Hallo zusammen,

nach einiger Zeit des stillen Mitlesens ist dies mein erster Beitrag hier. Gerade bin ich recht verunsichert und hoffe, auf Erfahrungen und Wissen zu treffen von Frauen mit ähnlichen Erfahrungen.

Nachdem mein Gyn im Ultraschall eine auffällige Nackentransparenz sah, empfahl er ein Ersttrimester-Screening. Das Screening ließ ich bei einer Degum II-Ärztin, FMF London zertifiziert, machen. Sie nahm sich viel Zeit, wirkte sorgfältig und freundlich.

Das ETS wurde bei 13+0 gemacht. Ich bin 35, wiege 51,7 kg bei 160 cm, habe vor der Schwangerschaft geraucht, jetzt noch ca. 2 Zigaretten in der Woche.

Befund (Auswahl): SSL 68,6 mm, NT 2,0 mm, FL 8,5 mm, Nasenbein vorhanden, Ductus venosus unauffällig, Trikuspidalklappen normal. Der Ultraschallbefund sieht unauffällig aus.

Im Gegensatz zur Biochemie: freies ß-hCG 96,47 IU/l entsprechend 2,499 MoM, PAPP-A 1,543U/l entsprechend 357 MoM.

Das ergibt zusammen ein adjustiertes Risiko von 1:25 für Trisomie 21.

Nach gynäkologischer und psychosozialer Beratung entschied ich mich für eine Amniozentese. Von der Möglichkeit eines integrierten Screenings erfuhr ich leider erst anschließend. Das Ergebnis des Schnelltests liegt nun vor und ist unauffällig.

Obwohl das abschließende Ergebnis noch abzuwarten bleibt, frage ich mich, worauf die auffälligen Werte der Serum-Biochemie hinweisen? Hierzu finde ich leider kaum Informationen. Und sollte ich die Werte nochmal prüfen lassen? Wisst Ihr etwas zu dem Thema?

Vielen Dank schonmal für Eure Infos und Erfahrungen,
ida76