Hallo, ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 37 Jahre alt, habe bereits eine 7-jährige Tochter und bin mittlerweile in der 31. SSW mit unserer 2. Tochter schwanger. Gestern (bei 30+1) hatte ich den regulären Termin zum 3. Ultraschall bei meinem FA. Soweit sei alles o.k.; die Kleine wiegt ca. 1400 gr., alles andere sei auch unauffällig, einzig hat der FA festgestellt, daß sie einen Nierenstau rechts hat. Er hat dann irgendwas mit 5,65 mm ausgemessen, ich weiß aber leider nicht, was das zu bedeuten hat. Die linke Niere ist o.k.

Auf meine Nachfrage, ob ich nun besorgt sein müsse, beruhigte er mich und meinte, das gebe sich nach der Geburt meist innerhalb weniger Tage von alleine wieder. Da der FA nun auch für 3 Wochen in Urlaub geht habe ich den nächsten Termin erst wieder in 4 Wochen; mein FA sah es auch nicht als notwenig an, einen früheren Termin bei seiner Vertretung zur Kontrolle auszumachen. Er vermerkte im Mutterpass, dass ein Nierenstau vorliegt und meinte, das werde dann nach der Geburt genau überprüft.

So weit so gut, natürlich habe ich nun im Internet ein wenig nachgeforscht, die überwiegenden Meinungen besagen ja, man solle sich nicht verrückt machen wegen sowas. Wenige Tage nach der Geburt oder bereits noch während der Schwangerschaft verschwinde der Nierenstau meist wieder. Leichter gesagt als getan.....

Meine Frage nun: Bringt es überhaupt etwas, wenn ich mich nun quasi auf eigene Faust an einen Pränataldiagnostiker überweise? Ich möchte noch kurz anmerken, dass ich bei 12+6 eine NT-Messung habe durchführen lassen mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Das kombinierte Risiko für Trisomie 21 lag bei 1:3474, für Trisomie 13/18 bei ca. 1:6500 (habe die genauen Werte leider nicht mehr parat). Dass nun also der festgestellte Nierenstau auf eine Trisomie hindeutet (was ja manchmal zu lesen ist), halte ich selbst für relativ gering (würde ja nun eh nichts mehr ändern). Habe also vorhin in dieser Praxis angerufen; ein kompletter Ultraschall würde mich glatte 250.- Euro kosten, und das finde ich schon sehr happrig. Nicht dass ihr mich falsch versteht, ich würde diesen Betrag sofort aufbringen, wenn ich dadurch die Chance bekäme, eine frühzeite Behandlung o.ä. durchzuführen. Aber soweit ich mich nun eingelesen habe, kann man bis zur Geburt nicht groß was machen, außer der Nierenstau beim Ungeborenen ist zu heftig, oder liege ich da falsch?

Soll ich nun einfach abwarten bis zu meinem nächsten FA-Termin oder würdet ihr vorher eigene Schritte unternehmen? Und wenn ja, welche Vorteile würden mir dadurch genau entstehen?

Vielleicht gibt es ja jemanden, der schon Ähnliches erlebt hat. Für Rückmeldungen bedanke ich mich jetzt schon!

Viele Grüße

Bianca