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...ich weiß echt nicht mehr weiter und brauche einen Ratschlag (oder auch mehrere).
Meine Tochter besucht die 6. Klasse des Gymnasiums (Bayern). Schon in der Grundschule hatte sie erhebliche Probleme, frei zu schreiben, lesen zu lernen, sich zu konzentrieren, sich auszudrücken (ständige Mittelohrentz. als Kleinkind) und Festellung einer Sehschwäche von 6 Diop. in der 4. Klasse usw. Trotz mehrmaligen Gesprächen mit den Lehrern wurde ich immer wieder vertröstet und alles nicht als tragisch hingestellt. Tochter kam dann mit D 2 / M 1/ HSU 1 auf das Gymnasium. Hier ging es in der Ganztagesklasse steil bergab. Nachdem Einträge nicht vollständig bzw. überhaupt nicht mehr im Heft zu finden waren (falls Heft überhaupt vorhanden war) und diese (falls doch vorhanden) für Außenstehende nicht mehr leserlich (Buchstb. fehlten, verdreht usw.) hatte ich erstes Gespräch bei Schulpsychologin. Diese machte Freitag mittag nach der 7. Stunde einen Test mit Tochter, der ca. 15 Min. dauerte. Nach Auswertung lag Paula im unteren Bereich bei RS und Lesen (?), aber nicht besonders auffällig (???). Die 5 Klasse haben wir dann fleißig geübt, trainiert, Schriftbild verbessert (kostet sie enorm viel Zeit) und gelesen, gelesen, gelesen. Konnten so die Noten einigermaßen auf dem Stand von 4 halten. Jetzt in der 6. Klasse der weitere Absturz. D 4 - 5, M 4 - 5, Enl. 4, NUT 4 usw. Hefteinträge fehlen, Schulaufgaben bringt sie nie zu Ende, Wörter unleserlich. Laufend erhalte ich Einbestellungen zu den Lehrern....Nachsitzen usw. Habe Tochter im Okt. / Nov. in einer Psycholog. Praxis vorgestellt, wo sie dann versch. Testungen gemacht hat. Ergebnis: Hochintelligent (IQ 130), "stilles" ADS, Rechtschreibschwäche, auditive Aufmerksamkeitsstörung. Praxis empfahl Nachteilsausgleich. Mit diesem Ergebnis habe ich bis jetzt auf einen Termin bei der Schulpsychologin warten müssen und nach einem Gespräch (endlich!!!) letzte Woche, erzählt diese mir, dass sie dieses Ergebnis nicht anerkennt (Prozentrang ist ihr zu niedrig????) und ich doch weiter mit Tochter trainieren soll. Ich hab hier langsam das Gefühl, ich kann nicht mehr. Weiß auch nicht mehr, was ich üben soll. Ständiges Hefte kontrollieren, Texte nacharbeiten, Lesen usw. zermürbt mich auf Dauer (habe noch 2 andere Kinder, die nicht einfacher sind) und ich will auch nicht die Therapeutin meiner Tochter sein. Habe gedacht, ich überfordere sie mit den großen Klassen bzw. dem Gymnasium, aber ich habe die Befürchtung, auf der Realschule wird es nicht besser! Ich habe das Gefühl, das Schulsystem wird ihr überhaupt nicht mehr gerecht, aber ich sehe keinen Ausweg. Was kann ich noch für sie tun??? Wechseln oder nicht??? Tochter will eigentlich auf dem Gymnasium bleiben, aber ständig nur Frustration hält auch kein Kind aus. Und die Eltern auch nicht... Wie würdet ihr weiter verfahren?
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Ich hab hier langsam das Gefühl, ich kann nicht mehr. Weiß auch nicht mehr, was ich üben soll. Ständiges Hefte kontrollieren, Texte nacharbeiten, Lesen usw. zermürbt mich auf Dauer (habe noch 2 andere Kinder, die nicht einfacher sind) und ich will auch nicht die Therapeutin meiner Tochter sein. Habe gedacht, ich überfordere sie mit den großen Klassen bzw. dem Gymnasium, aber ich habe die Befürchtung, auf der Realschule wird es nicht besser! Ich habe das Gefühl, das Schulsystem wird ihr überhaupt nicht mehr gerecht, aber ich sehe keinen Ausweg. Was kann ich noch für sie tun??? Wechseln oder nicht??? Tochter will eigentlich auf dem Gymnasium bleiben, aber ständig nur Frustration hält auch kein Kind aus. Und die Eltern auch nicht... Wie würdet ihr weiter verfahren?

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