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Probleme in weiterführenden Schulen? Hier können Sie über den Schulalltag von älteren Kindern diskutieren.

 
 
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Alt 15.02.2010, 21:12
newbie
 
Registriert seit: 17.05.2008
Ort: Springe
Beiträge: 26
Ausrufezeichen Bildungsfreiheit, jetzt!!!

Hallo zusammen!

Ich habe vier Kinder und mittlerweile einige Jahre Schulerfahrung...
Wir haben einen längeren Leidensweg mit unserer ältesten Tochter hinter uns. Sie wurde von ihrer Lehrerin in den ersten Schuljahren vor der Klasse vorgeführt und gedemütigt, da die Lehrerin sie offensichtlich nicht leiden konnte. Zusammenarbeit mit uns Eltern hat besagte Lehrkraft völlig abgelehnt und sich darauf beschränkt uns zu sagen, wie unzulänglich und schlecht unser Kind und wir Eltern seien. Mich hat sie auch persönlich beleidigt.
Da auch viele andere Eltern der Klasse Probleme mit ihr hatten, ging die ganze Sache bis vor die Schulbehörde.

Doch eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus - es ist nichts passiert.

Als wir unsere Tochter schließlich auf eine andere Schule im Nachbarort geben wollten und ich dort um einen Gesprächstermin bat, haben sich als erstes die Schulleitungen besprochen. Da besagte Lehrkraft auch die Schulleiterin der Schule meiner Tochter war, wurden wir dort vorgeladen, um uns dann anzuhören, was uns denn einfiele, hinter dem Rücken der Lehrerin mit einer anderen Schule Kontakt aufzunehmen. Der Schulwechsel war damit keine Option mehr.

Soviel in Kürze.

Heute würde ich mir einige der Dinge, die damals passiert sind, nicht mehr bieten lassen. Aber was soll man tun, wenn das Kind von einem Lehrer gedemütigt wird? Wenn ihm morgens vor der Schule schlecht ist? Wenn es lernt, dass es dumm ist, weil der Lehrer ihm das immer sagt? In unserem Fall hat die Schulbehörde das einfach ausgesessen.

Was tut man, wenn das Kind an der weiterführenden Schule gemobbt wird? Wenn es so unter Leistungsdruck steht, dass es krank wird?

Ich hätte meine Tochter gerne wenigstens für die ersten vier Jahre zu Hause unterrichtet, aber das ist in Deutschland verboten, während es in fast allen anderen EU Staaten erlaubt ist und sogar deutsche Familien im Ausland mit der Deutschen Fernschule Heimunterricht machen dürfen.
Hätte ich es trotzdem getan, hätte mir in letzter Konsequenz der Sorgerechtsentzug gedroht.

Ich wünsche mir Bildungsfreiheit für Deutschland und das Recht, meine Kinder zu Hause zu unterrichten, wenn sie in der Schule unglücklich sind. Vielleicht ist das der erste Schritt, um generell Bewegung in unser Bildungssystem zubringen, denn so wie wir damals, darf man Fehlern im System einfach nicht ausgeliefert sein!

Auf Bildungsfreiheit für Deutschland läuft gerade eine Aktion zu dem Thema. Wer in Japan 1000 Kraniche faltet, hat einen Wunsch frei. In diesem Sinne werden am 4.3. Bundeskanzlerin Merkel gefaltete Kraniche übergeben mit dem Wunsch, Homeschooling zu legalisieren.

Wenn auch ihr unglücklich mit dem Schulsystem seid, dann nehmt doch diese Aktion zum Anlaß, Euren Unmut zum Ausdruck zu bringen!

Bitte faltet mit, wie es geht und wohin die Kraniche geschickt werden können, steht auf der Seite!

Danke Euch!!!
Sabine
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