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Thema: Umgewöhnung

  1. #1
    Avatar von Quittenbaum
    Quittenbaum ist offline Schwester
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    Standard Umgewöhnung

    Meine Große geht nun die 6. Woche in eine neue Gruppe innerhalb der Kita, in die sie schon seit über Jahren geht. Die Umgewöhnungen laufen bei uns auch angelehnt an das Berliner Modell ab, d.h., dass man anfangs die Kinder weiter in der "alten" Gruppe abgibt und sie dann meist nach dem Frühstück mit einer Erzieherin in die "neue" Gruppe gehen. An den ersten Tagen geht die Erziehrin immer mit, dann, wenn das Kind soweit ist, geht es alleine und/oder beginnt auch den tag in der neuen Gruppe und bleibt dann irgendwann den ganzen Tag dort.

    An den ersten Tagen, an denen meine Tochter gleich in die grüne Gruppe gebracht werden wollte, bin ich noch ein bisschen dort geblieben. Sie hat mir etwas im Gruppenraum gezeigt oder ich habe mich zu ihr an den Frühstückstisch gesetzt. Nach 5-15 Minuten "durfte" ich gehen, oft hat sie mir noch am Fenster gewunken. Dann gab es ein paar Tage, an denen ich sie schon der Tür zum Gruppenraum verabschiedet habe und sie mir noch gewunken hat. Aber letzte Woche fing sie wieder an zu fragen, ob ich mit hinein komme. Oder sie wollte gar nicht, dass ich gehe. Das ließ sich dann aber immer irgenwie lösen, z.B. in dem sie mich noch zur Kita Tür bringen durfte o.ä.

    Heute aber konnte sie sich gar nicht lösen. Und ich habe ein weinendes Kind zurück gelassen, dass nicht wollte, dass ich gehe.

    Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert, dass ich das gemacht habe, statt noch etwas Zeit dort zu bleiben und zu warten, bis sie soweit ist. Andererseits möchte ich auch nicht jeden Morgen mit in die Gruppe gehen müssen oder mich noch lange im Elternbereich mit ihr aufhalten. Klar, für eine Übergangsphase, wie sie im MOment noch ist (die Gruppe ist jetzt diese Woche endlich in ihrer endgültigen Zusammenstellung, am Samstag war ja hier Einschulung) ist das ok und ich mache das auch. Aber auf Dauer fänd ich es schon besser, wenn es etwas schneller geht morgens.

    Wie würdet ihr denn da nun weiter machen?

    Die ursprüngliche Eingewöhnung war sehr schnell und problemlos, danach gabe es schon einmal eine Umgewöhnung, die etwas zäh war. Aber dieses "Mama, ich will nicht dass Du gehst!" kenne ich in dieser Form wie heute geschehen von ihr nicht.
    mit 8 & 9




  2. #2
    Wusel72a ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Umgewöhnung

    Zitat Zitat von Quittenbaum Beitrag anzeigen
    Meine Große geht nun die 6. Woche in eine neue Gruppe innerhalb der Kita, in die sie schon seit über Jahren geht. Die Umgewöhnungen laufen bei uns auch angelehnt an das Berliner Modell ab, d.h., dass man anfangs die Kinder weiter in der "alten" Gruppe abgibt und sie dann meist nach dem Frühstück mit einer Erzieherin in die "neue" Gruppe gehen. An den ersten Tagen geht die Erziehrin immer mit, dann, wenn das Kind soweit ist, geht es alleine und/oder beginnt auch den tag in der neuen Gruppe und bleibt dann irgendwann den ganzen Tag dort.

    An den ersten Tagen, an denen meine Tochter gleich in die grüne Gruppe gebracht werden wollte, bin ich noch ein bisschen dort geblieben. Sie hat mir etwas im Gruppenraum gezeigt oder ich habe mich zu ihr an den Frühstückstisch gesetzt. Nach 5-15 Minuten "durfte" ich gehen, oft hat sie mir noch am Fenster gewunken. Dann gab es ein paar Tage, an denen ich sie schon der Tür zum Gruppenraum verabschiedet habe und sie mir noch gewunken hat. Aber letzte Woche fing sie wieder an zu fragen, ob ich mit hinein komme. Oder sie wollte gar nicht, dass ich gehe. Das ließ sich dann aber immer irgenwie lösen, z.B. in dem sie mich noch zur Kita Tür bringen durfte o.ä.

    Heute aber konnte sie sich gar nicht lösen. Und ich habe ein weinendes Kind zurück gelassen, dass nicht wollte, dass ich gehe.

    Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert, dass ich das gemacht habe, statt noch etwas Zeit dort zu bleiben und zu warten, bis sie soweit ist. Andererseits möchte ich auch nicht jeden Morgen mit in die Gruppe gehen müssen oder mich noch lange im Elternbereich mit ihr aufhalten. Klar, für eine Übergangsphase, wie sie im MOment noch ist (die Gruppe ist jetzt diese Woche endlich in ihrer endgültigen Zusammenstellung, am Samstag war ja hier Einschulung) ist das ok und ich mache das auch. Aber auf Dauer fänd ich es schon besser, wenn es etwas schneller geht morgens.

    Wie würdet ihr denn da nun weiter machen?

    Die ursprüngliche Eingewöhnung war sehr schnell und problemlos, danach gabe es schon einmal eine Umgewöhnung, die etwas zäh war. Aber dieses "Mama, ich will nicht dass Du gehst!" kenne ich in dieser Form wie heute geschehen von ihr nicht.
    Wir hatten das auch, in unserer Kita gibt es nur altersgestaffelte Gruppen, daher zog meine Tochter in 3 1/2 Jahren 3x um.

    Da ich morgens sie in der Kita abliefern und dann zum Zug rennen musste, blieb nur Zeit fuer einen Kuss und ein Winken am Fenster. Und ehrlich: so ist es am besten fuer alle Beteiligten. Die Erzieher haben die Kinder dann immer sofort mit Fruehstueck abgelenkt und wenn die Freunde eintrudelten war alles schon wieder vergessen.

    Traenen sind nie schoen, aber ich denke, man muss auch verstehen, dass Kinder viel schneller weinen als Erwachsenen, die halt logisch verstehen, dass man traurig sein darf, Traenen aber nicht unbedingt angemessen sind. Ich nahm die Traenen nie auf die leichte Schulter, nicht falsch verstehen, aber ich habe auch nichts hineininterpretiert.

    Wenn jetzt die Gruppe ihre neue Form hat, dann verabschiede Dich kurz von Deiner Tochter, winke am Fenster, wenn das geht und geh.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Umgewöhnung

    Zitat Zitat von Quittenbaum Beitrag anzeigen
    Meine Große geht nun die 6. Woche in eine neue Gruppe innerhalb der Kita, in die sie schon seit über Jahren geht. Die Umgewöhnungen laufen bei uns auch angelehnt an das Berliner Modell ab, d.h., dass man anfangs die Kinder weiter in der "alten" Gruppe abgibt und sie dann meist nach dem Frühstück mit einer Erzieherin in die "neue" Gruppe gehen. An den ersten Tagen geht die Erziehrin immer mit, dann, wenn das Kind soweit ist, geht es alleine und/oder beginnt auch den tag in der neuen Gruppe und bleibt dann irgendwann den ganzen Tag dort.

    An den ersten Tagen, an denen meine Tochter gleich in die grüne Gruppe gebracht werden wollte, bin ich noch ein bisschen dort geblieben. Sie hat mir etwas im Gruppenraum gezeigt oder ich habe mich zu ihr an den Frühstückstisch gesetzt. Nach 5-15 Minuten "durfte" ich gehen, oft hat sie mir noch am Fenster gewunken. Dann gab es ein paar Tage, an denen ich sie schon der Tür zum Gruppenraum verabschiedet habe und sie mir noch gewunken hat. Aber letzte Woche fing sie wieder an zu fragen, ob ich mit hinein komme. Oder sie wollte gar nicht, dass ich gehe. Das ließ sich dann aber immer irgenwie lösen, z.B. in dem sie mich noch zur Kita Tür bringen durfte o.ä.

    Heute aber konnte sie sich gar nicht lösen. Und ich habe ein weinendes Kind zurück gelassen, dass nicht wollte, dass ich gehe.

    Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert, dass ich das gemacht habe, statt noch etwas Zeit dort zu bleiben und zu warten, bis sie soweit ist. Andererseits möchte ich auch nicht jeden Morgen mit in die Gruppe gehen müssen oder mich noch lange im Elternbereich mit ihr aufhalten. Klar, für eine Übergangsphase, wie sie im MOment noch ist (die Gruppe ist jetzt diese Woche endlich in ihrer endgültigen Zusammenstellung, am Samstag war ja hier Einschulung) ist das ok und ich mache das auch. Aber auf Dauer fänd ich es schon besser, wenn es etwas schneller geht morgens.

    Wie würdet ihr denn da nun weiter machen?

    Die ursprüngliche Eingewöhnung war sehr schnell und problemlos, danach gabe es schon einmal eine Umgewöhnung, die etwas zäh war. Aber dieses "Mama, ich will nicht dass Du gehst!" kenne ich in dieser Form wie heute geschehen von ihr nicht.
    ich hätte so einen schmarrn gar nicht mit gemacht, ich habe bei meinen Kinder und den ca. 200 Stück die in der zeit als meine im Kiga waren gesehen das diese sanfte Unfugding die kidner mehr verwirrt und beschäftigt also wenn man alles kurz und bündig hält.

    Das Kind weiß ja so gar nicht an was es dran ist.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Umgewöhnung

    Kinder werden älter, sie testen ihre Selbstwirksamkeit. Mir klingt das eher nach "was kann ich mit was bewirken" als nach ernsthaften Hilferufen.

    Was sagen die Erzieherinnen? Ist sie seit dem irgendwie anders oder alles normal?

  5. #5
    Avatar von Herle
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    Standard Re: Umgewöhnung

    Zitat Zitat von Quittenbaum Beitrag anzeigen

    Andererseits möchte ich auch nicht jeden Morgen mit in die Gruppe gehen müssen oder mich noch lange im Elternbereich mit ihr aufhalten.

    Wie würdet ihr denn da nun weiter machen?

    Warum nicht?

    Ich bringe meinen Sohn fast jeden Morgen in die Gruppe, er geht direkt zum Frühstücken, ich mach ihm die Brotdose auf, während er Teller und Tasse holt, dann legt er seine Sachen drauf, ich geb ihm einen Kuss und sage Tschüss.Das ist unser Bring-Ritual, das hat von Anfang an gut geklappt hat und so kam es nie zu Tränen. Die 2 Minuten investiere ich gerne, um dann guten Gewissens gehen zu können.
    Mittlerweile geht er beim Papa fast immer alleine in die Gruppe und sagt vorher Tschüss, bei mir kommt es manchmal vor, dass er sagt, ich müsse nicht mitkommen, aber ich denke, dass das mit der Zeit mehr wird. Er ist jetzt ein Jahr dort. Und wenn er es bis zum Schuleintritt brauch, dass ich ihn in die Gruppe bringe, ist mir das auch Wurst, dann ist es eben so, wenn es ihn glücklich macht...:)

    Also ich finde ein kurzes Bring-Ritual sinnvoll, es vermittelt den Kindern ja auch Sicherheit, da wissen sie an einem bestimmten Punkt, so Mama geht JETZT. Bei euch scheint es im Moment ja ein bißchen hin und her zugehen zwischen den Gruppen und dabei fühlt sie sich unwohl und sucht Halt bei dir.

  6. #6
    Avatar von Quittenbaum
    Quittenbaum ist offline Schwester
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    Standard Re: Umgewöhnung

    Zitat Zitat von Herle Beitrag anzeigen
    Warum nicht?

    Ich bringe meinen Sohn fast jeden Morgen in die Gruppe, er geht direkt zum Frühstücken, ich mach ihm die Brotdose auf, während er Teller und Tasse holt, dann legt er seine Sachen drauf, ich geb ihm einen Kuss und sage Tschüss.Das ist unser Bring-Ritual, das hat von Anfang an gut geklappt hat und so kam es nie zu Tränen. Die 2 Minuten investiere ich gerne, um dann guten Gewissens gehen zu können.
    Mittlerweile geht er beim Papa fast immer alleine in die Gruppe und sagt vorher Tschüss, bei mir kommt es manchmal vor, dass er sagt, ich müsse nicht mitkommen, aber ich denke, dass das mit der Zeit mehr wird. Er ist jetzt ein Jahr dort. Und wenn er es bis zum Schuleintritt brauch, dass ich ihn in die Gruppe bringe, ist mir das auch Wurst, dann ist es eben so, wenn es ihn glücklich macht...:)

    Also ich finde ein kurzes Bring-Ritual sinnvoll, es vermittelt den Kindern ja auch Sicherheit, da wissen sie an einem bestimmten Punkt, so Mama geht JETZT. Bei euch scheint es im Moment ja ein bißchen hin und her zugehen zwischen den Gruppen und dabei fühlt sie sich unwohl und sucht Halt bei dir.
    Ja, so wie Du es beschreibst, finde ich es völlig ok. Da hätte ich auch null Probleme mit, aber hiert läuft es leider nicht so. Es ist eher so, dass wenn ich einmal in der Gruppe drin bin, dann will sie, dass ich noch mit ihr frühstücke und dann will sie mir noch jenes zeigen oder dieses mit mir spielen. Mit 2 Minuten ist es definitv nicht getan und der Abschied fällt ihr dann auch nicht zwingend leichter.

    Ich möchte gerne ein 2-5 Minuten-Ritual etablieren, aber wir sind da anscheindend noch in der Findungs-Phase.

    Wobei es heute deutlich besser geklappt hat als gestern, obwohl sie zunächst auch nicht wollte, dass ich gehe.
    mit 8 & 9




  7. #7
    Avatar von Quittenbaum
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    Standard Re: Umgewöhnung

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Kinder werden älter, sie testen ihre Selbstwirksamkeit. Mir klingt das eher nach "was kann ich mit was bewirken" als nach ernsthaften Hilferufen.

    Was sagen die Erzieherinnen? Ist sie seit dem irgendwie anders oder alles normal?
    Und was bedeutet das für mich?

    Keine Ahnung, was die Erzieherinnen sagen, ich habe keine Ahnung, wie ich es jemals zu einem 4-Augen-Gespräch schaffen soll Und mit dem Kind nebendran mag ich das nicht ansprechen.

    Sie ist momentan anhänglicher als üblich, aber nicht anhänglicher als andere Kinder. Das hat angefangen mit der Umgewöhnung, wobei sie da auch direkt vorher eine Woche mit meiner Mutter im Urlaub war. Das könnte also beides ein Auslöser sein. Außerdem haben wir mit der Umgewöhnung neue Schnuller-Regeln eingeführt. Vielleicht war das alles ein bisschen viel auf einmal.
    mit 8 & 9




  8. #8
    AnnHelen ist offline Member
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    Standard Re: Umgewöhnung

    Ist bei uns ähnlich und bereitet mir auch ein wenig Schwierigkeiten, da ich nicht wirklich weiß, ob sie mich braucht oder ob es eher ein Herumprobieren ist, wie ich jeweils reagiere.

    Unsere Tochter wechselte mit ihrer besten Freundin hausintern von der Krippe zum Kindergarten und kannte auch bereits die Erzieher aus dem Garten. Am ersten Tag blieb ich noch 10 Minuten draußen sitzen und ging dann, mangels Notwendigkeit. Am nächsten Tag gab ich sei gleich ab. Die ersten 2 Wochen kein großes Problem. War ja auch alles neu und spannend. Ja und jetzt fängt es an. Ich soll noch lange bleiben oder sie möchte gar nicht rein, so dass ich sie entweder reinsetzen muss oder reinschieben. Klingt hart. Aber ich habe eher das Gefühl, dass es ein Spiel für sie ist, mir bei meinen verständnisvollen Bemühungen zuzuschauen.

    Heute hat sie sich unten auf die Treppe gesetzt und einfach nur abgewartet, was passiert. Ich habe sie dann hochgetragen, da auch wiederholtes rufen nicht half. Auch Wegrennen oder hinter Jacken verstecken ist sehr beliebt.

    Da aber auch ihre beste Freundin zur Zeit viel austestet und ich von einer anderen Mutter weiß, dass sie früh 20 Minuten braucht um ihr Kind abzugeben, schätze ich, dass das so ein Austesten bei 3 1/4- jährigen normal ist.

    Habe ich zur Zeit auch nicht nur im Kindergarten, sondern in vielen Bereichen. Beim Abholen, will sie dann komischerweise nicht rauskommen.

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Umgewöhnung

    Zitat Zitat von Quittenbaum Beitrag anzeigen
    Und was bedeutet das für mich?
    Ist natürlich nur ne Einschätzung, nach dem was ich lese. Aber ich würde mal umgekehrtes versuchen. Sie in die Gruppe bringen und dann gehen. Biete doch mal an, beim abholen die Sachen anzuschauen.

    Es liest sich eben nach erst nur mitkommen, dann reinkommen, dann dies und das zeigen, dann noch ein Mama bleib, ein trauriger Blick.... einfach schauen wie weit kann ich die Grenze verschieben. Wo ist die überhaupt. Verstehst du was ich meine?


    Keine Ahnung, was die Erzieherinnen sagen, ich habe keine Ahnung, wie ich es jemals zu einem 4-Augen-Gespräch schaffen soll Und mit dem Kind nebendran mag ich das nicht ansprechen.
    OK, bei uns funktioniert in dem Fall auch einfach mal kurz anrufen. Hab ich mal gemacht, gefragt ob das gerade mal ok wäre oder wir nen telefonischen Termin ausmachen sollen, weil ich es nicht im Beisein des Kindes besprechen wollte, die fragliche Erzieherin aber eher morgens da ist. Es ging dann schnell und unbürokratisch und war in 2 Minuten abgehandelt.

    Ich habe ürbigens nicht gesagt, dass ich gleich telefonieren möchte, als Minimann daneben stand.


    Sie ist momentan anhänglicher als üblich, aber nicht anhänglicher als andere Kinder. Das hat angefangen mit der Umgewöhnung, wobei sie da auch direkt vorher eine Woche mit meiner Mutter im Urlaub war. Das könnte also beides ein Auslöser sein. Außerdem haben wir mit der Umgewöhnung neue Schnuller-Regeln eingeführt. Vielleicht war das alles ein bisschen viel auf einmal.
    Ja, vll etwas viel. Nur nicht sicher. Ich finde die Umgewöhnung in eine andere Gruppe, wenn das Kind prinzipiell Anschluß hat, nicht so dramatisch. Minimann hatte solche Phasen auch ohne Umgewöhnung. Aber könnte es sein, dass sie dein schlechtes Gewissen spürt?

  10. #10
    Avatar von Herle
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    Standard Re: Umgewöhnung

    Zitat Zitat von Quittenbaum Beitrag anzeigen
    Ja, so wie Du es beschreibst, finde ich es völlig ok. Da hätte ich auch null Probleme mit, aber hiert läuft es leider nicht so. Es ist eher so, dass wenn ich einmal in der Gruppe drin bin, dann will sie, dass ich noch mit ihr frühstücke und dann will sie mir noch jenes zeigen oder dieses mit mir spielen. Mit 2 Minuten ist es definitv nicht getan und der Abschied fällt ihr dann auch nicht zwingend leichter.

    Hm, bei uns wollte er am Anfang auch, dass ich noch mit ihm frühstücke,was ich auch gemacht habe, aber nur die erste Woche. Die Erzieherin hat ihm dann nach Absprache mit mir gesagt, dass es ok wäre, dass ich diese Woche mit ihm frühstücke, aber das er nächste Woche doch mal probieren soll mit den Kindern zu frühstücken, weil die viel besser auf die Stühle passen als die Mama, usw.
    Wäre das nicht auch etwas für euch? Das die Erzieherinnnen irgendwie in Aktion treten?Und sie dann in der Gruppe übernimmt? Und noch nett auf sie einredet, wie:"Komm, wir machen dies und das Tolles und später zeigst/erzählst du das der Mama.
    Aber es ist halt so, dass es keine Musterlösungen für Kinder gibt, meinem Sohn kann man Sachen immer gut plausibel erklären und er ist oft mit einem Kompromiss aus meinen und seinen Vorstellungen einverstanden. Aber deshalb passt das ja noch lange nicht zu jedem Kind.


    Ich möchte gerne ein 2-5 Minuten-Ritual etablieren, aber wir sind da anscheindend noch in der Findungs-Phase.

    Ja, hört sich danach an. Ich wünsche euch, dass ihr eins findet.:)

    Wobei es heute deutlich besser geklappt hat als gestern, obwohl sie zunächst auch nicht wollte, dass ich gehe.

    Mein Sohn war zwischenzeitlich für 2 Monate mal in einer anderen Einrichtung, in der totales Chaos herrschte, viel Freispiel, wenig Rahmen (obwohl das eigentliche Konzept nicht darauf aus war) und das war gar nix für ihn. Er kam sich da sehr allein und auf sich gestellt vor. Letztendlich haben wir ihn da rausgenommen, aber in dem Kiga kam es auch manchmal vor, dass er nicht wollte, dass ich gehe. Ich hab ihm dann immer gesagt, dass ich zur Uni/Arbeit muss, sonst können wir kein Geld verdienen und ohne Geld können wir nichts kaufen, aber das ich so schnell ich kann wieder komme und dann machen wir am Nachmittag was schönes zusammen. Wie gesagt, bei meinem Sohn klappt sowas. Aber ich kenne halt auch Kinder, die da vllt noch nicht so den Weitblick haben und nur auf ihr momentanes Bedürfnis achten und da ist es egal, was man von heute nachmittag oder so erzählt.
    Wie ist das bei deiner Tochter? Würden solche Erklärungen helfen? Vllt auch mal Nachmittags außerhalb der Situation? Warum sie in den Kiga geht und so?

    Und imm neuen Kiga haben wir schnell unser oben beschriebenes Ritual gefunden und es gab nie eine Träne.

    Wie dem auch sei, ich drück euch die Daumen.

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