Hallo!

Eine Freundin von mir hat folgendes Problem:
Sie ist mit einem Mann verheiratet, der aus erster Ehe schon 2 Kinder hat, die bei der Mutter leben und für die er auch Unterhalt zahlt.
Vor 3 Jahren haben sie noch ein gemeinsames Kind bekommen.
Eigentlich hätte da ja der Unterhalt neu berechnet werden müssen. Ihr Mann hat das aber nicht gemacht, sondern weiter gezahlt wie bisher. War jetzt finanziell wohl auch möglich, da vor allem Freundin gut verdient hat.
Nun ist meine Feundin arbeitslos geworden und das Geld fehlt natürlich an allen Ecken.
Ihr Mann tut sich aber trotzdem schwer damit, an seine Kinder aus erster Ehe weniger zu zahlen und sie weiß nicht so recht mit der Situation umzugehen.
Ich bin aber der Meinung alleine für ihr gemeinsames Kind müsste sie auf eine Neuberechnung drängen, da dies ja nun mal auch Anspruch auf Unterhalt vom Vater hat.
Hat sie nicht auch als Vertreterin ihres Kindes die Pflicht, auf eine Neuberechnung zu drängen.
Ich finde es unmöglich, wie sie sich von ihrem Mann ein schlechtes Gewissen machen lässt, weil seine großen Kinder ja nichts dafür könnten.

LG