch Kinderlieder etc.), da sie darauf extrem reagiert (ist ihr zu traurig, zu irritierend etc.). Bei vielen Veranstaltungen (z.B. Kasperletheater) ziehen wir oft nach 5 Minuten den Hut, weil es ihr zu laut ist usw usw usw. War beim Hoertest, dies und das, blabla. Am Ende kam raus: hochsensibel. Auch emotional uebersensibel (extreme Trennungsangst, starke Gefuehlsausbrueche, bricht in Traenen aus, wenn irgendwo ein Kind weint und fragt 3 Tage spaeter noch, ob es dem Kind wohl wieder gut geht etc.).

    Durch ihre sensorische Uebersensibilitaet ist sie abends oft komplett aus dem Haeuschen (rennt nur noch durchs Haus, schmeisst sich gegen die Tueren etc.). Komplette Ueberstimulierung. Vor allem nach einem Kindergartentag. Dazu kommt leider, dass sie seit Geburt kaum schlaeft. Sie hat auch in ihren 3 Lebensjahren bisher nur ca. ein Dutzend mal durchgeschlafen. Jede kleinste Veraenderung nachts (Decke verrutscht, etwas kuehler im Zimmer etc. reisst sie aus dem Schlaf).

    Ich bin alleinerziehen und ehrlich gesagt ab und an ganz schoen fertig. Mein ExMann hat sich schon sehr frueh aus der Verantwortung gezogen.
    Besuche von ihm (er kam eh nur ein paar Tage im Jahr) waren die Hoelle, da die Kleine beim Abschied absolut aus der Balance geraten ist (so schlimm, dass ich es hier nicht schreiben mag). Wenn sie aus der Balance geraet kommen auch Ticks dazu. Bei den ersten Abschieden hat sie sich immer selbst gebissen. Danach hatte sie die Panik, dass ihre Sachen wegfliegen (wie ihr Vater) und nach dem letzten Abschied fing es an mit Naegelkauen und Zaehneklappern (aber den GANZEN TAG). So langsam faengt sie sich wieder, aber weitere Besuche mit dem Vater werde ich jetzt unterbinden, da ich dem nicht mehr gewachsen bin und es ihr offensichtlich auch nicht gut tut.

    Ich habe meine Tochter noch nicht auf Hochbegabung testen lassen (ist ja noch zu klein und bisher ist nur Hochsensibilitaet sicher). Allerdings weiss ich, dass das oft Hand in Hand geht. Ich hatte uebrigens lange lange ADS vermutet und nur ihre absolute Konzentrationsfaehigkeit hat mich immer wieder "verunsichert".

    Sie zaehlt bis 10, seit sie 1 ist, faehrt Fahrrad und schwimmt, seit sie zweineinhalb ist. Sie ist gerade 3 geworden und faedelt am liebsten Naehnadeln auf (in einer Geschwindigkeit, wo mir einfach nur der Mund offen stehen bleibt, denn ich brauch dafuer eine Brille, extrem ruhige Hand etc.), sie malt Menschen und Haeuser, sie erkennt Automarken auf eine Entfernung, wo ich nur sagen kann: da ist ein silbernes Auto , sie fragt Fragen, auf die ich garnicht vorbereitet bin, ich murmel zuhaus vor mich hin, was ich einkaufen will und sie erinnert mich an der Kasse, was ich vergessen habe. Ich komm mir manchmal so "dumm" vor neben meinem Kind. Und sie ist erst DREI! Im Kindergarten geht sie in die Gruppe mit den 5 jaehrigen, was bisher sehr gut klappt. Wenn sie anfaengt sich zu langweilen (kann ihr zuhaus oft nicht genug bieten, macht sie Dummheiten). Am besten geht es ihr, wenn man ihr den ganzen Tag input gibt, aber ich pack das einfach nicht, zumal ich ja auch noch meinen Alltag bewaeltigen muss und nicht viel schlafe.

    ABER und hier steckt das Problem: sie braucht vom Intelligenzlevel her dauernd Anregungen und Input, aber da sie hochsensibel ist und leicht ueberstimuliert (vor allem emotional) ist es schwer, die Balance da zu finden. Kennt das jemand so?

    Last but not least: diese unendlichen Wutausbrueche, wenn ihr was nicht gelingt/nach ihrer Nase geht. Sie probiert in der Regel stundenlang, bis sie es kann (z.B. Schleife binden, etc), aber oft hat sie dabei dermassene Wutausbrueche, dass mir Angst und bange wird. Fiel mir auch selbst lange Zeit schwer, da ruhig zu bleiben (bevor ich wusste, dass sie nicht anders kann!).

    Ich hab immer das Gefuehl: wenn ich die Schule nicht richtig auswaehle, nicht richtig reagiere, etc. mach ich ihr alles kaputt und sie wird u.U. Folgeprobleme bekommen (liest man ja oft, dass da nicht selten spaeter noch was dazu kommt).

    Falls das noch jemand so kennt und mir noch ein paar Tips oder BUchtips geben kann, waere ich sehr dankbar.
    Hallo Tiana,
    auch wenn ich dich nicht kenne, erstmal einmal :-)
    Da hast du ja ein ganz schönes Päckchen zu Hause...
    Teilweise erinnert mich das an das Verhalten meiner Tochter, als sie klein war.
    Allerdings war sie nicht ganz so empfindlich gegenüber Geräuschen und nicht soo extrem emphatisch. Aber sie hat auch viele Situationen nicht ertragen und dann sehr extrem reagiert. Ich habe damals nur darauf gewartet, dass die Polizei bei uns klingelt, weil sie so extreme Schreiattacken bekam, dass man nur Mißhandlung vermuten konnte - die natürlich nicht stattfand.
    Ich denke, ein Hilfsmittel, um ein solches Kind etwas zu entspannen (und somit auch dich), ist ein Tagesablauf mit vielen festen Ritualen und ein Umfeld mit viel Ordnung. Was natürlich, je nach Charakter, von der Mutter einiges abverlangt (ich z.B. bin eher ein chaotischer Typ, mir fällt Ordnung seeeehr schwer ;-))
    Das fängt an mit einem visuellen Tagesplan, der für das Kind verständlich ist. Also z.B. zwei große Kreise, je für 12 Stunden, auf dem du einzeichnest, wann gefrühstückt, geschlafen, zum Kindergarten gegangen, usw. wird. Deine Tochter könnte dann kleine Zeichnungen anfügen, was ihr halt dazu einfällt.
    Besonders abends wäre es sehr wichtig, dein Kind frühzeitig "runterzufahren". Dafür ist wichtig, vor dem Schlafengehen nichts aufregendes zu machen, sondern etwas, was beruhigt. Da wirst du besser wissen, was bei deiner Tochter hilft. Schläft sie bei dir im Bett? Wenn nicht, probier es aus. Vielleicht schlaft ihr beide ruhiger, wenn sie dich in ihrer Nähe weiss. Wenn die Decke verrutscht, kauf ihr einen tollen Schlafsack und nenn es "Bettcamping" :-)
    Zum Hören: Eine Möglichkeit wäre, dass sich deine Tochter im Kindergarten zurückziehen kann, wenn es ihr zu laut ist, um eine CD zu hören, die sie mag. Das ist ja eigentlich kein großer Akt und leicht zu integrieren.
    Es gibt auch supertolle Kopfhörer schon für Kinder, die Lärm dämpfen, die könnte sie auch ab und an zu Hause tragen. Aber man soll das nicht zur Gewohnheit werden lassen, weil sie sonst noch empfindlicher wird. Lieber dann Meditationsmusik hören oder Meeresrauschen.
    Letztendlich kann ich dir nur sagen "Richte dich nach dem Rythmus des Kindes!" - diesen Satz habe ich damals irgendwo gelesen und irgendwann gespürt, ja es geht tatsächlich nicht anders, auch wenn es dein Leben total umkrempelt. Wenn dein Kind laute Umgebungen nicht ertragen kann, müsst ihr sie vermeiden, es bleibt nichts anderes. Du solltest sie auch nicht zu etwas zwingen, was sie absolut nicht erträgt (siehe z.B. auch unangenehme Kleidung), es hat einfach keinen Sinn.
    Ich kann dir nur sagen: es wird besser.
    Ich denke, du liegst eher richtig mit deiner Vermutung einer Hochbegabung, aber per "Ferndiagnose" ist das natürlich nicht maßgebend. Und sie ist in der Tat sehr jung für einen Test. Letztendlich weisst du aus deinem Bauchgefühl heraus ziemlich sicher, was sie braucht und das darfst du ihr dann auch geben. Aber was ganz wichtig ist: du musst dir irgendwie auch Freiräume nehmen zum Erholen, denn wenn du umkippst, hat deine Tochter auch nichts davon, nicht wahr? Also versuche dir irgendwie Unterstützung zu holen, geh mal mit einer Freundin frühstücken, wenn deine Tochter im Kiga ist oder hole einfach ein paar Stunden Schlaf nach. Hast du Kontakt zu einem HB-Verein? Das würde dir auch sicherlich helfen, und wenn es nur ist, um sich mal auszusprechen. Wenn du eine Kontaktadresse brauchst, kann ich dir per PN was schicken.
    Atomium

  3. #3
    squirtle ist offline old hand
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    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Zitat Zitat von Atomium Beitrag anzeigen
    Hallo Tiana,
    auch wenn ich dich nicht kenne, erstmal einmal :-)
    Da hast du ja ein ganz schönes Päckchen zu Hause...
    Teilweise erinnert mich das an das Verhalten meiner Tochter, als sie klein war.
    Allerdings war sie nicht ganz so empfindlich gegenüber Geräuschen und nicht soo extrem emphatisch. Aber sie hat auch viele Situationen nicht ertragen und dann sehr extrem reagiert. Ich habe damals nur darauf gewartet, dass die Polizei bei uns klingelt, weil sie so extreme Schreiattacken bekam, dass man nur Mißhandlung vermuten konnte - die natürlich nicht stattfand.
    Ich denke, ein Hilfsmittel, um ein solches Kind etwas zu entspannen (und somit auch dich), ist ein Tagesablauf mit vielen festen Ritualen und ein Umfeld mit viel Ordnung. Was natürlich, je nach Charakter, von der Mutter einiges abverlangt (ich z.B. bin eher ein chaotischer Typ, mir fällt Ordnung seeeehr schwer ;-))
    Das fängt an mit einem visuellen Tagesplan, der für das Kind verständlich ist. Also z.B. zwei große Kreise, je für 12 Stunden, auf dem du einzeichnest, wann gefrühstückt, geschlafen, zum Kindergarten gegangen, usw. wird. Deine Tochter könnte dann kleine Zeichnungen anfügen, was ihr halt dazu einfällt.
    Besonders abends wäre es sehr wichtig, dein Kind frühzeitig "runterzufahren". Dafür ist wichtig, vor dem Schlafengehen nichts aufregendes zu machen, sondern etwas, was beruhigt. Da wirst du besser wissen, was bei deiner Tochter hilft. Schläft sie bei dir im Bett? Wenn nicht, probier es aus. Vielleicht schlaft ihr beide ruhiger, wenn sie dich in ihrer Nähe weiss. Wenn die Decke verrutscht, kauf ihr einen tollen Schlafsack und nenn es "Bettcamping" :-)
    Zum Hören: Eine Möglichkeit wäre, dass sich deine Tochter im Kindergarten zurückziehen kann, wenn es ihr zu laut ist, um eine CD zu hören, die sie mag. Das ist ja eigentlich kein großer Akt und leicht zu integrieren.
    Es gibt auch supertolle Kopfhörer schon für Kinder, die Lärm dämpfen, die könnte sie auch ab und an zu Hause tragen. Aber man soll das nicht zur Gewohnheit werden lassen, weil sie sonst noch empfindlicher wird. Lieber dann Meditationsmusik hören oder Meeresrauschen.
    Letztendlich kann ich dir nur sagen "Richte dich nach dem Rythmus des Kindes!" - diesen Satz habe ich damals irgendwo gelesen und irgendwann gespürt, ja es geht tatsächlich nicht anders, auch wenn es dein Leben total umkrempelt. Wenn dein Kind laute Umgebungen nicht ertragen kann, müsst ihr sie vermeiden, es bleibt nichts anderes. Du solltest sie auch nicht zu etwas zwingen, was sie absolut nicht erträgt (siehe z.B. auch unangenehme Kleidung), es hat einfach keinen Sinn.
    Ich kann dir nur sagen: es wird besser.
    Ich denke, du liegst eher richtig mit deiner Vermutung einer Hochbegabung, aber per "Ferndiagnose" ist das natürlich nicht maßgebend. Und sie ist in der Tat sehr jung für einen Test. Letztendlich weisst du aus deinem Bauchgefühl heraus ziemlich sicher, was sie braucht und das darfst du ihr dann auch geben. Aber was ganz wichtig ist: du musst dir irgendwie auch Freiräume nehmen zum Erholen, denn wenn du umkippst, hat deine Tochter auch nichts davon, nicht wahr? Also versuche dir irgendwie Unterstützung zu holen, geh mal mit einer Freundin frühstücken, wenn deine Tochter im Kiga ist oder hole einfach ein paar Stunden Schlaf nach. Hast du Kontakt zu einem HB-Verein? Das würde dir auch sicherlich helfen, und wenn es nur ist, um sich mal auszusprechen. Wenn du eine Kontaktadresse brauchst, kann ich dir per PN was schicken.
    Atomium
    Dem ist fast nichts hinzufügen, ich möchte allerdings vor der Meeresrauschen-CD "warnen". Das muss man ausprobieren. Mich zum Beispiel stresst Meeresrauschen total, unseren mittleren Sohn, der sicher auch hochsensibel ist, jedoch nicht. Ich werde dann gereizt und unausstehlich. Ebenso bei Radio-und Fernsehgedudel im Hintergrund. Ich liebe Musik, kann sie aber nur bewusst hören.
    Auch das gemeinsame im Bett schlafen muss man ausprobieren. Unser Sohn zum Beispiel erträgt Berührungen nur in Maßen. Er lässt sich gerne den Rücken graulen und kommt auch ab und zu in unser Bett, aber er hält dann Abstand.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Ich kann nachempfinden in welcher Situation du und dein Kind euch befindet. Wir haben einiges hinter uns. Aber: es wird immer besser, wenn dein Kind über die intrapersonelle Begabung zudem verfügt und über sich selbst reflektieren kann. Rede mit ihr was wie sich anfühlt und schone sie dort wo es geht, solange es nötig ist, reagiere angemessen, auch wenn es anstrengend ist für dich. Deine Tochter hat Vieles zu verarbeiten, die Scheidung z.B. Wie wäre es mit Psychotherapie?

    Versuche es. Es gibt immer 5 Schnupperstunden bei KI-Psychotherapeuten, auch ohne Überweisung vom Kiarzt, die die Krankenkasse übernimmt.

    Bücher über die HS gibt es genügend. Zartbesaitet, hochsensibles Kind etc...

    Und mit deiner Einschätzung wegen hoher Begabung liegst du wahrscheinlich richtig. Egal ob Hb oder nicht, ihre hohe KOmpetenzen wird sie schon haben, die zu bestärken gelten, damit sie nicht unter mangelndem Selbstbild leidet, die unter anderem womöglich aus HS resultieren kann. Schön, dass du so vieles schon über deine Tochter weißt und sie verstehen kannst.

    Alles Gute für Euch.

  5. #5
    Tiana34 ist offline Member
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    164

    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    GAnz herzlichen Dank fuer die netten Antworten!!!

    Es ist gut zu hoeren, dass es besser wird!!! Ich habe bisher immer die "moegliche" HB als noch ein weiteres Problem gesehen, aber vielleicht ist es wirklich eine Chance im Hinblick darauf, dass sie ihre Emotionen (emotionale Uebersensibilitaet) spaeter eher reflektieren kann etc.

    Ich hab ein schlechtes Gewissen, weil ich zwar die ganze Zeit geahnt habe, dass "was" ist, aber es ja nicht wusste und dementsprechend oft unangemessen reagiert habe (zb. bei den Wutausbruechen war ich entsprechend genervt) etc. Es ist jetzt einfacher, weil ich weiss, was los ist. Es hilft sehr, mit ihr danach darueber zu sprechen, was sie gefuehlt hat, wie sich das angefuehlt hat und soweiter.

    Ich bin seit ein paar Wochen in Therapie, was mir sehr gut tut (mit mir selbst wieder klar zu kommen, da ich oft gedacht habe, dass ich schuld bin... meine Kleine musste Scheidung und mehrere Umzuege mitmachen etc). Obwohl ich schon kurz nach der Geburt das erste Mal dachte, dass mein Kind sehr sensibel ist (Kolikkind etc.) und kurz danach mich schon gewundert habe, wie weit sie ist (war anderen da schon eine Nasenlaenge voraus (mit drehen, sitzen, etc etc). Tja, und last but not least: mein lieber Ex (der Vater) war als Kind wohl ganz genauso. Leider ist es nicht gerade exemplarisch positiv, wie sein Leben dann verlaufen ist (zahlreiche Probleme in der Schule trotz HB etc etc).

    Ich hab 2 Kinderpsychologen kontaktiert. Der erste war eine Katastrophe und hat mir voellig furchtbare Ratschlaege erteilt. War einer von der "alten" Schule. Der andere war sehr viel hilfreicher und hat mir genau das Gegenteil geraten, was auch sehr viel besser fuer uns funktioniert (viel umarmen, viele positive Rueckmeldungen an sie, viel darueber sprechen, wie sie sich beim Wutanfall so fuehlt etc). Sehr helfen tut mir auch das Buch das hochsensible Kind und "zart besaitet" hab ich mir vor ein paar Wochen bestellt, aber ist noch nicht hier. Gluecklicherweise gibt es im Kindergarten keine Probleme, ausser dass sie sehr schuechtern ist und emotional eben bei kleinen Dingen sehr mitgenommen, aber sie kommt gut mit, ist integriert und die Kindergaertner sind sehr lieb. Sier erhaelt da auch die Anregungen, die sie braucht.

    Wir sind eine Zeitlang zur Schwimmstunde gegangen und es war einfach toll, weil sie richtig stolz auf sich war. Ich konnte das dann leider nicht weitermachen, weil sie zwar alles konnte, aber die Anweisungen wurden dann zu kompliziert und da war sie mit zweineinhalb sprachlich noch nicht weit genug (sie ist zweisprachig, aber in der besagten Sprache nicht ganz so firm).

    Das mit den Schreianfaellen, wo ich denke: gleich rufen die Nachbarn die Polizei kenn ich!!! Meine Nachbarn schmeissen stattdessen ihre Klamotten ins Auto und fahren weg, wenn es ihnen zu bunt wird. Eine anderen Nachbarin meinte neulich mitleidig: jaja, das ist ein schwieriges Alter... also, von daher bekommen sie hoffentlich nicht das falsche Bild (die Schreierei klingt, als ob meine Tochter in einer lebensbedrohlichen Notlage steckt, aber das ist nur so schlimm, wenn sie zusaetzlich noch aus der Balance ist, z.B. Abschied vom Vater). Und ich stand manchmal hilflos daneben (war zum Teil so verzweifelt, dass ich mitgeheult habe oder sie angebruellt habe - grundfalsch, weiss ich). Jetzt faellt es mir einfacher, sie in den Arm zu nehmen und das ganze danach mit ihr durch zu sprechen. Fuer mich war die Diagnose ein Schlag in den Bauch,a ber auch ein Segen! Denn endlich weiss ich, wie reagieren und dass sie einfach nicht anders kann!

    Routine klappt bei uns nicht ganz so gut. Sie schlaeft schon fast immer in meinem Bett. Zeitweise hatte ich das probiert, dass sie im eigenen Bett schlaeft, aber ehrlich gesagt: ich hab das nicht mehr durchgehalten, nachts so oft aufzustehen, rueber zu gehen, Licht an etc. Ist einfacher,w enn sie bei mir mit ist und dann schlaeft sie auch besser. Schlafsack geht nicht. Alles Einengende am Koerper ist fuer meine Tochter unertraeglich. ICh habe fuer abends nun eine Sound-CD, die extra fuer "schlaflose" Kinder ist. Der Sound klingt eher monoton (2 versch. Toene, also keine Musik), aber ich habe das Gefuehl, dass es mit dem Schlafen besser wird (probiere das erst seit einigen Tagen). Koennt ihr sonst noch eine gute CD empfehlen?

    Das mit dem Rhytmus des Kindes (anpassen) versuch ich und ich merke imemr wieder, dass es dann am besten funktioniert, sie dann am ausgeglichensten ist etc. Aber fuer mich ist das halt schwer, denn eigentlich muss ich wieder Vollzeit arbeiten, aber schaff es dann auf keinen Fall, mich nach ihrem Rhytmus zu richten, denn ich muss nach dem Arbeiten noch einkaufen, Papierkram machen, waschen, buegeln, blablabla. Momentan weiss ich einfach nicht, wie ich das auf die Reihe kriegen soll :(. Vielleicht schul ich um, so dass ich irgendwas von zuhaus aus machen kann.

    Eine Zeitlang dachte ich: vielleicht hilft nur der Sprung ins kalte Wasser (schaeme mich jetzt dafuer). Dass man sie sozusagen abhaerten kann. Hab dann z.B. mal eine CD eingelegt, die sie zu traurig fand und gesagt: da muessen wir jetzt mal durch. Das klingt jetzt total grausam und kommt mir auch im Nachhinein ganz falsch vor, aber man ist so hilflos und ich frage mich natuerlich auch, wie meine Maus im Leben wohl bestehen wird, wenn ihr kleine Dinge so nahe gehen. Das Projekt hab ich nach dem ersten Lied dann abgebrochen, als sie weinend auf dem Bett lag (wegen der CD!!).

    Wahrscheinlich bin ICH eher das "Problem". Ich bin einfach erschoepft von 3 Jahren Schlaflosigkeit, permanent fuer mein Kind da sein (hatte so gut wie nie jemanden, der sie nimmt), Umzuegen, Scheidung (zwischendurch hatte ich mir ncoh was gebrochen und mir wurden meine Papiere und mein Geld geklaut) usw. Im Nachhinein muss ich sagen, dass meine Tochter das alles ganz toll mitgemacht hat (gerade in Bezug darauf, dass sie eben sensibler ist als andere Kinder). Momentan muesste ich eigentlich wieder arbeiten (sie geht seit 8 Wochen erfolgreich in den Kindergarten...), aber stattdessen hab ich nur das Gefuehl, dass ich erstmal 3 Monate Urlaub brauche.

    Wahrscheinlcih wird auch doch noch ein Umzug kommen (in die Naehe der Grosseltern). Ich glaube einfach, dass ich jemanden brauche, der mir mal unter die Arme greift (ihr Vater ist nicht praesent und wird es auch nie sein). Wie waehlt man am besten die Schule aus fuer ein Kind wie meins? Ein laendliche Schule mit kleinen Klassengroessen?

    Wenn meine Tochter sich langweilt, faengt sie an, Dummheiten zu machen. Wir haben hier Gesellschaftsspiele fuer Kinder ab 4 Jahren. Die haben wir gespielt, als sie zweineinhalb war. Als sie 3 wurde, hab ich gemerkt, dass es sie gelangweilt hat. Die Sachen flogen durch die Gegend, sie hat nicht mehr richtig mitgespielt etc. Von daher hab ich so Angst, die Schule falsch auszuwaehlen. Wenn sie sich langweilt, ist ja schon vorprogrammiert, dass sie Probleme haben wird. Nach welchen Kriterien sollte man die Schule auswaehlen bei einem hochsensiblen und moeglicherweise besonders begabten Kind?

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Guten Morgen tiana,

    Glaub mir, du hast rechtzeitig begriffen was da läuft. Klar machst du dir jetzt Vorwürfe wegen Früher, aber so lernen wir doch, durch Fehler. Ich bin aufgewachsen, ohne dass jemand gemerkt hat, dass ich empfindlich auf Kleidung reagiere, bestimmte Gerüche nicht aushalten, Geräusche nicht ertragen kann etc...Du dagegen kümmerst dich um deine Kleine und was jetzt wichtig ist, um dich..

    Meine Tochter konnte ich mir in der Schule nicht vorstellen, wie das gehen soll. Es geht aber. Jeden Monat wird alles einfacher.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Zitat Zitat von Tiana34 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich weiss seit Kurzem, dass meine Tochter hochsensibel ist (ahnen tue ich es schon lange, aber erst seit ihr Kindergarten mich drauf angesprochen hat, habe ich das ganze "aufgerollt"). Sensorisch uebersensibel (also vor allem auch Geraeusche - die allermeisten CDs kann mein Kind nicht hoeren (auch Kinderlieder etc.), da sie darauf extrem reagiert (ist ihr zu traurig, zu irritierend etc.). Bei vielen Veranstaltungen (z.B. Kasperletheater) ziehen wir oft nach 5 Minuten den Hut, weil es ihr zu laut ist usw usw usw. War beim Hoertest, dies und das, blabla. Am Ende kam raus: hochsensibel. Auch emotional uebersensibel (extreme Trennungsangst, starke Gefuehlsausbrueche, bricht in Traenen aus, wenn irgendwo ein Kind weint und fragt 3 Tage spaeter noch, ob es dem Kind wohl wieder gut geht etc.).

    Durch ihre sensorische Uebersensibilitaet ist sie abends oft komplett aus dem Haeuschen (rennt nur noch durchs Haus, schmeisst sich gegen die Tueren etc.). Komplette Ueberstimulierung. Vor allem nach einem Kindergartentag. Dazu kommt leider, dass sie seit Geburt kaum schlaeft. Sie hat auch in ihren 3 Lebensjahren bisher nur ca. ein Dutzend mal durchgeschlafen. Jede kleinste Veraenderung nachts (Decke verrutscht, etwas kuehler im Zimmer etc. reisst sie aus dem Schlaf).

    Ich bin alleinerziehen und ehrlich gesagt ab und an ganz schoen fertig. Mein ExMann hat sich schon sehr frueh aus der Verantwortung gezogen.
    Besuche von ihm (er kam eh nur ein paar Tage im Jahr) waren die Hoelle, da die Kleine beim Abschied absolut aus der Balance geraten ist (so schlimm, dass ich es hier nicht schreiben mag). Wenn sie aus der Balance geraet kommen auch Ticks dazu. Bei den ersten Abschieden hat sie sich immer selbst gebissen. Danach hatte sie die Panik, dass ihre Sachen wegfliegen (wie ihr Vater) und nach dem letzten Abschied fing es an mit Naegelkauen und Zaehneklappern (aber den GANZEN TAG). So langsam faengt sie sich wieder, aber weitere Besuche mit dem Vater werde ich jetzt unterbinden, da ich dem nicht mehr gewachsen bin und es ihr offensichtlich auch nicht gut tut.

    Ich habe meine Tochter noch nicht auf Hochbegabung testen lassen (ist ja noch zu klein und bisher ist nur Hochsensibilitaet sicher). Allerdings weiss ich, dass das oft Hand in Hand geht. Ich hatte uebrigens lange lange ADS vermutet und nur ihre absolute Konzentrationsfaehigkeit hat mich immer wieder "verunsichert".

    Sie zaehlt bis 10, seit sie 1 ist, faehrt Fahrrad und schwimmt, seit sie zweineinhalb ist. Sie ist gerade 3 geworden und faedelt am liebsten Naehnadeln auf (in einer Geschwindigkeit, wo mir einfach nur der Mund offen stehen bleibt, denn ich brauch dafuer eine Brille, extrem ruhige Hand etc.), sie malt Menschen und Haeuser, sie erkennt Automarken auf eine Entfernung, wo ich nur sagen kann: da ist ein silbernes Auto , sie fragt Fragen, auf die ich garnicht vorbereitet bin, ich murmel zuhaus vor mich hin, was ich einkaufen will und sie erinnert mich an der Kasse, was ich vergessen habe. Ich komm mir manchmal so "dumm" vor neben meinem Kind. Und sie ist erst DREI! Im Kindergarten geht sie in die Gruppe mit den 5 jaehrigen, was bisher sehr gut klappt. Wenn sie anfaengt sich zu langweilen (kann ihr zuhaus oft nicht genug bieten, macht sie Dummheiten). Am besten geht es ihr, wenn man ihr den ganzen Tag input gibt, aber ich pack das einfach nicht, zumal ich ja auch noch meinen Alltag bewaeltigen muss und nicht viel schlafe.

    ABER und hier steckt das Problem: sie braucht vom Intelligenzlevel her dauernd Anregungen und Input, aber da sie hochsensibel ist und leicht ueberstimuliert (vor allem emotional) ist es schwer, die Balance da zu finden. Kennt das jemand so?

    Last but not least: diese unendlichen Wutausbrueche, wenn ihr was nicht gelingt/nach ihrer Nase geht. Sie probiert in der Regel stundenlang, bis sie es kann (z.B. Schleife binden, etc), aber oft hat sie dabei dermassene Wutausbrueche, dass mir Angst und bange wird. Fiel mir auch selbst lange Zeit schwer, da ruhig zu bleiben (bevor ich wusste, dass sie nicht anders kann!).

    Ich hab immer das Gefuehl: wenn ich die Schule nicht richtig auswaehle, nicht richtig reagiere, etc. mach ich ihr alles kaputt und sie wird u.U. Folgeprobleme bekommen (liest man ja oft, dass da nicht selten spaeter noch was dazu kommt).

    Falls das noch jemand so kennt und mir noch ein paar Tips oder BUchtips geben kann, waere ich sehr dankbar.
    Hast Du schon mal an das Asperger- Syndrom gedacht ?
    Wenn das Denken einsam macht: Das Asperger-Syndrom, eine Variante des Autismus, ist bei Kindern schwer zu erkennen. Dabei könnte eine frühe Therapie die Patienten aus der Isolation befreien von Jörgen Lang | Wissen | Nachrichten auf ZEIT ONLINE
    Deine Schilderungen erinnerten mich spontan daran.

  8. #8
    regentrude ist offline Carpal Tunnel
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    Standard @Kyna

    Aber die emotionale Hypersensibilitaet und ausgepraegte Empathie passen nicht zu Asperger - die haben ja gerade in diesem Bereich grosse Schwierigkeiten.
    regentrude

  9. #9
    Tiana34 ist offline Member
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    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Meine Tochter hat kein Asberger. Sie ist hochsensibel. Trotzdem vielen Dank.

  10. #10
    Tiana34 ist offline Member
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    Standard Re: Hochsensibel und hoch intelligent - bin ueberfordert (lang)

    Zitat Zitat von moonwalk Beitrag anzeigen
    Guten Morgen tiana,

    Glaub mir, du hast rechtzeitig begriffen was da läuft. Klar machst du dir jetzt Vorwürfe wegen Früher, aber so lernen wir doch, durch Fehler. Ich bin aufgewachsen, ohne dass jemand gemerkt hat, dass ich empfindlich auf Kleidung reagiere, bestimmte Gerüche nicht aushalten, Geräusche nicht ertragen kann etc...Du dagegen kümmerst dich um deine Kleine und was jetzt wichtig ist, um dich..

    Meine Tochter konnte ich mir in der Schule nicht vorstellen, wie das gehen soll. Es geht aber. Jeden Monat wird alles einfacher.
    Dankeschoen. Das macht mir Mut.

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