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  1. #1
    Patty1912 ist offline Stranger
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    04.08.2011
    Beiträge
    1

    Standard Unüberwindbare Hürden?!

    Hallo Zusammen,...

    ich bin neu hier und auf der Suche nach Tipps, die mir vielleicht weiterhelfen können....

    Ich bin 31 Jahre alt und habe einen 6-jährigen Sohn. Im Juni 2010 habe ich mich vom Kindsvater getrennt und bin mit meinem Sohn ausgezogen. Seit letztem Jahr September habe ich einen neuen Partner (28 Jahre, alleinerziehender Vater eines 6-jährigen Sohnes). Mein Sohn und ich sind dann im Mai diesen Jahres zu ihm und Sohnemann gezogen. Eigentlich läuft alles ganz gut-mein Partner und ich verstehen uns sehr gut und ich bin wirklich froh und dankbar, so einen tollen Mann gefunden zu haben
    Die Jungs verstehen sich auch gut - also alles in allem eigentlich alles paletti,WENN da nicht diese häufigen Diskussionen wären

    Darin geht es um die Sache, das mein Partner denkt, das mein Sohn sich permanent in den Mittelpunkt stellt und sein Sohn zu kurz kommt. Mein Sohn ist ziemlich dominant und ist wirklich sehr mitteilungsbedürftig, das sehe ich ein, und ich versuche ihn auch immer wieder darauf aufmerksam zu machen und ihn zu bremsen, damit der andere kleine Kerl nicht das Gefühl hat, zu kurz zu kommen:(

    Ich versuche mein bestes zu geben und mich in die Rolle einer "2-Fach-Mami" so gut es geht reinzuversetzen. Häufig merke ich allerdings, das ich an meine Grenzen stosse :(

    Gestern Abend hat es dann zwischen meinem Partner und mir so geknallt, das ich wirklich gedacht habe, alles sei aus:confused:

    Ich bin echt ratlos im Moment - ich liebe diesen Mann über alles, ich liebe meinen Sohn über alles und auch seinen Sohn liebe ich - nur was soll ich tun? Mein Partner sagt, er kommt mit der Art meines Sohnes nicht zurecht
    Ich möchte an der Beziehung festhalten und keinen meiner "3 Männer" verlieren"...hat jemand von Euch so etwas ähnliches erlebt und kann mir vielleicht einen Tip geben?

    Lieben Dank und LG

    Patricia

  2. #2
    sanny76 ist offline enthusiast
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    12.04.2010
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    204

    Standard Re: Unüberwindbare Hürden?!

    Das tut mir leid, dass Du so in der Zwickmühle steckst.
    Aber ich denke, wenn Dein Partner nicht Wege findest Deinen Sohn so zu akzeptieren wie er ist, dann werdet Ihr immer wieder aneinandergeraten. Denn Dein Sohn wird sich nicht ändern, erstens ist er zu klein und zweitens ist er ja vom Typ her so.
    Es gibt eben ruhigere Kinder und *Quasselstrippen*. Aber vielleicht hilft es, den Ruhigeren nach seiner Meinung zu fragen...denn Dein Sohn wird seine Meinung eh mitteilen, auch ohne Aufforderung, denke ich. : )
    Also solange Dein Partner nicht die Befürchtung hat, dass sein Sohn materiell zu kurz kommt, geht es noch.Vielleicht sollte er sich mal klar machen, dass es verschiedene Charaktere gibt und sich dann mehr auf seinen eigenen Sohn einlassen....

  3. #3
    Avatar von liebeslottchen
    liebeslottchen ist offline Patchworkerin :-)
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    Standard Re: Unüberwindbare Hürden?!

    Das sind ganz normale Anfangsschwierigkeiten einer Patchworkfamilie. Ich habe nach 6 Jahren immer noch nicht die Beziehung zu der bei uns lebenden Tochter meines LG.

    Dein Freund muß einfach akzeptieren, wie Dein Sohn ist. Kinder sind nicht alle gleich. Sonst muß Dein Freund einfach mehr auf seinen Sohn eingehen und ihn dann auch ermuntern, zu dem gerade aktuellen Thema was zu sagen. Ist Dein Sohn denn "normal" mitteilungsbedürftig oder geht das schon in Richtung Hyperaktivität?


    Liebeslottchen

    Leben ist was einem zustößt, während man auf die Erfüllung seiner Hoffnungen und Träume wartet!

  4. #4
    oo_Smaragd_oo ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Unüberwindbare Hürden?!

    Zitat Zitat von Patty1912 Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,...

    ich bin neu hier und auf der Suche nach Tipps, die mir vielleicht weiterhelfen können....

    Ich bin 31 Jahre alt und habe einen 6-jährigen Sohn. Im Juni 2010 habe ich mich vom Kindsvater getrennt und bin mit meinem Sohn ausgezogen. Seit letztem Jahr September habe ich einen neuen Partner (28 Jahre, alleinerziehender Vater eines 6-jährigen Sohnes). Mein Sohn und ich sind dann im Mai diesen Jahres zu ihm und Sohnemann gezogen. Eigentlich läuft alles ganz gut-mein Partner und ich verstehen uns sehr gut und ich bin wirklich froh und dankbar, so einen tollen Mann gefunden zu haben
    Die Jungs verstehen sich auch gut - also alles in allem eigentlich alles paletti,WENN da nicht diese häufigen Diskussionen wären

    Darin geht es um die Sache, das mein Partner denkt, das mein Sohn sich permanent in den Mittelpunkt stellt und sein Sohn zu kurz kommt. Mein Sohn ist ziemlich dominant und ist wirklich sehr mitteilungsbedürftig, das sehe ich ein, und ich versuche ihn auch immer wieder darauf aufmerksam zu machen und ihn zu bremsen, damit der andere kleine Kerl nicht das Gefühl hat, zu kurz zu kommen:(

    Ich versuche mein bestes zu geben und mich in die Rolle einer "2-Fach-Mami" so gut es geht reinzuversetzen. Häufig merke ich allerdings, das ich an meine Grenzen stosse :(

    Gestern Abend hat es dann zwischen meinem Partner und mir so geknallt, das ich wirklich gedacht habe, alles sei aus:confused:

    Ich bin echt ratlos im Moment - ich liebe diesen Mann über alles, ich liebe meinen Sohn über alles und auch seinen Sohn liebe ich - nur was soll ich tun? Mein Partner sagt, er kommt mit der Art meines Sohnes nicht zurecht
    Ich möchte an der Beziehung festhalten und keinen meiner "3 Männer" verlieren"...hat jemand von Euch so etwas ähnliches erlebt und kann mir vielleicht einen Tip geben?

    Lieben Dank und LG

    Patricia
    Als erstesmal bist du keine 2 Fach Mami *zwinker* sondern ihr seit ein Paar mit je einem Kind.

    Und Kinder sind unterschiedlich. Meine 3 Grossen zum Beispiel:
    Ich habe hier einen wortkargen Einzelgänger, um nicht Nerd zu sagen. Ein Kind mit gefühlten 1000 Freunden mit "normalem" Mitteilungsbedürfniss. Und eins das morgens nach dem aufwachen loslabert und bis es eingeschlafen ist, nicht damit aufzuhören scheint

    Jedes Kind hat andere Bedürfnisse und "muss" von mir anders angepackt werden.
    Tochterkind muss ich nichts fragen, die erzählt eh alles. Dem Grossen ist eine ruhige Minute wichtig damit er überhaupt mal was sagt und der Mittlere erzählt wenn er es für wichtig hält und mag Fragen garnicht.

    Bei Euch würde ich sagen, ist es die Aufgabe vom Vater, dass er seinem Sohn den Raum gibt den er braucht.
    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.

    -Jean-Jacques Rousseau -

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