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13.06.2012, 07:47 #1
Stranger
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Risiko auf Trisomie 13/18 bei 1:15
Hallo Ihr Lieben,
vielleicht kann mir jemand aufmuntern. Ich war letzte Woche beim Ersttrimesterscreening und die Ergebnisse haben uns wirklich von den Füssen geholt. Mir kommen jetzt noch die Tränen.
Ich bin 41 Jahre und glücklicherweise direkt nach der 1. ICSI schwanger geworden. Ich führe mal meine Werte auf, vielleicht können Uli oder Leu mal drüber lesen.
Gewicht: 79 kg
Größe: 16
Gestrationsalter: 12+2
Raucher: nein
ethn. Herkunft: weiß
freies ß-hCG: 11,6 IU/I, -1,069DoE
PAPP-A: 0,808 IU/I, -1,088 DoE
Fetale Anatomie
SSL: 60,1
NT: 0,7
Nasenknochen: nicht untersucht
Trikuspidalklappen-Doppler: nicht untersucht
Ductus venosus-Doppler: nicht untersucht
Megazystis: nein
Trsiomie 21
Hintergrundrisiko: 1:44
Risiko Biochemie: 1:225
Risiko NT: 1:234
Risiko NT + Biochemie: 1:1219
Trisomie 13/18
Hintergrundrisiko: 1:78
Risiko Biochemie: 1:4
Risiko NT: 1:366
Risiko NT + Biochemie: 1:15
Kithersteller: BRAHMS Kryptor
Gestern hat meine Ärztin nochmal einen genauen Ultraschall gemacht (kein Feinultraschall) und hat keine Auffälligkeiten gefunden. Ich konnte die Fingerchen deutlich sehen, dass Baby hat also kein Faust gemacht und auch der Oberschenkelknochen war im Vergleich zum restlichen Körper genau richtig. Die Herzaktivitäten sahen auch normal aus.
Trotzdem erzählte sie mir Schauermärchen von einer Patientin die ein Kind mit Trisomie 13/18 ausgetragen hat, damit es in ihren Armen sterben kann und wie ich mich denn jetzt entscheiden möchte. Das hat mich noch mehr verstört. Ich habe nächste Woche einen Termin für die Fruchtwasseruntersuchung, die ich eigentlich nicht machen wollte, aber aufgrund dieser Werte, habe ich nicht wirklich eine Wahl. Jedenfalls verstehe ich nicht, wieso meine Ärztin nicht erst einmal das Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung abwartet, bevor sie von mir eine Entscheidung für oder gegen das Baby verlangt.
Viele Grüße
Nane



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