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16.06.2012, 12:49 #1
Stranger
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ETS Ultraschall super, aber schlechte Biochemiewerte
Liebes Team von Eltern.de
die letzten 3 Tage habe ich auf eurer Seite viel gelesen und mich nun entschlossen euch auch zu schreiben, in der Hoffnung, dass ihr uns etwas von unserer Verunsicherung nehmen könnt.
Wir haben uns für das ETS entschieden, da wir ausschließen wollten ein Baby mit Trisomie 13, 18 oder 21 zu bekommen. Mein Partner und ich würde uns gegen ein krankes Kind entscheiden. Wir haben bereits eine gesunde bald 3jährige Tochter. Beide Kinder sollen doch die gleiche Aufmerksamkeit bekommen. Ich mach mir auch jetzt schon große Gedanken darüber, dass unsere Tochter sich vernachlässigt fühlen könnte :-(
Nun kurz noch etwas zu unserer Vorgeschichte hinsichtlich meines Zyklus. Vor der Empfängnis hatte ich einen Zyklus von 40 bis 42 Tagen und das letzte Mal am 11.03. meine Periode.
Beim Ultraschall am 30.04. hatte meine Ärztin sonographisch den Geburtstermin 30.12. festgelegt. Beim nächsten Ultraschall am 29.05. (9+2) sagte sie, dass sie auf Grund der SSL von 3,87 cm denkt, dass ich schon weiter bin. Darauf hin, vereinbarte sie mit der Frauenarztpraxis, die das ETS durchführt einen zeitigeren Termin, da sie annahm, dass mein ursprünglicher Termin am 26.06. zu spät gewesen wäre.
Dort war ich nun am 07.06. und auf Grund der SSL von 5,12 cm legte sie das Gestationsalter auf 11+5 fest (somit neuer ET 22.12.)
Der Ultraschall war absolut unauffällig.
SSL 51,2 mm
BPD 17,8 mm
FL 6,1 mm
NT 1,4 mm
Nasenbein darstellbar 2,7 mm
Weiter hat sie geschrieben:
Sonoanatomie: Schädel sonographisch normal, Herz 4-Kammerblick gesehen, Wirbelsäule sonographisch normal, Abdomen sonographisch normal, Magen darstellbar, Blase darstellbar, obere Extremitäten darstellbar, untere Extremitäten darstellbar
Zusätzliche Marker zur Risikobewertung: Normaler Trikuspidalfluss. Ductus Venosus (A-Wave): positiv. Keine Plexus choroideus - Zyste darstellbar. Kein echogener intrakardialer Fokus. Kein hyperechogener Darm. Keine Hydronephrose.
Chorion frondosum: Plazentastruktur: unauffällig
Fruchtwasser: unauffällig. Nabelschnur 3 Gefäße
Wir waren gestern auch schon bei einer sehr netten Gentikerin und sie meinte wären wir nur mit diesem Ergebnis gekommen, hätte sie gefragt was wir bei ihr wollen.
Nun zu unserem schlechten Blutergebnis:
Gestationsalter 11+5
Herkunft: Europäisch
Gewicht: 59,8 cm
Größe 158 cm
Nichtraucher
Kithersteller Kryptor
Chargennummer freies ß-hCG: 09051C
Chargennummer PAPP-A: 66049A
f. ß-hCG (Brahms Kryptor): 285,29 IU/l
freies ß-hCG (DoE): 3.560
PAPP-A (Brahms Kryptor): 2.319
PAPP-A (DoE): -0.322
maternales Alter: 31
nun die Berechnung:
Trisomie 21 Risiko im 1. Trimenon:
Hintergrundrisiko Trisomie 21 1:468
Nackentransparenz 1:1456
Biochemie 1:30
Ad. Risiko Trisomie 21 (combined risk):
NT + Biochemie 1:90
Das Risiko für Trisomie 13/18 wurde ausgeschlossen.
Als Satz drunter steht u. a. noch: Das Risiko der Patientin für ein Down-Syndrom des Kindes ist größer als 1:151 und ist somit definitionsgemäß auffällig.
Als die Schwester mir am Telefon von dem Blutergebnis berichtete, meinte sie auch gleich, das mir die Ärztin beim Gespräch am 28.06. eine Fruchtwasseruntersuchung empfehlen wird.
Da wir total durcheinander sind, hat uns auch die Genetikerin ein FU empfohlen, damit wir uns dann wirklich sicher sein können.
Nun habe ich auch gelesen, dass die Berechnung auf Grund eines falschen Gestationsalter auch falsch sein kann. Wenn das Kind nun 8 Tage jünger gewesen wäre (so wie der erste ET war), wäre des Ergebnis dann anderes ausgefallen?
Ich hoffe sehr, dass sie uns helfen können und uns vielleicht auch etwas die Angst nehmen können.
Wir danken Ihnen schonmal im Voraus.



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