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  1. #1
    Duplo72 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Arbeitszeugnisformulierung - kennt sich jemand aus?

    Ich wechsele intern meinen Arbeitsplatz und meine Chefin hat mir nun ein Zwischenzeugnis erstellt.

    In dem Zeugnis kommt das Wort "integer" als Adjektiv vor. Kennt das jemand im Zusammenhang mit Zeugnissen?

    Nun ist es ja so, dass ich die Stelle wechsele, weil meine Chefin eine Ganztagesstelle daraus machen wird. Das ist angeblich der einzige Grund, weil ich nur halbe Tage arbeiten kann, möchte, oder wie man es beschreiben mag.

    Nun hat sie im Zeugnis nicht als Abschluss den Dankessatz und die Zukunftsformel genannt und schreibt auch nur, dass ich die Stelle verlasse um weitere Aufgaben "zu übernehmen, die meinen langjährigen Berufserfahrungen zugute kommen".

    Das gefällt mir überhaupt nicht. Ich finde, das kann auch negativ ausgelegt werden, weil es offen lässt, weshalb ich die Abteilung verlassen habe.

    Das Zeugnis ist noch nicht unterschrieben. Ich werde auf den Dankessatz und den Zukunftssatz bestehen oder ist das nicht üblich in einem Zwischenzeugnis?

    Hat jemand eine Meinung dazu?
    LG duplo 72 mit Tochter


    Kein Mensch ist perfekt. Nur das Leben ist es manchmal.

  2. #2
    0407Constantin ist offline journey (wo)man
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    Standard Re: Arbeitszeugnisformulierung - kennt sich jemand aus?

    Hallo, ist immer schwierig, das ohne den Gesamtzusammenhang zu bewerten. Aber die Dankesformel und Wünsche für die Zukunft sind auch bei einem internen Wechsel üblich - zumindest kenne ich es nur so.
    VG

  3. #3
    justme ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: Arbeitszeugnisformulierung - kennt sich jemand aus?

    Ohne den ganzen Text zu kennen, ist das wirklich schwer zu beurteilen, aber für mich klingt es erst mal so, als habe deine Chefin dir da einen Gefallen getan. Nichts klingt so schlecht, wie den richtigen Grund für deinen Wechsel ins Zeugnis zu schreiben: "Der Arbeitnehmerin drohte die Arbeit zu viel zu werden, deswegen sucht sie sich eine Stelle, bei der sie weniger arbeiten muss". So käme es herüber, wenn deine Chefin wirklich schriebe, dass du wechselst, weil du keine Vollzeitstelle möchtest, sondern weiterhin nur halbtags kommen willst. Ich würde mir gut überlegen, ob du das monierst.
    Geändert von justme (30.08.2010 um 21:12 Uhr)
    justme

  4. #4
    biggi_010 ist offline Veteran
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    Standard Re: Arbeitszeugnisformulierung - kennt sich jemand aus?

    Hi,

    hab erst irgendwo gelesen, dass du keinen Anspruch auf die Abschlussfloskel hast - ob dein AG dir eine gute Zukunft wünscht oder nicht, bleibt ihm überlassen...

    Den anderen Satz - ohne den weiteren Wortlaut zu kennen - würde ich jetzt gar nicht so negativ auslegen.

    Wenn sie reinschreibt: AN möchte nur halbtags arbeiten... wäre ich als neuer AG echt am Überlegen, ob ich dich einstellen würde. Was macht denn so ein AN wenns mal hart auf hart kommt, und es muss einfach mehr gearbeitet werden?

    Da würde mir die erste Aussage besser gefallen.
    Biggi & Rasselbande (*99 - *01 - *08 - *09)

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