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| Probleme in weiterführenden Schulen? Hier können Sie über den Schulalltag von älteren Kindern diskutieren. |
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Hallo Allerseits! Mich würde interessieren, ob ihr evtl. schon ähnliche Probleme hattet und wie ihr damit umgegangen seid.
Es geht um den Biologieunterricht 5. Klasse Gymnasium. Meine Mädels wurden 1 Jahr früher eingeschult und sind wahrscheinlich auch aus diesem Grund verschiedenen Themen gegenüber empfindlicher als ältere Kinder. Konkret machte sich das vor ein paar Wochen bemerkbar, als im Biounterricht ein Film gezeigt wurde, in dem Tiere geschlachtet wurden. Meine Mädchen und noch zwei weitere Mädchen "durften" den Film bzw. Unterricht ein paar Minuten früher verlassen, weil sie durch Weinen "störten". Die Szenen haben meine Mädels so mitgenommen, dass sie tagelang Einschlafprobleme hatten. Die Woche darauf trauten sie sich nicht in Bio, weil sie Angst hatten, den Film weiterschauen zu müssen. Ich beruhigte sie und sagte ich könne mir das nicht vorstellen, da der Lehrer sicher die gleiche Szene wie beim letzten Mal vermeiden wolle. Nach diesem Bio-Unterricht hatte ich ein Elterngespräch mit dem Bio-Lehrer vereinbart (Halbjahresgespräch), und da die Kinder nach Ende der Stunde berichteten, sie hätten den Film doch zu Ende geschaut, dachte ich, ich spreche dieses Thema gleich beim Lehrer an. Dieser äußerte Verständnis für die betroffenen Kinder und auf mein Nachfragen sagte er, dieses Schuljahr keine derartigen Filme mehr zeigen zu wollen. Allerdings meinte er, in den nächsten Schuljahren stünde dann aber irgendwann einmal die Präparation eines Kuhauges o. ä. an. Ich beruhigte also meine Kinder zu Hause so weit, dass sie mit so etwas in nächster Zeit nicht zu rechnen haben. Gestern beim Mittagessen erzählten sie nun, sie hätten gehört, in Bio würden sie am Nachmittag einen Fisch sezieren. Sie waren völlig durcheinander und hatten Angst. Ich hielt das Ganze aufgrund meines vorausgehenden Lehrergesprächs und weil das Thema "Fische" noch garnicht im Unterricht behandelt wurde für ein Gerücht. Also ging ich am Nachmittag mit, um den Lehrer darauf anzusprechen. Ich erwischte ihn vor dem Eingang. Und tatsächlich wollte er eine Präparation durchführen. Die Mädels durften dann nach kurzer Diskussion (Lehrer: "so ist halt das Leben" und "das schaffen sie schon") wieder nach Hause und mussten nicht in den Unterricht. Jetzt habe ich 1. Angst, dass sie hierfür eine schlechte mündliche Note bekommen werden und 2. Angst, weiterhin mit diesem Lehrer bzw. seinen Filmen etc. konfrontiert zu werden. Ich verstehe nicht wie er im Elterngespräch Verständnis ausdrücken und dann 2 Unterrichtsstunden später so etwas durchführen kann. Die Mädchen haben nun vor der nächsten Bio-Stunde wieder Angst, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Ich überlege nun, ob ich erst einmal abwarten soll, wie sich der Unterricht weiter entwickelt oder evtl. ein Gespräch mit dem Schulleiter suchen soll? Ich halte mich sonst lieber zurück, was die Einmischung in Schulbelange angeht, aber in diesem Fall kann ich nicht so tun, als ob nichts wäre... Der Bio-Lehrer ist übrigens schon in anderen bzw. früheren Klassen "aufgefallen", weil er statt Unterricht zu geben lieber mit den Jungs über ihre diversen "Fehlverhalten" diskutiert und auch Hausaufgaben-/Klassenarbeitsmäßig einen "eigenartigen" Stil hat. |
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