Hallo!

Ich lese schon seit ein paar Wochen mit - genauer gesagt, seit meinem mehr oder weniger "schlechten" Combined Test (OSCAR).


Ich bin nun in der 22SSW und hab mich gegen eine Fruchtwasserpunktion entschieden. Es wurde mir sogar von drei Ärzten abgeraten.

Ich wurde durch eine IVF schwanger und bin 29 Jahre. Blutabnahme war in der 9SSW. Der US fand in der 12SSW statt.
Leider weiß ich die genauen Werte nicht. Programm war das FMF London. Mein Arzt ist auch dazu ausgebildet.

Die NFM war unauffällig bei 1,2mm. Nasenbein darstellbar, alles ander auch super. Laut US habe ich eine Wahrscheinlichkeit für T21 von 1:12000
Leider war der Papp-a Wert zu nieder. bHCG war normal. Laut Blutwerten hab ich eine Wahrscheinlichkeit für T21 von 1:48 (IVF wurde mitgerechnet).
Kombiniert (und nur das zählt) 1:1059

Dieser Wert ist zu gut für eine Fruchtwasserpunktion, aber zu schlecht, dass es mit "gut damit geht". Es entspricht meinem Altersrisiko. Bei meiner großen Tochter hatte ich einen Wert von 1:11670


In der 17SSW wurde eine Feindiagnostik gemacht: unauffällig
In der 21SSW war ich beim Organscreening: unauffällig


Mein Arzt hat gemeint, ich soll mir keine Sorgen machen; er hätte noch nie ein T21-Baby mit so schönen US-Bilder (sprich unauffällig) gesehen und so schlecht sei mein Wert von 1:1059 nicht.

Ich frag mich trotzdem immer wieder WARUM? Warum ist der Papp-a in dieser Schwangerschaft nieder?
Welche Gründe gibt es dafür?
Kann es auch sein, dass ich eine ganz normale Schwangerschaft ohne Plazentainsuffizienz haben werde? (Ist ja oft ein Grund.)
Gibt es "normale" Schwangerschaften mit niedrigem Papp-a?
Ich weiß auch, dass eine Blutabnahme in der 9SSW was das Papp-a betrifft mehr Aussagekraft hat als in einer späteren Schwangerschaftswoche. Muss ich mir deswegen doch Gedanken machen?

Viele Fragen - ich weiß. Aber es gibt sicher noch viele zukünftige Schwangere, die auch mit einem niedrigen Papp-a Wert konfrontiert sein werden und ev. auf diesen Beitrag stoßen ;-)