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mein sohn, in der grundschule als hochbegabt getestet und aus einem sehr gebildeten elternhaus, kam auf dem gymnasium nicht klar. er war gerade 10, in der grundschule war alles so leicht gewesen, es gab dort keine nachmittagsbetreuung und ich als alleinerziehende mutter (sozialarbeiterin beim jugendamt) nachmittags leider auf der arbeit. zu wutanfällen (nicht häufig, wenn er sehr geärgert wurde) hat er immer schon geneigt.Meine verzweifelten versuche, ihn im 5. und 6. schuljahr (aufgrund der nachmittagsbetreuung) auf einer gesamtschule unterzubringen, scheiterten kläglich.(dort wird niemand von regelschulen aufgenommen!) Nach einigen gewaltausbrüchen dort (unblutig) und mobbing seiner clique (bewiesen) wechselte er die klasse und machte dort total zu, beteiligte sich nicht mehr am unterricht und las nur noch.freunde hatten ihm wehgetan, jetzt wollte er keine mehr.sein verhalten zeichnete sich durch abgrenzung aus.
man riet mir zu einem ambulanten 3-monatigen aufenthalt in einer kinder- und jugendpsychiatrischen einrichtung. dort fühlte er sich sehr wohl, allerdings sagte die lehrer dort, er könne noch nicht mit 30 schülern in einer klasse klarkommen. ich nahm dann freiwillig die hilfe einer kollegin in anspruch und so kam er auf eine förderschule für soziale und emotionale entwicklung mit internat. ich hatte angenommen, es ginge um das schnellstmögliche "fitmachen" für die rückführung in die regelschule, da er von anfang an schulisch völlig unterfordert war (in der 7. klasse stoff der 9. und 10. mitgemacht). in nrw sind alle förderschulen dieser ausrichtung hauptschulen. jetzt habe ich nachgegoogelt, dass es so gut wie keine gymnasiasten auf förderschulen gibt. er ist jetzt seit eineinhalb jahren aus der regelschule fort und wird, falls eine umschulung jemals kommen wird (auf die realschule), total überfordert sein, weil er verlernt hat, zu lernen oder hausaufgaben zu machen... was kann ich tun? war ich schlecht beraten? hat jemand erfahrungen? Geändert von Alwinje (29.01.2012 um 10:42 Uhr) |
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